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Schon GEZahlt? Drei-Stufen-Test im Visier
Master Lecture mit Wolfgang Reising, MDR-Leiter Programmwirtschaft/ ControllingRundfunkgebühren: wofür dürfen sie verwendet werden – und wofür nicht? Müssen ARD und ZDF Onlinemedien betreiben, um ihrem Informationsauftrag zu erfüllen? Oder ist das unzulässige Konkurrenz für Privatmedien? Kommen die Privaten jedoch den demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Gesellschaft nach? In welchem Umfang tragen die Öffentlich-Rechtlichen in qualitativer Hinsicht zum publizistischen Wettbewerb bei? Und was darf das kosten? Diese drei Punkte klärt der sog. „Drei-Stufen-Test“ (DST). Das im Rundfunkstaatsvertrag festgelegte Genehmigungsverfahren prüft neue Medienangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Bürokratisches Monster oder verfassungsrechtliche Notwendigkeit? Was dürfen ARD, ZDF und Co. im Internet? Rundfunkexperte Wolfgang Reising, Leiter Programmwirtschaft/ Controlling beim MDR, beleuchtet den (medienökonomischen) Kontext dieser Fragen.
Wolfgang Reising
Leiter Programmwirtschaft/ Controlling beim MDRBereits zu Studentenzeiten hat Wolfgang Reising journalistische Praxis als „fester Freier“ im Hörfunk und Fernsehen des Bayerischen Rundfunks erworben, später als „Ghostwriter“ des WDR-Intendanten Friedrich Nowottny gearbeitet. An der Universität zu Köln war er für Gründung und Aufbau des „Instituts für Rundfunkökonomie“ zuständig. Seit 1992 ist Reising beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) beschäftigt, wo er die Programmwirtschaft- und das -controlling der Hörfunkdirektion leitet. In seiner Doktorarbeit beschäftigt sich der Rundfunkexperte aktuell mit der „Nutzenfunktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ – eine internationale Studie unter Mithilfe von Mitgliedern der Europäischen Rundfunkunion wie Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien.