Journalismus im Internet: Professoren auf den Medientagen München
Prof. Marlis Prinzing diskutiert über Netzöffentlichkeit, Prof. Florian Stadel moderiert zu „Digitaler Kiosk“ und Online-Vertriebsstrategien.
Die MEDIENTAGE MÜNCHEN sind eine der wichtigsten Fachveranstaltungen der Medien- und Kommunikationsbranche. Sie finden vom 19. bis 21. Oktober 2011 im Internationalen Congress Center München (ICM) unter dem Motto "Mobile – Local – Social: Dreiklang der vernetzten Gesellschaft" statt. Auch in diesem Jahr ist die MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, mit Experten bei den Kongressveranstaltungen vertreten. Die beiden Professoren für Journalistik, Prof. Dr. Marlis Prinzing (Campus Köln) und Prof. Dr. Florian Stadel (Campus Stuttgart) befassen sich mit Herausforderungen für den Qualitätsjournalismus durch das Internet.
Prof. Dr. Marlis Prinzing nimmt an folgender Kongressveranstaltung teil:
Medien und Gesellschaft | 19.10.2011 | 16:00 | Panel 3.2 | Raum 11, 1.OG
Neue Transparenz oder am Pranger der Öffentlichkeit? Wie das Internet Gesellschaft und Politik verändert
Die Aufregung um die Veröffentlichungen durch WikiLeaks auf der einen Seite und die Einrichtung von Internetseiten zum Nachweis kopierter Stellen in Doktorarbeiten andererseits zeigen auf sehr unterschiedliche Weise, dass ein fundamentaler Konflikt um die Macht der Informationsverbreitung und -kontrolle entstanden ist. Egal ob es sich dabei um Tatsachen oder Gerüchte handelte. Wer entscheidet über die Veröffentlichungen, wer prüft deren Authentizität? Was bedeuten diese Entwicklungen für die Gesellschaft?
Weitere Teilnehmer: Dorothee Bär, MdB, stv. Generalsekretärin der CSU, Sprecherin CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, Lila King, Participation Director CNN.com, Atlanta, Dr. Christian Humborg, Geschäftsführer Transparency Deutschland, Berlin. Moderation: Bernd Gäbler, Publizist, Bremen.
Prof. Dr. Florian Stadel moderiert folgende Kongressveranstaltung:
Medienpolitik | 21.10.2011 | 10:00 | Panel 2.6 | Raum 13 b, 1.OG
Digitaler Kiosk: Wettbewerb ohne Regeln und Strategie?
Um journalistische Qualitätsprodukte im Netz zu monetarisieren, setzen deutsche Verlage zurzeit vor allem auf den "Digitalen Kiosk". Rechtliche Rahmenbedingungen für den Wettbewerb gibt es bislang praktisch keine: Kioskanbieter können Verlagen die Konditionen vorgeben, zu denen diese ihre Produkte online verkaufen dürfen. Das Panel hinterfragt das derzeitige Verfahren und warum deutsche Verlage keine einheitliche Strategie verfolgen, um der internationalen Konkurrenz Paroli zu bieten.
Teilnehmer: Bernhard Mischke, Pubbles/Bertelsmann, Bernhard Ribbrock, PagePlace/Telekom, Alexander von Reibnitz, VDZ, Christoph Keese, Axel Springer, Dr. Matthias Knothe, Staatskanzlei Schleswig-Holstein, Dirk Specht, FAZ.


Marlis Prinzing lehrt Kulturjournalismus am Campus Köln der MHMK, ...
... ihr Kollege Florian Stadel ist Professor für Journalistik am Campus Stuttgart.

