Sonntag | 26. November 2017

Empowerment und Digitale Plattformen: Prof. Wolfram spricht in Uganda


"Empowerment" und Partizipation gehören zu den Kernthemen von Prof. Dr. Gernot Wolfram, vielfach im Zusammenhang mit den Chancen digitaler Bildung. Mit seinen Ergebnissen nimmt er am weltweiten Forschungsdiskurs teil. Gerade sprach Wolfram auf Einladung des Goethezentrums Uganda und der Konrad Adenauer Stiftung an der Makere Universität im afrikanischen Kampala.


Die Makerere Universität in Kampala zählt zu einer der besten Universitäten auf dem afrikanischen Kontinent. Auf Einladung des Goethezentrums Uganda und der Konrad Adenauer Stiftung sprach Prof. Dr. Gernot Wolfram vom Campus Berlin nun in der Main Hall der Universität. Seine Themen waren Fragen des Empowerment sowie der digitalen und kulturellen Bildung im Rahmen des Projektes „Open Doors“.

Hochrangiges Publikum: Wertschätzung für wissenschaftliche Reflexion

Prof. Wolframs Vortrag, der viele Ergebnisse  aus dem Forschungsnetzwerk "The Moving Network" vorstellte, wurde von der französischen Botschafterin in Uganda sowie Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Botschaft besucht. Außerdem waren viele Vertreter der ugandischen Zivilgesellschaft, darunter auch Parlamentsmitglieder anwesend.

Am nächsten Tag leitete Prof. Wolfram ein Seminar zum Thema Digitale Plattformen und Empowerment, an dem verschiedene ugandische und internationale NGO`s, Flüchtlingsinitiativen und Künstlerinnen und Künstler teilnahmen. Ziel war es, zu zeigen, dass gerade in Entwicklungsländern digitales und kulturelles Empowerment eine Chance für marginalisierte Bevölkerungsgruppen sein kann, auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen, aber auch selbst Unternehmen zu gründen oder in der Kreativwirtschaft tätig zu sein.

"Ubuntu Talks" - Premiere des afrikanischen TED-x-Formats

Und noch eine besondere Premiere war mit der Veranstaltung verbunden: Im Anschluss wurden zum ersten Mal die „Ubuntu Talks“ durchgeführt, ein Versuch, eine spezifisch afrikanische Variante der TEDx Veranstaltungen zu entwickeln. Die Ubuntu Talks sollen zu einer eigenen, ähnlich erfolgreichen Marke werden.

„Die Kreativität und der Ideenreichtum der Menschen hier ist faszinierend. Unter sehr viel schwierigeren Umständen wird hier auf hohem Niveau an kreativen Vernetzungsideen gearbeitet. Während des Seminars über digitale Plattformen zeigte sich, wie notwendig die verschiedenen Teilnehmerinnen  und Teilnehmer eine schnellere Geschwindigkeit für digitale Sichtbarkeit und Empowerment strategien erachteten. Gerade für Geflüchtete – und Uganda ist eines der Länder mit den höchsten Flüchtlingsaufnahmeraten – ist es überlebenswichtig, auf ihre eigenen Anliegen national wie international aufmerksam zu machen. Viele der Lösungen, die hier bereits angedacht werden, können auch für Deutschland sehr relevant sein“, sagte Prof. Wolfram nach seiner Rückkehr.

Weitere Informationen zum internationalen Studienangebot gibt es hier.

 

 

 


Prof. Dr. Wolfram forscht zu Themen von Empowerment und Partizipation. Am Campus Berlin fungiert er als Head of Graduate School.

Auf Einladung des Goethezentrums Uganda und der Konrad Adenauer Stiftung sprach Prof. Dr. Gernot Wolfram jetzt an der Universität von Kampala.

Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung blieb auch Zeit für persönlichen Austausch mit den Studierenden der ugandischen Universität.

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