"Innovationen im Journalismus": Forschungsreise nach NYC
Prof. Dr. Stephan Weichert erforscht verändertes Berufsbild Journalismus - auf Forschungsreise in NYC traf er 14 Medienpioniere.
Gemeinsam mit der Medienjournalistin und Bloggerin Ulrike Langer (medialdigital.de) und dem ehemaligen Focus-Online Ressortleiter und vocer-Herausgeber Alexander von Streit unternahm Prof. Dr. Stephan Weichert im Oktober eine Forschungsreise nach New York City. Im Fokus standen grundlegende Veränderungen in Medienpraxis und Journalistenausbildung, insbesondere innovative Ansätze und der in den USA beobachtete Wandel des Journalistenberufs. Die kleine Forschungsdelegation traf einige der wichtigsten digitalen Vordenker in den USA, darunter Jeff Jarvis (buzzmachine), Evan Cohen (Foursquare), Jay Rosen (New York University), Emily Bell (Columbia University), Shazna Nessa (AP), Aron Pilhofer (New York Times). Beeindruckt zeigten sich Weichert und seine Kollegen von der Experimentierfreude an den besuchten New Yorker Ausbildungszentren, von Entwicklungen im Bereich interaktiver Angebote mit hyperlokalen Inhalten, neuen Geschäftsmodellen und „Entrepreneurial Journalism“ sowie von Lösungsansätzen für die Herausforderung, große Datenmengen aufzubereiten und visuell darzustellen.
Hintergrund der Reise ist das von Prof. Weichert geleitete Forschungsprojekt „Innovationen im Journalismus“. Die Forschungsergebnisse werden direkt in die Lehre der Journalistik einfließen. So hat Weichert bereits zum hochaktuellen Thema Datenjournalismus und Datenaufbereitung ein Seminar aufgesetzt. Der ausführliche Bericht mit Stellungnahmen der Interviewparter findet sich im BLOG des Studiengangs Journalistik. (jsc)

Journalistikprofessor Weichert mit foursquare-Chef Evan Cohan (Mitte) und der Medienjournalistin Ulrike Langer.

Weichert forscht seit längerem zum Thema "Innovationen im Journalismus". Foto: Kathrin Brunnhofer

