Mittwoch | 29. Juni 2011

Problembewusst, professionell und persönlich


Topnews, Berlin, Medienmanagement

Unter dem Motto „Sozialunternehmertum kommunizieren" diskutierten 75 Gäste bei einer Podiumsdiskussion auf dem MHMK-Campus Berlin über Kommunikationsstrategien für soziale privatwirtschaftliche Initiativen.


Wie kann Kommunikation für klassische wie moderne Sozialunternehmen in Deutschland besser gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, die am Campus Berlin der MHMK stattfand. Rund 75 Personen aus Sozialunternehmen, Stiftungen, Non-Profit-Organisationen, Politik und Hochschulen waren gekommen, um an der gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) und dem Wirtschaftsmagazin enorm durchgeführten Veranstaltung teilzunehmen.

 

Soziale Unternehmen wollen gesellschaftlichen Problemen mit unternehmerischem Handeln begegnen. Klassisch machen dies in Deutschland Organisationen wie der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Caritas oder die Diakonien. Doch etablieren sich in den letzten Jahren zunehmend neue Formen: Immer mehr privatwirtschaftliche Initiativen mit oft kleinen Organisationseinheiten versuchen, sozialen Herausforderungen unternehmerisch zu begegnen.


Vertreter solcher Initiativen saßen am 8. Juni in Berlin zusammen mit Kommunikationsexperten auf dem MHMK-Podium in Berlin. Kurze Einführungsvorträge gab es vorweg von PR-Professor Holger Sievert von der MHMK und vom Berliner Sozialunternehmer Friedrich Kiesinger, Mitbegründer der Pegasus GmbH, die Menschen mit seelischen oder körperlichen Handicaps einstellt, und deren Trägerverein Albatros. Anschließend diskutierten die Teilnehmer des Panels, unter anderem Sozialunternehmerin Katja Urbatsch (ArbeiterKind.de), Venture Capital-Berater Michael Alberg-Seberich (Active Philanthropy) sowie Grafikspezialist Carsten Hermann (enorm), mit dem Auditorium. Die Moderation führte Sozialpolitik-Professorin Helga Hackenberg (EHB).


Ein Fazit der Runde: Sozialunternehmen sollten in ihrer Kommunikation problembewusster, professioneller und persönlicher werden. Problembewusster gegenüber der spezifischen kommunikativen Rolle, in der sie sich insbesondere Medien gegenüber befinden; professioneller in der Planung und Durchführung von Kommunikationsstrategien, einschließlich einer Zurücknahme der Sozialunternehmer/innen zugunsten des Sozialunternehmens; persönlicher gegenüber den Dialogpartnern und zielend auf die individuellen kommunikativen Fähigkeiten der jeweiligen Unternehmerpersönlichkeit. (hsi/sis)


Sozialunternehmer und Kommunika-tionsexperten auf der Podiumsdiskussion in Berlin

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