Filmstudierende der Macromedia Hochschule entdeckten im 3D-Workshop mit Alaric Hamacher, was Stereoskopie für das filmisches Erzählen bedeutet. Das Ergebnis ist ein witziger Kurzfilm, die Erkenntnis klar - Kameraleute müssen dazulernen.
Ein Mann betätigt die Funkentsperrung seines Autos - Schwupp! - ist es verschwunden. Die Gestaltungsregeln für Stereoskopische Filme sollten nicht in stupiden Tests sondern bei Dreharbeiten angewandt werden. In nur sechs Tagen entwickelte der Filmnachwuchs im Studiengang Film und Fernsehen der MHMK unter der Leitung des Stereographers Alaric Hamacher und dem Kameraprofessor Michael Leuthner ihren ersten 3D-Film, der mit dem Schauspieler Christian Pfeil und Regisseur Marcus Morlinghaus umgesetzt wurde.
Der Workshop wurde von der Münchner Filmindustrie Unterstützt. Das neue 7“LCD-Monitormodell von Trans-video, das Band-Pro zur Verfügung stellte, entwickelte sich zum unverzichtbaren 3D-Previs-Tool, das viele kreative Entscheidungen begründet hat. Der Monitor kann die Bilder beider Kameras in (fast) Echtzeit in ein anaglyphes Stereobild verwandeln. Unterstützung gab es auch von FGV-Schmidle, die massive Stative und Köpfe für das toplastige Spiegelrig bereitstellten.
Ein erkenntnisreicher Workshop den man im folgenden Jahr wiederholen möchte.