Mittwoch | 29. März 2017

Besuch im Herzstück der EU: Europäische Kommission lädt Masterklasse nach Brüssel ein


Die europäische Kommission ist die politisch unabhängige Exekutive der EU. Auf deren Einladung und dank der Organisation von PR-Professor Dr. Dominik Pietzcker verbrachte die Berliner Masterklasse des 3. Semesters Media and Communication Management drei Tage in Brüssel, um hinter die Kulissen dieser zentralen europäischen Institution zu blicken. Ein Nachbericht von Nora Werbeck über exklusive Einblicke in Funktionsweisen und Kommunikationswege dieses politischen Herzstücks Europas.


In Zeiten von wachsendem Populismus, Flüchtlings- und Wirtschaftskrise gerät die Europäische Union immer häufiger ins Kreuzfeuer der Kritik. Umso wichtiger ist da für alle Europäer, aber auch für sich in der EU aufhaltende Nicht-Europäer, ein tiefgreifendes Verständnis vom EU-Konzept zu entwickeln, um sich eine eigene Meinung dazu bilden zu können. Das findet auch Dominik Pietzcker, Professor für PR und Kommunikationsmanagement an der Macromedia Hochschule Berlin. Seinem PR-Kurs aus dem 3. Semester des internationalen Masters Media and Communication Management verschaffte er deshalb die einmalige Chance, im Rahmen eines dreitägigen Brüssel-Trips vom 20. – 22. März die Europäische Kommission ausführlich von innen kennenzulernen.

Besuch in Brüssel: Drei Tage voller kritischer Auseinandersetzung mit der EU

Auf Einladung der Europäischen Kommission verbrachten die Studierenden drei Tage in der belgischen Hauptstadt, zwei davon randvoll ausgefüllt mit Vorträgen über zentrale Themen der EU: Von der europäischen Migrationspolitik über die Erschaffung eines singulären EU-Marktes bis hin zu Chancen und Problemen des digitalen Datenverkehrs innerhalb des EU-Raumes präsentierten Kommissionssprecher ihre Fachbereiche und stellten sich im Anschluss den Fragen der Gruppe. „Gerade in Zeiten, da die europäische Idee hart kritisiert wird, schien es mir umso wichtiger, den Studierenden die Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor Ort ihr eigenes Bild und ihre eigenen Überzeugungen bezüglich Europa zu bilden und zu artikulieren. Ein privilegierter und ausführlicher Einblick in die Funktionsweisen und Kommunikationswege der EU, auch hinter der offiziellen Bühne, war dafür das geeignete Mittel“, so Pietzcker.

1. Highlight für Medienmanagement-Masterklasse: Einführung in die Social Media Strategie der Europäischen Kommission

Besonderes Highlight am ersten Tag: Pablo Peréz Armenteros, Communication & Information Officer Unit Web & Social Media, stellte den Studierenden die Social Media Strategie der europäischen Kommission vor. Während Accounts in sozialen Netzwerken in manchen Branchen in erster Linie für Userbindung durch Unterhaltung dienen, haben Armenteros und sein Team eine andere Agenda: „Anstatt bloßes User-Engagement durch aufmerksamkeitsheischende Kampagnen zu generieren, ist es unser Ziel, nützlichen Content zu kreieren.“ Die Kommission nutzt ihre Accounts in Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und LinkedIn nicht nur, um über aktuelle Belange zu informieren und EU-Themen zu bewerben, sondern auch um in Echtzeit auf drängende Fragen zu reagieren und Sachverhalte zu erklären. Social Media ist für die Kommission somit nicht nur ein kostengünstiges Werbetool für die europäische Idee, sondern spielt mittlerweile auch eine zentrale Rolle für frühe Problemerkennung und generelles Monitoring der Stimmung der EU-Bürger. 

Highlights an Tag 2: Besuch der TV-Studios & Diskussion über Trade-Abkommen

Während Tag 1 ganz von Vorträgen und theoretischem Input bestimmt war, stand am zweiten Tag ein Ausflug auf dem Programm. Dort, wo sonst Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und seine Kollegen den Journalisten Rede und Antwort stehen, durften nun die Studierenden einen Blick hinter die Kulissen werfen: Frederic D’Hondt vom Audiovisual Service führte die Studiengruppe durch die TV Studios der Kommission. Dort haben Journalisten die Möglichkeit, ein fertiges Produktionspaket zu buchen: Vom Sound-Engineer über Kameramann bis hin zu Schnitt und Studioausleuchtung bietet die Kommission je nach Bedarf einen Rundumservice für die Produktion von TV-Beiträgen – einzige Voraussetzung ist es, vorher einen Interviewtermin mit dem gewünschten Kommissionsmitarbeiter ergattert zu haben. Fasziniert lauschten die Studierenden D’Hondts Berichten von Interviewsituationen mit der politischen Elite, bevor im Anschluss der Besuch des täglichen Press Briefings für Journalisten anstand. Hier konnte sich die Macromedia-Gruppe ein Bild vom Alltagsgeschäft der in Brüssel stationierten Presse machen.

Beflügelt vom internationalen Flair in der Kommission und animiert, gegebene Sachverhalte kritisch zu hinterfragen, nutzten die Studierenden anschließend am Nachmittag die Chance, Press & Media Officer Alexander Walford aus der Abteilung General Trade zu den Handels-Abkommen der EU zu interviewen. Mit einer regen Diskussion über TTIP, Trump und die Vor- und Nachteile von internationalem Handel für Wirtschaft und Verbraucher endete der Informationsbesuch in der Europäischen Kommission.

Gelungene Mischung aus Information, Diskussion und Sightseeing

Die Besichtigung der Stadt, ein paar Gläser belgisches Bier am Abend und ein Ausflug zur deutschen Botschaft am nächsten Morgen inklusive einer Einführung in die deutsch-europäische Kulturpolitik rundeten drei Tage voller aufschlussreicher Diskussionen und neuer Kontakte ab. Nicht nur die Studierenden, auch Organisator Dominik Pietzcker war hochzufrieden mit der Reise: „Gerade am Ende des Ausbildungsweges ist es sinnvoll, nochmals einen Impuls für institutionelle Kommunikation auf europäischer Ebene zu geben. Genau das dient auch dem Ziel eines internationalen Masterstudiengangs.“

Fotos vom Brüssel-Trip finden Sie bei Facebook. Alle Informationen zu den Masterstudiengängen der Hochschule Macromedia gibt es hier.

(nwe)


Auf Einladung der Europäischen Kommission verbrachte der Masterkurs des 3. Semesters Media and Communication Management drei Tage in Brüssel.

Vorträge über zentrale Themen der EU lieferten den Studierenden tiefgreifende Einblicke in die Arbeit der Kommission.

Einmal da sitzen, wo sonst Jean-Claude Juncker Interviews gibt: Ein Besuch der kommissionseigenen TV-Studios stand auch auf dem Programm.

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