Montag | 09. August 2010
München, Topnews, Medienmanagement, Journalistik

Jörg Pfannenberg (vorne) und Oliver Chadhouri stellen Best Practices zum Nachahmen vor.

Starke Marke bringt gutes Twitter-Image

Seminar „Corporate Communication im Web2.0“ mit JP | KOM an der MHMK informiert PR-Praktiker über Pflicht und Kür. Experten empfehlen YouTube Channel.


Zwitschern allein ist nicht genug. Neben traditionellen Kanälen wie Pressearbeit oder Events ist das gesamte Spektrum des Web 2.0 zu nutzen. So das Ergebnis des Expertenseminars, das am 28. Juli an der MHMK stattfand. Auf Einladung der Medienhochschule und der PR-Agentur JP | KOM kamen rund 80 Vertreter aus Agenturen und Marketing, um mehr über Chancen und Risiken von Twitter und Co. zu erfahren.

MHMK-Prof. Hansjörg Zimmermann und sein Kollege Dr. Dr. Castulus Kolo, Studiengangleiter Medienmanagement, zeigten die Bedeutung von Twitter als Markenverstärker auf. Für Unternehmen zähle besonders die persönliche Ansprache der Nutzer und damit das positive Moment für die Marke: „Ist das Markenimage gut, ist das Twitterimage gut“. Manchmal sei es jedoch das Beste, den Sturm kritischer Tweets über sich ergehen zu lassen, besonders als weniger beliebte Marke. Doch Achtung: „Failure is not an Option“, warnte PR-Professor Perry Reisewitz, MHMK, und präsentierte zahlreiche Beispiele für den gescheiterten Umgang mit den neuen Medien. Das Problem: Das Netz vergisst nichts.

Wie erfolgreiche Unternehmenskommunikation im Web 2.0 aussehen kann, zeigten Jörg Pfannenberg und Oliver Chaudhuri von JP | KOM anhand Best Practices auf, von den „Must haves“ über „Nice to have“ bis „One step ahead“. Die Resonanz auf das Expertenseminar war durchweg positiv. Die MHMK will künftig mit weiteren Kooperationsveranstaltungen Impulse geben und den fachlichen Austausch fördern. (jsc/peu)