Dienstag | 06. September 2011
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FH-Bachelor vor Uni-Abschluss

Der Bachelor ist besser als sein Ruf, so das Ergebnis einer aktuellen HIS-Umfrage. FH-Absolventen verdienen zudem mehr als Absolventen der Universität.


Mit der HIS-Absolventenbefragung der Examensjahrgänge 2009 liegen erstmals bundesweite Daten dazu vor, wie sich Bachelorabsolventen am Arbeitsmarkt positionieren können. Beruhigend wird für viele Studenten und ihre Eltern sein, dass die Arbeitslosenquote etwa ein Jahr nach dem Abschluss mit circa 3 Prozent eher gering ist. Zudem haben Absolventen von Fachhochschulen häufiger ein sogenanntes „Normalarbeitsverhältnis“ – also eine unbefristete Vollzeitstelle und verdienen durchschnittlich mehr als Uni-Absolventen. Das jährliche Brutto-Einstiegsgehalt liegt für Bachelors mit FH-Abschluss bei 34.050 Euro, während die Uni-Absolventen 28.700 Euro erhalten. Auch die Berufszufriedenheit vermittelt ein positives Bild, zwei Drittel der erwerbstätigen FH-Bachelorabsolventen geben an, mit ihrer beruflichen Situation zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Sie fühlen sich zudem überwiegend richtig eingesetzt, was Position, Tätigkeit und Inhalte ihrer Arbeit betrifft, auch hier liegt der Wert bei FH-Absolventen wieder mehr als 10 Prozent über dem der Uni-Absolventen. Bachelors der Fachhochschulen streben entsprechend weniger häufig ein Masterstudium an, zwei Drittel zieht es weiter an die Hochschule. Die Befragten des untersuchten Abschlussjahrgangs 2009 fanden zu 90 Prozent einen Studienplatz im Wunschfach an der gewünschten Hochschule. (Quelle: HIS/jsc)

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