Pressemitteilung:

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Pressemitteilung vom 13.11.2012


Pressespiegel:
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl zur Berichterstattung über die Tagung "Echt Sport?!" der MHMK Köln am 29. November 2012  in den Räumen des Deutschlandfunks.

Deutschlandfunk
Kölner Stadtanzeiger
WAZ
CNG
Rheinpfalz
SID


Deutschlandfunk (DLF)

Der Deutschlandfunk als Medienpartner begleitete die Konferenz mit einer fundiert-kritischen Tagungsberichterstattung über die Gesprächsrunden und vertiefte im laufenden Programm einzelne Aspekte.
Alles auf Anfang
Sport ist mehr als ein Ergebnis
Lippenbekanntnis oder echter Hoffnungsträger: Sport als Katalysator für Politik und Gesellschaft
Gedopt: Das Dreieck Medizin, Athlet und Medien
Ware Sport: "Macht des Geldes"
Der Blick vor die eigene Haustür
Echt Sport?!
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/echtsport/

Kölner Stadtanzeiger

„Es geht um Menschenversuche“
Anti-Doping-Kämpferin Ines Geipel über verbotene Substanzen, unnatürliche Körper und fehlenden Schutz für Talente.
Interview von Susanne Rohlfing, Kölner Stadtanzeiger, 8./9. Dezember 2012
Kölner Stadtanzeiger, www.ksta.de
 
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WAZ

„Der Beste der Gedopten“
Doping-Experte Perikles Simon über die Leistungen von Sprint-Star Usain Bolt, den Unsinn von Trainingskontrollen und das Ende des sauberen Sports.
Interview von Thomas Lelgemann, WAZ, 7.12.2012
 
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CNG

„Es gibt immer Schlupflöcher“
Martin Neumann interviewt Hajo Seppelt und Stefan Matschiner
In: CNG, 5.12.2012, markenverlag.de/index/46/62/LEICHTATHLETIK/Aktuelle-Ausgabe

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Rheinpfalz

Zu wenig Geld für Forschung und Prävention
Hintergrund: Experten nennen Anti-Doping-Kontrollsystemineffektiv und sprechen einen Generalverdacht aus.
Autor: Klaus D. Kullmann. In: Rheinpfalz, 1.12.2012

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Foto: Niki Siegenbruck

Sportinformationsdienst (SID)

Der Sportinformationsdienst SID veröffentlichte ein Interview mit DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper und vier kurze Pressetexte, von denen zwei Vespers Position zum Doping fokussierten. Die beiden anderen stellten die Position des Ex-Fifa-Mediendirektors Guido Tognoni in den Mittelpunkte, der zum Einen erklärte, weshalb die Aufregung wegen Katar seiner Auffassung nach großteils unbegründet ist, und zum Anderen fand, die Fußball-WM 2018 wäre nie nach England gegangen, weil es mit Prinz William an der Spitze der Bewerbung keine Chance auf Korruption gegeben habe.

DOSB-Chef Vesper über Doping: "Sumpf muss ausgetrocknet werden"

http://www.youtube.com/watch?v=z92iITwoBrQ&feature=plcp

Vesper: "Sportsystem härter als Anti-Doping-Gesetz"
   Von Gerd Holzbach
 
Köln, 29. November (SID) - DOSB-Generaldirektor Michael Vesper hat sich trotz wachsender Kritik erneut für die bestehende Anti-Doping-Gesetzgebung ausgesprochen. Nach dem heftigem Streit um schärfere Anti-Doping-Gesetze am Mittwoch im Sportausschuss des Deutschen Bundestages erklärte Vesper am Donnerstag in Köln, Verfahren gegen Athleten durch Staatsanwaltschaften seien viel zu langwierig, außerdem sanktioniere das Sportsystem härter als ein Anti-Doping-Gesetz.

"Was wir wirklich nicht brauchen, ist die Strafbarkeit des Eigendopings. Weil der Sport diesen Bereich mit seiner Gerichtsbarkeit sehr schnell und ausreichend abdeckt", sagte Vesper bei einer Veranstaltung der Macromedia-Hochschule für Medien und Kommunikation.

Im Falle einer positiven Probe würde der betreffende Sportler "sofort für mindestens zwei Jahre gesperrt, auch international", sagte Vesper: "Wenn der Staat das übernehmen würde, gäbe es eine Unschuldsvermutung. Die Staatsanwaltschaften und Gerichte bräuchten nicht Monate, sondern Jahre, um einen Täter abzuurteilen." Ein Ersttäter würde dann eine Geldstrafe oder Bewährungsstrafe erhalten, das Sportsystem sei laut Vesper "viel härter und viel effizienter".

Ein Problem sei laut Vesper, dass die Staatsanwaltschaften ganz unterschiedlich an die Verfahren herangehen. "Das Umfeld, also die Hintermänner, die mit Dopingmitteln handeln und sie in nicht geringer Menge besitzen, macht sich schon heute strafbar. Wir sind der Meinung, dass jeder einzelne Dopingfall eigentlich einen Anfangsverdacht bei einer Staatsanwaltschaft auslöst, um gegen die Hintermänner zu ermitteln", sagte er. Irgendwo müsse ja der Arzt sitzen, "irgendwo derjenige, der die Mittel besorgt hat und der sie dann verabreicht".

Vesper forderte darum, die Hintermänner "stärker ins Visier" zu nehmen. "Wir brauchen auch mehr als die bisherigen zwei Schwerpunktstaatsanwaltschaften in München und in Freiburg. Wir brauchen sie im Osten, im Westen und im Norden dieses Landes", sagte Vesper.

Laut Vesper habe die verschärfte Anti-Doping-Gesetzgebung aus dem Jahr 2007 ihre Wirkung nicht verfehlt: "Die Zahl der Verfahren hat sich verdoppelt oder verdreifacht, die Zahl der Urteile verzwölffacht." Namhafte Leistungssportler gingen allerdings nicht in die Falle.

Der Streit um schärfere Gesetze im Anti-Doping-Kampf war am Mittwoch im Sportausschuss unvermindert weitergegangen. Mit heftiger Kritik reagierten die SPD-Fraktion im Sportausschuss des deutschen Bundestages und die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) auf einen Evaluierungsbericht der Bundesregierung, der den bisherigen gesetzlichen Regelungen ein gutes Zeugnis ausstellt.
 
Hinweis für die Redaktionen: Wir bieten von der Veranstaltung in Köln auch Videomaterial mit O-Tönen von Vesper an. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an SID Video unter 0221 - 99 88 0 201.
SID ho jm jl
 
DIE NACHRICHTLICHE FASSUNG DAZU:
Vesper verteidigt bestehende Anti-Doping-Gesetzgebung
 
Köln, 29. November (SID) - DOSB-Generaldirektor Michael Vesper hat trotz wachsender Kritik die bestehende Anti-Doping-Gesetzgebung verteidigt. Nach dem heftigem Streit um schärfere Anti-Doping-Gesetze am Mittwoch im Sportausschuss des Deutschen Bundestages erklärte Vesper am Donnerstag in Köln, Verfahren gegen Athleten durch Staatsanwaltschaften seien viel zu langwierig, außerdem sanktioniere das Sportsystem härter als ein Anti-Doping-Gesetz.

"Was wir wirklich nicht brauchen, ist die Strafbarkeit des Eigendopings. Weil der Sport diesen Bereich mit seiner Gerichtsbarkeit sehr schnell und ausreichend abdeckt", sagte Vesper bei einer Veranstaltung der Macromedia-Hochschule für Medien und Kommunikation.

Vesper forderte, die Hintermänner "stärker ins Visier" zu nehmen. "Wir brauchen auch mehr als die bisherigen zwei Schwerpunktstaatsanwaltschaften in München und in Freiburg. Wir brauchen sie im Osten, im Westen und im Norden dieses Landes", sagte Vesper.

Laut Vesper habe die verschärfte Anti-Doping-Gesetzgebung aus dem Jahr 2007 ihre Wirkung nicht verfehlt: "Die Zahl der Verfahren hat sich verdoppelt oder verdreifacht, die Zahl der Urteile verzwölffacht." Namhafte Leistungssportler gingen allerdings nicht in die Falle.
 
Hinweis für die Redaktionen: Wir bieten von der Veranstaltung in Köln auch Videomaterial mit O-Tönen von Vesper an. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an SID Video unter 0221 - 99 88 0 201.
SID jm
 
 
Tognoni zur WM 2022: "Klima in Katar viel besser als 1986 in Mexiko"
 
Köln, 25. November (SID) - Die Spielbedingungen bei der Fußball-WM 2022 in Katar werden hinsichtlich des Klimas viel besser sein als sie 1986 in Mexiko waren. Mit dieser Aussage widersprach Guido Tognoni, Projektleiter des Weltverbandes FIFA bei der Fußball-WM 1990 in Italien und 1994 in den USA, am Donnerstag in Köln den nach seiner Ansicht falschen Vorstellungen in der Öffentlichkeit.

"Bei der trockenen Hitze abends um 20.00 Uhr gibt es in Katar ziemlich gute Bedingungen für die Spieler. Sie sind deutlich besser als sie 1986 bei der WM in Mexiko waren. Damals musste um 12.00 Uhr in der Mittagshitze bei enorm hohen Temperaturen gespielt werden, weil dann in Europa alles zur richtigen Fernsehzeit zu sehen war", sagte der langjährige Mediendirektor und frühere Marketing-Chef der FIFA bei einer Veranstaltung von SportTreff.Köln und Macromedia-Hochschule im Haus des Deutschlandfunks.

Laut Tognoni sind die Bedingungen in Katar für Zuschauer in anderer Hinsicht sogar so ideal wie nirgendwo anders: "Man benötigt nur ein Flug-Ticket und kann ohne weite Reisen während der WM 52 von 64 Spielen sehen", sagte Tognoni angesichts der Tatsache, dass Katar mit 11.600 Quadratkilometern nur etwa halb so groß ist wie das Bundesland Hessen. Die Katari würden darüber hinaus "mit ihren verrückten Plänen" für genügend Schatten sorgen.

Tognoni hält nichts vom Ausweichen in den Winter. Dies hatte der technische Berater des Fußball-Verbands von Katar, Ronald de Boer, noch im Oktober gefordert. Zuvor hatte sich UEFA-Präsident Michel Platini für eine Verlegung der WM in die kalte Jahreszeit ausgesprochen, um der Sommerhitze in Katar zu entgehen. Tognoni macht deutlich: "Im Winter droht Regen, der würde mehr Probleme schaffen."
SID ho om


Tognoni zur WM-Vergabe 2018: Mit Prinz William keine Chance auf Korruption
 
Köln, 25. November (SID) - Weil es mit Prinz William an der Spitze der Bewerbung keine Chance auf Korruption gab, war England 2010 bei der Vergabe der Fußball-WM 2018 chancenlos. Dies behauptete zumindest der langjährige Mediendirektor und frühere Marketing-Chef des Fußball-Weltverbandes FIFA, Guido Tognoni, am Donnerstag bei einer Veranstaltung von SportTreff.Köln und Macromedia-Hochschule beim Deutschlandfunk in Köln.

"Bei einer Bewerbung mit Prinz William hatte England von Anfang an verloren: Mit ihm gab es keine Chance auf Korruption", sagte Tognoni im Rückblick auf die Abstimmung am 2. Dezember 2010 in Zürich. Sie war von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter durchgedrückt worden, obwohl es Korruptionsverdacht gegen zwei Mitglieder des Exekutivkomitees gab. England war bereits in der ersten Runde mit nur 2 von 22 Stimmen ausgeschieden. Russland hatte in der zweiten Runde mit 13 Stimmen vor den Doppelbewebern Spanien und Portugal (7) sowie Niederlande und Belgien (2) gesiegt.

Guido Tognoni war zwischen 1984 und 2003 in verschiedenen leitenden Funktionen bei der FIFA und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) tätig, dabei unter anderem Projektleiter der Fußball-WM 1990 in Italien, 1994 in den USA und der EURO 2000 in Belgien und den Niederlanden. Nach einem Zerwürfnis mit Blatter ist der ehemalige Journalist ein heftiger Kritiker der Zustände bei der FIFA. Tognoni ist heute als Berater und Rohstoff-Broker tätig.
SID ho om

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