Curriculum
Medien- und Kommunikationsmanagement M.A.
Module im 1. Semester
Basis-1: Management
Management-Theorie & Corporate Governance, Ethik, Verantwortung
Der Kurs vermittelt alle management-relevante Prinzipien, Theorien und Konzepte sowie die damit verbundene Ideengeschichte.
- Management-Theorie: Thematisiert werden unterschiedliche Management-Theorien und –Ansätze wie Prozessansatz, quantitativer/verhaltensorientierter Ansatz, Neue Institutionenökonomie, ressourcenbasierter Ansatz sowie umweltorientierte Management-Theorien.
- Corporate Governance, Ethik, Verantwortung : Die Inhalte umfassen Steuerungskonzepte, Stakeholder-Management, Macht, Verständigung, Unternehmensverfassung, Kodifizierung sowie die Themen Unternehmensethik und Corporate Social Responsibility.
Basis-2: Wirtschaft und Recht
Medienökonomie & Medienrecht
Das Modul verfolgt den Zweck, den Wissensstand aller Studierenden im Hinblick auf medienwirtschaftliche und –rechtliche Grundkenntnisse zu heben und anzugleichen. Hierzu dienen die in die beiden Veranstaltungen „Medien-BWL“ und „Medien-VWL“ integrierten Kompakt-Kurse „Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Medien“ und „Volkswirtschaftliche Grundlagen der Medien“. Der Kurs Medienrecht ergänzt die medienökonomische Perspektive durch Vermittlung allgemeiner wie spezifischer medienrechtlicher Aspekte.
- Medien-BWL: „Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Medien“ und „Volkswirtschaftliche Grundlagen der Medien“. Der Kurs Medien-BWL vermittelt Unternehmensziele, betriebliche Leistungs- und Wertschöpfungsprozesse, Finanzprozesse, Rechnungswesen, Management sowie Unternehmensführung.
- Medien-VWL/Medienökonomie: Der Kurs Medien-VWL vermittelt Konzepte wie Allokation, Distribution, Stabilisierung sowie Theorien von Medienmärkten, Wettbewerb, Marktformen und Preisbildung. Weitere Themen sind Medienpolitik sowie die Wechselwirkung von Medienökonomie und Kommunikationswissenschaft.
- Medienrecht: (1) Einordnung spezifischer Rechtsthemen von in generelle juristische Aspekte der Unternehmensführung unter Berücksichtigung von Rechtsformen, Gesellschafts- und Handelsrecht sowie Vertrags- und Arbeitsrecht; (2) Allgemeines Medienrecht umfasst Aspekte der Unternehmensgründung, insbesondere von kleineren Unternehmen wie Agenturen und Internet-Start-ups, Lizenzierung und Verwertungsgesellschaften sowie der den Blick auf das Internet als Rechtsraum; (3) Unter spezielle Themen des Medienrechts fallen internationale Aspekte, Rechtsprobleme beim Erwerb von Domains, Rechtsthemen im Online-Marketing, E-Contracting – der Vertrag mit Kunden im Cyberlaw, Datenschutz und Haftung von Online-Diensten inklusive der speziellen Fragen im „Social Web“, Urheberrecht, Kennzeichenrecht sowie spezifische Rechtsthemen im Designbereich, Patent- und Gebrauchsmusterschutz.
MAN-1: Strategisches Management
Strategiemodelle, Wettbewerb & Strategieprozesse in der Praxis
Der Kurs vermittelt alle auf die langfristige Überlebensfähigkeit von Medienunternehmen zielenden Instrumente und Erfolgsfaktoren.
Thematisiert werden Strategiemodelle von internationalem Rang wie das Harvard-Modell oder das St. Galler Management-Modell.
Thematisiert werden Strategiemodelle von internationalem Rang wie das Harvard-Modell oder das St. Galler Management-Modell.
- Strategiemodelle, Wettbewerb: Dieser Kurs behandelt u.a. die Rolle des strategischen Managements, von Unternehmensstrategien, Geschäftsfeld- und Wettbewerbsstrategien sowie von Funktionsbereichsstrategien. Themen sind weiterhin Grundlegungen wie Vision und Mission Statements, Unternehmensführung und – kommunikation sowie Strategiekonzepte wie Diversifikationsstrategien und Portfoliomanagement und -planung.
- Strategieprozesse in der Praxis: Dieser Kurs führt in strategische Planungsprozesse wie strategische Ziele ein und fokussiert auf Unternehmensanalyse und strategische Optionen sowie Implementierung, Umsetzung und Erfolgskontrolle. Im Zentrum stehen Instrumente der Portfoliosteuerung und deren Anwendung in der Praxis etwas durch Umfeldanalysen (u.a. Foresight-Methoden wie Scenario-Writing, Delphi, Roadmapping) sowie durch die Ableitung von Funktionsbereichsstrategien in Form von Marketing-, Finanz- und Personalentwicklungsstrategien. Ebenfalls vermittelt werden Modelle der Performance-Messung wie Balanced Scrorecard. Schließlich erfolgt die Anwendung spieltheoretischer Modelle u.a. in Workshops.
KOMM-1: Kommunikationswissenschaft
Kommunikationstheorien & Kommunikationspsychologie
Der Kurs gibt einen Überblick über verschiedene Theorien und Modelle der Kommunikationswissenschaft und erlaubt damit eine Einordnung von Sachverhalten unter historischer und inhaltlicher Perspektive. Ziel ist, Studierenden den sozialwissenschaftlich geprägten Theoriefundus als auch psychologisch geprägte Ansätze der Kommunikation und diesbezüglicher Modelle zu vermitteln. Die beiden Schwerpunktbereiche sind Kommunikationstheorien und Kommunikationspyschologie.
- Kommunikationstheorien: Sozialwissenschaftliche Perspektive: Der Kurs behandelt folgende vier Themengebiete: (1) Kommunikatoren: Theorien zu Medienakteuren und deren Einbindung in Organisationen unter besonderer Berücksichtigung der Theorienbildung in Journalistik und PR; (2) Medieninhalte: Modelle und Theorien zu inhaltlichen Aspekten wie Einschätzung journalistischer Qualität, „Medienrealitäten", Inszenierungsstrategien, Ausdifferenzierung von Genres usw.; (3) Medientheorien und Medienanalyse mit Bezug auf das Medium an sich; (4) Mediennutzung: Theorien und Modelle zu Motiven, Ausmaß und Muster der Mediennutzung, den dabei relevanten soziodemografischen und psychografischen Beschreibungen sowie zum Prozess der Mediensozialisation; (5) Theorien und Modelle der Medienwirkung, insbesondere bei Massenmedien und den neuen hybriden Formen der Onlinekommunikation.
- Kommunikationstheorien: Kommunikationsmodelle: Hier geht es um die Vermittlung historisch unterschiedlicher Kommunikationsmodelle unter Referenz auf die wichtigsten diesbezüglicher Wissenschaftler wie etwa: (1) Frühe Ansätze: Shannon/Weaver, Lasswell, Lazarsfeld; (2) Spätere Modelle, die den Spezifika der Massenkommunikation Rechnung tragen wie zum Bespiel das Modell von Maletzke, (3) Neuere Modelle: Luhmann, Habermas, symbolischer Interaktionismus etc.
- Kommunikationspsychologie: Dieser Kurs sensibilisiert für die Vielfalt an Sprachen und Formen nonverbaler Kommunikation. Der Aspekt allgemeine Kommunikationspsychologie fokussiert auf die Psychologie des Kommunizierens und auf kommunikationsrelevante Grundlagen der Sprach-, Wahrnehmungs-, Gedächtnis-, Lern-, Handlungs- und Entwicklungspsychologie. Weitere Themen sind Dynamik und Sozialpsychologie von Gruppen, Kommunikationsstörungen und emotionale Medienwirkungen.
PROJ-1: Medien-Projekte 1
Praxis- und theoriebezogene Projektarbeit
Die Module „Medien-Projekte“ (1. bis 3. Semester) dienen hauptsächlich persönlichen Entwicklungs- und Qualifizierungsprozessen und verfolgen das Ziel einer sowohl praxis- als auch theoriebezogenen ganzheitlichen konzeptionellen Projektentwicklung und -umsetzung. Die Studierenden sollen aus eigenen Erfahrungen im Kontext von Teamarbeit anwendungsorientiertes Know-how aufbauen. Ziel ist ein vertieftes Verständnis für das Management der Workflows in allen relevanten Medienbereichen. Dies sind die Bereiche Print (Zeitung, Zeitschriften, Buch), klassische elektronische Medien (Radio, Musik, Fernsehen, Film) sowie neue elektronische Medien (Internet, Multimedia, Spiele etc.).
Projektschritte im Detail:
- Folgende Aspekte kennzeichnen die Medien-Projekte:
- Berücksichtigung gestaltungspsychologischer Prinzipien, künstlerischer Prozessentwicklung und analytischer Reflexion.
- Coaching nach individueller Schwerpunktsetzung.
- Aneignung persönlicher Entwicklungs- und Qualifizierungsprozesse.
- Aufbau von anwendungsorientiertem Know-how.
- Gewinnung eines vertieften Verständnisses für das Management der Workflows in allen relevanten Medienbereichen.
- Projektmanagementkompetenz und Professionalisierung durch selbständiges, kontextualisiertes aktives Lernen und Studieren.
- Konkreter Management-Bezug aller Alle durchgeführten Projekte.
Projektschritte im Detail:
- Definition der zu bearbeitenden Projekte
- Bildung der Projektorganisation (Team, Ablaufprozesse, Meetings etc.)
- Erarbeitung von Konzept und Pflichtenheft
- Realisation und Projektumsetzung
- Präsentation der Projektergebnisse
- Erstellung der Projektdokumentation bzw. Projektarbeit.
Module im 2. Semester
Basis-3: Kommunikationskompetenz
Verhandlungstechnik, Rhetorik & Gesprächsführung, Moderation
Das Modul versteht sich als ein zentraler Baustein zur Entwicklung persönlicher Sozialkompetenzen. Es sorgt sowohl für das theoretische Hintergrundverständnis für die hohe Bedeutung der kommunikativen Fähigkeiten als auch für die konkrete Anwendung in Form von Trainings, die auf die individuellen Voraussetzungen abgestimmt sind. Besonderer Wert wird auf die ethisch-moralische Sensibilisierung gelegt. Die Studierenden verinnerlichen die Inhalte durch individuelles Praxis-Training und Kleingruppentraining.
- Verhandlungstechnik, Rhetorik: In der Veranstaltung „Verhandlungstechnik, Rhetorik“ lernen die Studierenden, sich reflektiert und sicher in Verhandlungssituationen jedweder Art (z.B. Vertragsverhandlungen, industrielle Verhandlungen, „Friedensverhandlungen“) zu bewegen und die rhetorischen Mittel einzusetzen, die hierbei zum Erfolg führen. Themen des Kurses sind Macht, Interessen, Sprache, Kommunikation, Ethik und Moral sowie psychologische und soziologische Hintergründe. Während Verhandlungstechnik auf Kontexte und Methoden erfolgreicher Verhandlungsführung fokussiert, behandelt Rhetorik Kontexte, Techniken und Methoden wirkungsvoller Rhetorik.
- Gesprächsführung, Moderation: Nach einer wissenschaftlichen Fundierung von Aspekten wie Rollenverhalten, Status, Ethik, Moral sowie psychologischer und soziologischer Hintergründe, wird der Bereich Gesprächsführung behandelt mit Themen wie Moderation. Hier geht es um Merkmale erfolgreicher Besprechungen, Vorbereitung, Dramaturgie und Inszenierung von Besprechungen, Gesprächsstrukturen sowie Typen von Gesprächen (z.B. Konfliktgespräch, Mitarbeitergespräch). Der Bereich Moderation vermittelt Regeln, Fragetechniken, Rollen des Moderators, funktionales und dysfunktionales Verhalten in Diskussionsgruppen, Konfliktmanagement, Zeitmanagement.
Basis-4: Empirische Sozialforschung
Statistik & Medienforschung
Das Modul sorgt für die Vermittlung der für Führungskräfte in der Medien- und Kommunikationsbranche notwendigen Instrumente, Techniken und Verfahren der empirischen Sozialforschung und ergebnisorientierten Marktforschung, mit denen sie ökonomische Fragestellungen wissenschaftlich bearbeiten. Ziel ist es, Studierende einerseits selbst empirisch tätig werden zu lassen sowie sie anderseits zu befähigen, Marktforschung im Unternehmen zu steuern und bewerten.
- Statistik: Im Teil Statistik werden neben der deskriptiven Statistik grundlegende Verfahren und komplexere multivariate Methoden vermittelt. Die deskriptive und analytische Statistik wird mit Hilfe des Computerprogramms SPSS angewendet. Dieser Teil umfasst den Kompakt-Kurs „Grundlagen Statistik“, deskriptive und analytische Statistik, multivariate Methoden sowie Anwendungen und Fallbeispiele.
- Medienforschung: Das Gebiet der Medienforschung ist durch eine ungewöhnlich große Prosperität gekennzeichnet. Das Modul sorgt für einen Überblick des Erkenntnisfortschritts der letzten 15 Jahre in den spezialisierten Teilbereichen der Medienforschung – sortiert nach der Lasswell-Formel. Berücksichtigt wird ebenso das Identifizieren problemadäquater Methodendesigns für unterschiedliche Fragestellungen. Neben den quantitativen Ansätzen werden moderne qualitative Verfahren vermittelt. Der Kurs umfassst den Kompakt-Kurs „Grundlagen Medienforschung“, Methodendesign, Triangulation, Medienwirkungsforschung sowie Anwendungen und Fallbeispiele.
MAN-2: Operatives Management
Geschäftsmodelle & Controlling, Kosten, Finanzen
Das Modul vermittelt vertieftes Know-how im Bereich der operativen Steuerung von Medienunternehmen. Grundlage ist die Frage nach erfolgreichen Geschäftsmodellen, die als Bindeglied zwischen strategischem und operativem Management verstanden werden und deren Kenntnis als Schlüssel zu wirksamen ganzheitlichen operativen Steuerungskonzepten gelten. Studierende vertiefen ihr Verständnis für ganzheitliches Management unter besonderer Berücksichtigung von Themen wie Controlling, Kostenmanagement und der finanziellen Steuerung des Unternehmens sowie deren Querbezüge zu anderen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen.
- Geschäftsmodelle: Dieser Kurs umfasst Begriff, Grundlagen, Theoriebezüge und Produktarchitekturen. Behandelt werden unterschiedliche Modelle wie Beschaffungs-, Leistungserstellungs- und Produktionsmodelle sowie Markt- und Wettbewerbsmodelle als auch Distributions-, Kapital-, Finanzierungs- und Erlösmodelle. Ferner betrachtet werden spezielle Internet-Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsstrukturen sowie integrierte Medien- und Internetverbundunternehmen.
- Controlling, Kosten, Finanzen: Dieser Kurs fokussiert auf die drei für operatives Management hochrelevanten Managementbereiche Controlling, Kostenmanagement und Finanzmanagement.
KOMM-2: Massenkommunikation
Publizistik, öffentliche Meinung & PR und Marktkommunikation
Das Modul „Massenkommunikation“ ist das erste in der Reihe von drei Modulen, die Kommunikation im Kontext verschiedener Kommunikationsarenen vermitteln und in Bezug zu spezifischen Fragestellungen des Medien- und Kommunikationsmanagements setzen. Die Module „Massenkommunikation“ und in den Folgesemestern „Gruppenkommunikation“ und „Individualkommunikation“ sorgen für die Vermittlung der für Nachwuchsführungskräfte notwendigen Instrumente, Techniken und Verfahren, mit denen sie den wirtschaftlichen Fragestellungen des Medien- und Kommunikationsmanagements in verschiedenen Kommunikationsarenen auf hohem Level gerecht werden können.
- Publizistik, öffentliche Meinung: Der Kurs sensibilisiert für die Dynamiken, denen öffentliche Meinung unterliegt, für psychologische oder manipulative Faktoren und verschiedene Ausprägungen von (Teil-)Öffentlichkeiten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Massenkommunikationskanal Online. Weitere Themen sind Theorien der Öffentlichkeit und öffentlichen Meinung, Psychologie der Massenkommunikation, Strukturwandel der Öffentlichkeit, Anspruch und Grenzen des Arena-Modells, Diskurs und Öffentlichkeit, System- und Handlungstheorien, Theorie der Strukturation und Cultural Studies.
- PR und Marktkommunikation: Dieser Kurs wendet das aufgebaute Verständnis von Öffentlichkeit gezielt auf Unternehmen, politische Parteien, Bürgerbewegungen und NGOs als Kommunikatoren an. Auch hier werden neue Aspekte des Online-Kanals behandelt, die aus der Vielzahl der Angebote resultiert, in denen der Nutzer selbst aktiv wird und Inhalte für andere Nutzer zur Verfügung stellt, Stichwort Web 2.0 und Social Web. Gegenstand sind ebenso psychologische und soziale Aspekte wie Meinungsführerschaft, Netzwerke und sozialer Beziehungen, die erfolgreiches Kampagnenmanagement auszeichnen. Weitere Themen sind Psychologie der Marktkommunikation, Diffusion von Informationen, Innovationen und Marktkommunikation, theoretische Fundierung der PR sowie PR und neue Formen der Öffentlichkeit.
PROJ-2: Medien-Projekte 2
Praxis- und theoriebezogene Projektarbeit
Diese Modulbeschreibung ist aufgrund des sachlichen Zusammenhangs mit der Beschreibung der Module „Medien-Projekte 1“ und „Medien-Projekte 3“ identisch.
Module im 3. Semester
Basis-5: Personalführung
Personalführung, Leadership & Selbstmanagement
Das Modul fördert den Aufbau von Kompetenzen in der Personalführung bzw. im Human Resource Management. Studierende erlernen Personalführungs- und Leadershipfähigkeiten, die hinsichtlich des Personalmanagements anderer Mitarbeiter als auch der eigenen Person relevant sind.
- Personalführung, Leadership: Der Kurs führt zunächst in die theoretischen Grundlagen der Personalführung ein, um dann gängige Führungstheorien vorzustellen wie Eigenschaftstheorien, Verhaltenstheorien, Attributionstheorien, Interaktionstheorien, Situationstheorien. Das theoretische Grundverständnis wird ergänzt um praktische Konzepte der Personalführung und von Leadership. Der Studierende lernt zu erkennen, in welchen Kontexten welche Ansätze besonders erfolgversprechend sind. Besondere Betonung wird auf Leadership als persönliche Führungskompetenz gelegt.
- Selbstmanagement: Dieser Kurs fokussiert auf die Fähigkeiten zur Führung der eigenen Person. Vor dem Hintergrund theoretischer Erkenntnisse erfolgen Anwendungsbeispiele, Fallbeispiele, videogestütztes Training und Rollenspiele, die dem Studierenden seine spezifischen Stärken bewusst machen sollen.
Basis-6: Entrepreneurship
Unternehmerisches Verständnis & Unternehmensgründung
Dieses Modul zielt darauf, bei den Studierenden Fähigkeiten und Kenntnisse zu entwickeln, die das Erkennen und Nutzen von Marktchancen alleine oder innerhalb einer Organisation fördern. Künftige Medienmanager sollen dadurch in die Lage versetzt werden, Neues zu schaffen und nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Das Modul umfasst die Kurse unternehmerisches Verständnis und Unternehmensgründung. Primäre Ziele des Moduls Entrepreneurship sind: Vermittlung eines fundierten und praxisnahen Wissens zur Professionalisierung des Unternehmertums im Medien- und Kommunikationsmanagement, Auseinandersetzung und Reflexion mit den wesentlichen unternehmerischen und interkulturellen Führungskompetenzen, Entwicklung spezieller Kenntnisse in der Führung von familiengeführten Unternehmen (Family Business Management), Schaffung eines Gesamtverständnisses für Trends und aktuelle Entwicklungen im internationalen Medien- und Kommunikationsmanagement sowie Vermittlung von Know-how zu zentralen Herausforderungen im Management und der phasengerechten Führung von Unternehmen und dem Management von Innovationen.
• Unternehmerisches Verständnis: Der Kurs verfolgt eine Begriffsklärung bezüglich Unternehmertum, Unternehmensgeist, Entrepreneurship und erhellt wirtschaftswissenschaftliche Bezüge etwa gemäß Schumpeter oder Hayek. Ferne thematisiert wird Unternehmertum als Einstellung unter Berücksichtigung von Aspekten wie Motivation, Initiative, Kreativität, Risikobereitschaft, Problemlösungsfähigkeit, Unabhängigkeitsstreben und emotionale Stabilität.
• Unternehmensgründung: Der Kurs fokussiert auf Erfolgsfaktoren der Unternehmensgründung, vermittelt zentrale Aspekte von Geschäftsideen, beleuchtet die betriebswirtschaftliche Planung als auch die rechtliche Perspektive wie z.B. Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht etc. sowie die Erfordernisse von Business-Plänen. Praktisch angewendet werden die Inhalte durch Fallstudien und Planspiele.
• Unternehmerisches Verständnis: Der Kurs verfolgt eine Begriffsklärung bezüglich Unternehmertum, Unternehmensgeist, Entrepreneurship und erhellt wirtschaftswissenschaftliche Bezüge etwa gemäß Schumpeter oder Hayek. Ferne thematisiert wird Unternehmertum als Einstellung unter Berücksichtigung von Aspekten wie Motivation, Initiative, Kreativität, Risikobereitschaft, Problemlösungsfähigkeit, Unabhängigkeitsstreben und emotionale Stabilität.
• Unternehmensgründung: Der Kurs fokussiert auf Erfolgsfaktoren der Unternehmensgründung, vermittelt zentrale Aspekte von Geschäftsideen, beleuchtet die betriebswirtschaftliche Planung als auch die rechtliche Perspektive wie z.B. Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht etc. sowie die Erfordernisse von Business-Plänen. Praktisch angewendet werden die Inhalte durch Fallstudien und Planspiele.
MAN-3: Marketing und Marken
Marketing-Konzeption & Marke und Markenführung
Das Modul versteht sich als die Vertiefung des strategischen Managements und erfüllt die operativen Tätigkeiten des Marketings. Kursziel ist ein Überblick über alle marketing-relevanten Bezüge wie Markenwahrnehmung, markenpolitische Strategien, Markensteuerung, Markencontrolling sowie Marketing-Konzeption. Von Produktentwicklung über den Vertrieb bis hin zur Marketingkommunikation werden operative Werkzeuge erarbeitet und anhand von Fallbeispielen veranschaulicht.
- Marketing-Konzeption: Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die wichtigsten Bausteine der Marketing-Konzeption, wie sie entlang eines Wertreiberbaumes entwickelt werden können. Auf Basis eines Modells der Identitätsorientier-ten Markenführung werden die einzelnen konzeptionellen Schritte erarbeitet. Themen sind Grundorientierungen und Perspektiven des konzeptionellen Marketings sowie die verschiedenen marketingbezogenen Konzeptionsebenen Marketingziele, Marketingstrategien und Marketing-Mix.
- Marke und Markenführung: Dieser Kurs vermittelt Kenntnisse zu den Determinanten der Markenwahrnehmung und zum Aufbau von Markenpräferenzen. Fragen der Gedächtnisstrukturen für Marken und der Markentreue bilden die Grundlage für markenpolitische Strategien und die Steuerung der Marke im Laufe des Marken- und Produktlebenszyklus. Markenpolitische Strategien wie Mono-, Familien- und Dachmarkenstrategien werden ebenso erörtert wie das Ingredient und Composite Branding. Weitere Schwerpunkte der Veranstaltung liegen auf der Dehnung der Marke zur Kapitalisierung des Markenpotenzials und auf dem Branding sowie der Produkt- und Verpackungsgestaltung. Abschließend werden quantitative und qualitative Methoden des Markencontrolling zur Prüfung der zielgerechten Wirkung der markenpolitischen Maßnahmen thematisiert.
KOMM-3: Gruppenkommunikation
Mediale Erlebniswelten, Communities & Live-Erlebniswelten
In diesem Modul werden diverse Erlebniswelten im Hinblick auf psychologische Mechanismen untersucht. Ziel ist die Befähigung Studierender zum Einsatz unterschiedlicher Instrumente, um diverse Erlebniswelten aus unternehmerischer Sicht psychologisch richtig einsetzen und so strategische und operative Benchmarks zu erreichen. Aufgeteilt nach medialen und nicht-medialen Erlebniswelten, schafft dieses Modul die Voraussetzungen, komplexere Strukturen zu durchdringen, da die Inhalte jener „Welten“ vernetzt sind.
- Mediale Erlebniswelten, Communities: Der Kurs behandelt die Kennzeichen und Besonderheiten medialer Erlebniswelten und von Communities. Durch Anwendungen und Fallbeispiele werden theoretische Erkenntnisse praktisch geübt.
- Live-Erlebniswelten: Der Kurs umfasst die Themenbereiche Live-Erlebniswelten, Transportwelten und Arbeitswelten. Darüber hinaus geht es um die dazugehörige Anwendung, Konzeptionierung, Dramaturgie, Inszenierung und das Controlling; Fallbeispiele, Brain Scripts, Five Sense Marketing, Inszenierung und Dramaturgie.
PROJ-3: Medien-Projekte 3
Praxis- und theoriebezogene Projektarbeit
Diese Modulbeschreibung ist aufgrund des sachlichen Zusammenhangs mit der Beschreibung der Module „Medien-Projekte 1“ und „Medien-Projekte 2“ identisch.
Module im 4. Semester
MAN-4: Internationalisierung
Internationale Medienmärkte & Interkulturelle Kompetenz
Das Modul bezieht sich auf die für den Bereich Medienmanagement zentrale Entwicklung hin zu verstärkter Internationalisierung der (Medien-)Märkte. In vertiefter Form bekommen künftige Führungskräfte das Know-How vermittelt, mit dem ausgestattet sein müssen, um auf internationalem Parkett zu agieren.
- Internationale Medienmärkte: Der Kurs vermittelt Studierenden Kompetenzen, die relevant sind, um Herausforderungen im strategischen und operativen Management von Unternehmen in internationalem Kontext zu begegnen. Durch vergleichende Analysen werden Unterschiede im internationalen Kontext herausgearbeitet. Gegenstand des Kurses sind Themen wie Internationalität und Medienwirtschaft (internationale Marken, Produkte, Unternehmen), Strategie, Diversifikation und Internationalisierung, Aspekte der Globalisierung und ihre Relevanz für Medienunternehmen, das Management internationaler Medienprojekte, Organisation und Management internationaler Unternehmen, Internationales Markenmanagement und Marketing, Analyse von Mediensystemen und Mediensysteme im internationalen Vergleich, Mediensysteme als Rahmenbedingungen für das Medienmanagement.
- Interkulturelle Kompetenz: Ziel des Kurses ist es, persönliche Kompetenzen hinsichtlich interkultureller Unterschiede zu fördern. Dadurch werden künftig international tätige Medienmanager in die Lage versetzt, sich im internationalen Kontext und im Austausch mit Menschen anderer Kulturkreise sicher zu bewegen. Im Zentrum des Kurses stehen Themen wie theoretische Grundlagen (u.a. kulturanthropologische Theorien und Modelle, Theorien der Interkulturellen Pädagogik und Psychologie), Methodik der Interkulturellen Kommunikation (Methoden der Kulturanthropologie, Interkultureller Vergleich, vergleichende Kulturanalyse, Analyse von Fremd- und Selbstbildern), interkulturelles Handeln und Identität (Probleme (multipler) kultureller Identität, Kommunikation in Institutionen, Organisationskultur , Handeln und Verhandeln in fremden Kulturen) sowie Landeskunde und internationale Beziehungen (Exemplarische Erarbeitung von Grundkenntnissen der Geschichte und Kultur wichtiger Regionen bzw. Kulturräume).
KOMM-4: Individualkommunikation
Interpersonale Kommunikation & Mobilkommunikation
Individualkommunikation bezeichnet in der Kommunikationswissenschaft eine Kommunikationsform, bei der einzelne Individuen miteinander kommunizieren. Qualifikationsziel des Moduls ist, Studierende zu befähigen, professionell und effizient im Rahmen dieser Kommunikationsform zu agieren. Hierzu werden anwendungsorientierte Forschungsergebnisse praxisorientiert zur Lösung konkreter Problemstellungen herangezogen.
- Interpersonale Kommunikation: Der Kurs stellt zunächst die Relevanz der Individualkommunikation im privaten, publizistischen und wirtschaftlichen Kontext heraus. Auf dieser Basis werden Freiheitsgrade und Rahmenbedingungen direkter Kommunikation sowie vermittelte Individualkommunikation bis in den Kontext kleiner Gruppen hinein (z. B. Teamkommunikation) ermittelt, um so Handlungsstrategien abzuleiten. Weitere Themen, die in dem Kurs behandelt werden sind Basiswissen Sprache und nonverbale Kommunikation, Spezifika der interpersonalen, Kleingruppen- sowie der computervermittelten Kommunikation, Grundzüge einer Soziologie der Individualkommunikation, allgemeine Freiheitsgrade bzw. Rahmenbedingungen der direkten Kommunikation über verschiedene Trägermedien im Vergleich (u.a. SMS, Fax, Telefon, Online-Kommunikation), Kommunikation in Arbeitsteams und CSCW, interpersonale Kommunikation und Netzwerke sozialer Beziehungen (u.a. im Anwendungskontext „word of mouth“ und virale Prozesse).
- Mobilkommunikation: Dieser Kurs wird wendet die die im Teil „Interpersonale Kommunikation“ erworbenen Kenntnisse gezielt auf den Bereich der immer wichtigeren mobilen Kommunikationsdienstleistungen an. Im Vordergrund stehen einerseits die durch die mobile Anbindung eröffneten neuen Handlungsoptionen sowie andererseits die aufgrund des eingeschränkten Benutzerinterfaces begrenzten Möglichkeiten. Studierende erlernen, wie individuell von Technologien zur Individualkommunikation Gebrauch machen und sie als Teil sozialer Gefüge begreifen. Behandelt werden zudem Themen wie technische Grundlagen der Mobilkommunikation, Einführung in das Spektrum mobiler Kommunikationsangebote sowie Entwicklungsperspektiven und das Verständnis von Mobiltelefonie als individualisierte Technologie.
MT: Master-Thesis
Wissenschaftliche Arbeit
Unverzichtbare Fertigkeiten eines Master-Absolventen sind die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem wesentlichen Thema sowie das selbständige Erarbeiten von neuen Ergebnissen und Erkenntnissen, unabhängig davon, obStudierende eine Führungsposition und Karriere in Wirtschaft oder Wissenschaft anstreben. Die Master-Thesis erbringt den Nachweis, dass der Studierende in der Lage ist, eine komplexe Aufgabenstellung wissenschaftlich fundiert und methodisch durchdacht zu bearbeiten. Dabei soll die Master-Thesis anwendungsorientiert sein und den entsprechenden Forschungshintergrund berücksichtigen. Gefordert ist die selbstgesteuerte adäquate Problemlösung von Fragestellungen mittels wissenschaftlicher Methoden und dem Bezug zu den einschlägigen Theorien und Erkenntnissen der Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie angrenzender Wissenschaftsdisziplinen. Insofern ist die Fähigkeit, die Problemlösung im Kontext von Interdisziplinarität und Querbezügen zu entwickeln, Kriterium der Beurteilung.
- Ziel der Master-Thesis ist die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit zu einem einschlägigen, möglichst auch aktuellen Thema. Von der Arbeit wird erwartet, dass sie neue Ergebnisse bzw. Erkenntnisse enthält. Sie soll prinzipiell die Voraussetzungen erfüllen, die notwendig sind, um in Kurzform in einer geeigneten Fachzeitschrift veröffentlicht zu werden.
- Die Selbststudienzeit umfasst Informationsrecherche, Briefing und Abstimmung mit dem betreuenden Professor, 500 Stunden Konzeption und Realisation bei anschließender Erarbeitung eines Grobkonzepts, das zum Feinkonzept ausgearbeitet wird. Das Kolloquium erbringt den Nachweis, dass der Studierende fundiertes Wissen besitzt und fähig ist, die Ergebnisse der Arbeit professionell zu präsentieren und in der Diskussion zu vertreten.







