Christine Pollithy

Medienmanagement, Media and Communication Management
Campus München

Tätigkeit nach dem Studium: EU-Jugenddelegierte und Masterstudentin in spe
Frau Pollithy, wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Ich bereite mich gerade auf einen Master im strategischen Management vor und arbeite bis dahin als Kommunikationstrainerin und als Jugenddelegierte Deutschlands für die Europäische Union.

Bei welchem Unternehmen haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?
Mein Praxissemester habe ich bei Mandalah Conscious Innovation in New York verbracht. Mandalah ist eine globale Unternehmensberatung, die sich darauf spezialisiert, den „sweet spot“ zwischen dem Profit eines Unternehmens und seinem höheren Zweck zu finden; also kleine und große Firmen als Gesamtkonstrukt ökonomischer, sozialer und ökologischer Aspekte zu begreifen. Als Praktikantin in der Kommunikation und Beratung habe ich unendlich viel gelernt: wie nachhaltige Innovation funktioniert, wie globale Unternehmensberatung abläuft, aber auch, wie sich New Yorker Arbeitsmentalität von deutscher unterscheidet und wie wichtig eine positive Unternehmenskultur ist, um aus jedem das Beste herauszuholen. Mein Semester bei Mandalah hat mich außerdem inspiriert, meine Bachelorarbeit der unternehmerischen Verantwortung zu widmen.

Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?

Mein Semester an der California State University Channel Islands in Kalifornien war mit Sicherheit eines der spannendsten und vielfältigsten: ich habe besonders die Einblicke ins amerikanische College-Leben und die engagierten Professoren genossen. Wenn man sich ein bisschen dahintergeklemmt hat, war für Medienmanagement-Studierende viel geboten!

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen, was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?
Als erster Media-and-Communication-Studiengang in München waren wir eine kleine, aber feine Truppe. Es war sehr schön zu sehen, wie sich jede/r einzelne von uns den Neigungen entsprechend in sieben Semestern entwickelt hat – meistens sehr erfolgreich, manchmal etwas ausprobiert, gescheitert, egal, weiter. Alle gehen spannende Wege in ihren Branchen und ich bin mir sicher, dass sich unsere Wege noch oft kreuzen werden.

Wenn Sie an Ihr Studium zurück denken, woran denken Sie besonders gerne? Was hat Ihnen besonders gut, was weniger gut gefallen?
Besonders schätze ich an meinem Studium, dass es sehr praxisorientiert war, mit vielen Firmenkontakten und Unternehmensprojekten. Diese Einblicke in die tatsächlichen Arbeitswelten waren immer spannend. Manchmal hätte ich mir gewünscht, mehr Impulse aus ganz anderen Studienbereichen mitzunehmen, z.B. aus der klassischen Philosophie, Literaturwissenschaften oder anderen medienfernen Fächern. Es ist eine Herausforderung, sich über den Tellerrand umzusehen, wenn alles um einen herum auf eine Fakultät spezialisiert ist. Auf der anderen Seite umso schöner: man kann sich sein Komplementärwissen sehr individuell aneignen.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“?
„Great people do things before they’re ready“ (Amy Poehler)
Wenn man darauf wartet, komplett, 100%ig, ganz sicher für etwas bereit zu sein, käme niemand jemals zu irgendetwas.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?
Offenheit für Veränderung ist und wird essenziell für Erfolg sein. Dabei ist für mich das Anpassen an technologischen Fortschritt nur zweitrangig: viel wichtiger ist es, bestehende Konzepte und Paradigmen zu hinterfragen. Nur weil wir es schon immer so gemacht haben, muss es nicht der einzige und beste Weg sein: das beginnt bei Produktinnovationen und endet bei der Grundsatzfrage, wie sich Unternehmen als Teil einer globalen Gesellschaft begreifen.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

Ich möchte erfolgreich in einem Beruf stehen, den ich mit Sinn und Leidenschaft ausüben kann. Aber wenn wir schon bei „Offenheit für Veränderung“ als Motto sind, dann sind 10 Jahre eine viel zu lange Planungsspanne, um sich nicht von Veränderung und Weiterentwicklung – zum Beispiel durch mein Masterstudium – begleiten zu lassen.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Wie viel jede/r aus dem Studium zieht, hängt ganz davon ab, wie sehr man sich engagiert. Also, bringt euch ein. Aber nicht vergessen, mal rechts und links zu schauen: die Welt besteht nicht nur aus Medien und Management. 

 

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