Martin Goppel

Medienmanagement, Sport- und Eventmanagement
Campus München

Tätigkeit nach dem Studium: Referent Online-Marketing und Kommunikation, Staatsballett Berlin
Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Referent Online-Marketing und Kommunikation beim Staatsballett Berlin und selbstständiger Online-Marketing-Berater (Kunst, Kultur, Politik, Telekommunikation und Digitalisierung)

Welche Aufgaben haben Sie dort?
Betreuung und Pflege der Webseite sowie aller Social-Media-Kanäle (Instagram, Facebook, Youtube, Twitter, LinkedIn, Xing, Wikipedia, Google My Business), Produktion von Trailern und Making-of's, Produktion von Texten und Fotos, Organisation von Fotoshootings, Redaktion und Versand des Newsletters.

Als freier Berater helfe ich außerdem Persönlichkeiten, sich in sozialen Netzwerken zu positionieren und ihre Themen dort zu platzieren. Zusätzlich steuere ich freiberuflich Adwords und Facebook-Anzeigen für verschiedenste Kunden aus und pflege Wikipedia-Profile für Firmen und Persönlichkeiten der Öffentlichkeit.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?
Digitalisierung in Verbindung mit Marketing begeistert mich seit meiner Jugend. Vor meiner Zeit an der Hochschule Macromedia steuerte ich bereits Online-Marketing-Kampagnen für einen Getränkehersteller in Lokalisten und StudiVZ aus - Portale, die es heute nicht mehr gibt. Als Facebook 2006 den deutschen Markt eroberte, nahm ich mein Studium auf. Das Nutzungsverhalten hat sich seit dieser Zeit erheblich verändert. Die Welt ist viel vernetzter geworden. Mich begeistert, wie man durch die Digitalisierung binnen weniger Sekunden in andere Kulturen blicken kann und voneinander lernen kann. Deutschland ist zwar digital ein „Entwicklungsland“, aber dafür kulturell und geschichtlich sehr spannend. 

Heute darf ich im größten klassisch ausgebildeten Ballettensemble Deutschlands (über 80 Tänzer aus über 30 Nationen, die jeden Tag mind. 8 Stunden auf ihren Auftritt hin arbeiten) das Online-Marketing betreuen. Anforderungen werden hier nicht nur an die Tänzer gestellt, sondern auch an das Online-Marketing. Jeder Blick hinter die Kulissen muss durchdacht und qualitativ hochwertig sein – hier wird Spitzensport betrieben und das muss man auch vermarkten. Mich begeistert, mit welchem eisernen Willen unsere Tänzerinnen und Tänzer jeden Tag mehr als alles geben, um unserem Publikum einen unvergesslichen Abend zu ermöglichen. Teil der Companie zu sein und das Vertrauen unserer Tänzer bei z.B. Fotoshootings oder spontanen Impressionen im morgendlichen Training zu haben, ist eine unglaubliche Ehre - aber auch Verantwortung.

Als Berater begeistert mich Berlin aufgrund der Vielfalt des politischen, diplomatischen und kulturellen Lebens. Hier trifft sich jedermann. Schauspieler, Hipster, Start-Up Gründer, Opernsänger oder Politiker: gerade das Miteinander schafft immer wieder neue Impulse.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?
Ich hatte immer Lust und Spaß an der Vermarktung von Persönlichkeiten und dabei vor allem von Extremsportlern. Dass ich heute im Staatsballett Berlin arbeite, hätte ich mir vor fünf Jahren nicht vorgestellt, aber so läuft es manchmal im Leben. Mein Herz hat mich heute hier hingeführt und ich bin mir sehr sicher, dass es mich noch weiter führen wird.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Vor allem die Professoren Hofer, Schafmeister, Ellert, und Zimmermann haben mich in meiner Zeit an der Macromedia sehr geprägt. Wer fordert, fördert. Sicherlich hatten wir auch Differenzen und vielleicht war ich nicht immer der Student, den man sich wünschte – aber genau dadurch konnte ich manche Ecken abrunden und gleichzeitig viel lernen. Das „Inselrauschen“-Festival, das unser Jahrgang gemeinsam mit der Fachschaft und über alle Studiengänge hinweg organisiert hat, sowie meine Bachelorarbeit in Kooperation mit der BEKO-Basketball-Liga haben mir die wichtigsten Tools für meinen beruflichen Werdegang vermittelt.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?
Mein Praktikum verbrachte ich im Umfeld des Vorstands der Allianz Versicherungs-AG. Das war eine komplett neue Erfahrung. Vom Online-Marketing-„Hipster“ änderte ich von heute auf morgen meinen Look (Anzug und Krawatte) und auch mein Vokabular. Natürlich mit allen Geheimhaltungsstufen vertraut unterstützte ich den Vorstand in allen Belangen. Von der Initiierung von Kamingesprächen bis hin zur Vorbereitung von Personal- und Investorengesprächen, Vorstandssitzungen oder Treffen mit Aktionären. Alles war dabei. Die Erfahrung war Gold wert, denn in diesen 6 Monaten hatte ich kaum Privatleben und lernte auf höchster Ebene mit Verantwortung und komplexen Zahlen umzugehen.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?
Mein Kontakt war dank tollen Seminaren in Italien oder Österreich, vielen Projektarbeiten und Präsentationen sehr gut. Dank diesen lernte ich auch Kommilitonen aus anderen Standorten kennen, zu denen ich noch heute Kontakt habe. Die Vielfalt in der Studierendenschaft der Hochschule Macromedia erscheint mir gerade im Nachhinein als prägend. Jeder ist anders und bringt individuelle Impulse in ein Projekt ein. Die Kunst ist es, aus jedem das Maximale rauszuholen.

Wenn Sie an Ihr Studium zurück denken, woran denken Sie besonders gerne?
An die Freiheiten, die man „noch“ hatte. Mir hat die Zeit sehr viel Spaß gemacht: die unzähligen Nachtschichten, kreativen Ideen, all die Präsentationen und natürlich die vielen Diskussionen mit den Professoren. Es war bereichernd und für meine heutige „Karriere“ prägend, trendbewusst und am Puls der Zeit unterwegs zu sein.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?
Die Welt befindet sich in radikalem Wandel. Die Digitalisierungsleistung wird standortentscheidend für Deutschland. Noch ist Deutschland digitales „Entwicklungsland“. Meine Generation und die Generation nach mir werden zu kämpfen haben. Themen wie Umweltschutz, Bevölkerungswachstum, aber auch der Umgang mit Künstlicher Intelligenz stellen globale Herausforderungen dar, die wir bewältigen müssen, um positive Veränderungen anzustoßen.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?
Offenheit für Veränderung ist sicherlich sehr wichtig. Man darf jedoch den kritischen und reflektierenden Blick nicht vergessen. Die Digitalisierung schafft unzählige neue Möglichkeiten. Nicht nur werden traditionelle Geschäftsmodelle durch Firmen wie Amazon, AirBnB, oder Netflix verdrängt. Auch Währungen oder staatliche Monopole werden durch die Blockchain-Technologie oder Bitcoins hinterfragt und neu diskutiert. In der Zeit, in der in Deutschland Gesetze verabschiedet werden, werden in China Städte gebaut. Deutschland muss daher nicht nur offener für Veränderungen werden, sondern auch schneller und smarter.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?
Ich glaube, in der heutigen schnellen Welt sind 10 Jahre eine Ewigkeit. Man kann sicherlich 2-5 Jahre nach vorne blicken. Dann möchte ich eine Familie haben und eine eigene Firma – wie auch immer diese aussieht. Ich glaube, dass gerade unsere Generation erfinderisch sein muss, was die Alters- und Familienvorsorge angeht. Der „Invest“ in eine eigene Firma kann eine Lösung sein. Grundlage von allem ist und bleibt das Herz und die Liebe zu dem, was man daraus macht und hat.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Folgt eurem Herzen - ob im privaten Leben, im Studium oder später im Beruf. Nehmt Feedback an, aber lasst Euch davon nicht entmutigen. Folgt eurer Leidenschaft. Die größten Herausforderungen haben bisher immer die besten und kreativsten Lösungen entstehen lassen. #FollowYourHeart

 

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