Musikplattformen im Stresstest
MHMK evaluiert und diskutiert Mehrwert von Musikplattformen
Anlässlich der Musik- und Entertainmentmesse Popkomm stellt die Studienrichtung Musikmanagement der MHMK zusammen mit dem Branchenverband VUT am 8. September im Rahmen des Diskussionspanels „Kreative fordern Technik – Musikplattformen im Stresstest“ ihre gleichnamige Studie vor. Entstanden ist die Benchmark-Evaluation der derzeit wichtigsten Musikvermarktungsplattformen in Kooperation mit dem VUT, Verband unabhängiger Musikunternehmen, der auch das Diskussionspanel initiiert hat.
Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie werden auf dem Panel von Prof. Matthias Gülzow, einem der sieben Studienautoren, vorgestellt und von Musikunternehmern und Künstlern diskutiert. Christof Ellinghaus, Geschäftsführer vom Label City Slang, Dirk Wilberg, Geschäftsführer von Community Promotion und Henning Grambow, Geschäftsführer von Sugar Candy Mountain und selbstvermarktender Künstler werden ihre Expertenmeinung und Einschätzungen zu den Plattformen abgeben und den Nutzen der Angebote diskutieren. Moderiert wird das Panel von Lukas Schneider, ebenfalls Musiker und Studierender der Informationswissenschaften. Im Anschluss an das Panel besteht für das Auditorium und die anwesenden Pressevertreter die Möglichkeit zur Diskussion und zum gemeinsamen Austausch.
Im Zentrum der MHMK-Studie stehen Promotion-Möglichkeiten ebenso wie Transparenz und finanzielle Aspekte. Insgesamt wurde jede Plattform nach 8 Über- und 45 Unterkategorien beziehungsweise -kriterien bewertet. Fragen waren, welche Plattform tatsächlich einen Mehrwert für Künstler und Labels bietet. Wo sich investierte Zeit und aufgewendetes Budget lohnen – sei es nun im Bezug auf einen monetären Gewinn oder eine Steigerung der Bekanntheit. Wo die Bedingungen für Künstler fair sind und Nutzern ein übersichtliches Angebot geliefert wird. Insgesamt 14 Musikplattformen von Spotify über Soundcloud, vimeo bis hin zu tape.tv wurden von den Studienautoren Prof. Matthias Gülzow vom MHMK-Campus Berlin, Prof. Dr. Tobias Debuch aus Hamburg, Prof. Dr. Martin Lücke aus München, Prof. Dr. Michael Oehler aus Köln sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Judith Lehniger aus Berlin, Kerstin Ullrich aus Köln und Stefan Schulte-Holthaus aus München untersucht. Es wird also spannend, welche Musikplattformen ganz vorne mit dabei sind. Die detaillierten Ergebnisse des Panels und der Studie werden nach der Popkomm auch nochmal in einer Zusammenfassung bekannt gegeben; die vollständige Studie können Interessierte hier online herunterladen.


