Donnerstag | 20. April 2017

„Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen“: Neue CHE-Studie


Seit 2005 hat sich die Zahl der Studierenden an Privathochschulen in Deutschland verdreifacht. Welches sind die Erfolgsfaktoren der privaten Anbieter? Das hat das Centrum für Hochschulentwicklung CHE in einer neuen Studie untersucht. Wie die Hochschule Macromedia innerhalb der dort beschriebenen Hochschullandschaft verortet ist, erläutert Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo, Vizepräsident Lehre und Forschung der Hochschule Macromedia.


„Wir haben uns sehr über die neue Studie des CHE gefreut. Die dort genannten Erfolgsfaktoren beschreiben genau die Prinzipien, nach denen wir seit 2006 unsere Studienangebote gestalten“, sagt Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo. „Die Publikation wird helfen, endgültig mit Vorbehalten gegenüber der privaten Hochschulbildung in Deutschland aufzuräumen.“

Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung hat im Februar 2017 seine Studie „Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen“ veröffentlicht. Kernaussage ist, dass die privaten Hochschulen dem allgemeinen Trend der Akademisierung unserer Gesellschaft mit überlegenen Angeboten begegnen, indem sie

  • den Mehrwert des Studienabschlusses eindeutig benennen  (Zielorientierung)
  • die maximale Relevanz der Studieninhalte für die Berufspraxis sicherstellen (Praxisorientierung)
  • die Studierenden während der gesamten Studienverlaufs fachlich und überfachlich individuell beraten (Studierendenorientierung)
  • flexible Modelle der Studienorganisation anbieten (Bedarfsorientierung)
  • klar definierte Studienangebote für klar definierte Zielgruppen entwickeln (Marktorientierung)

Akkreditierungsnachweis ist Qualitätssiegel

Ganz explizit räumen die Autoren der Studie mit dem Vorurteil auf, dass die Studienabschlüsse von privaten Hochschulen leichter zu erlangen seien als an staatlichen Hochschulen. „Es ist deutlich zu betonen, dass dieses ‚Erfolgsversprechen‘ ausdrücklich nicht bedeutet, qualitative Standards des Studiums inklusive der Prüfungsleistungen zu senken – dem steht alleine schon der qualitätssichernde Zwang zur institutionellen Akkreditierung und der Programmakkreditierung entgegen“, heißt es dort.

Dieser Aspekt ist auch dem Macromedia-Dekan wichtig: „Die Akkreditierungspflicht wird in der vorliegenden CHE-Studie zu Recht als großer Pluspunkt der privaten Hochschule hervorgehoben. Anders als die staatlichen Hochschulen gehen wir bereits vor dem Start jedes Studienprogrammes durch das Akkreditierungsverfahren – und können das wertvolle Feedback des Expertengremiums dadurch noch hervorragend in der Studienplanung umsetzen.“

„Von wegen Abschluss kaufen“ – Deutschlandradio berichtet über CHE-Studie

Auch die Redakteure des Deutschlandradios wählen den Qualitätsaspekt als Aufhänger, um über die CHE-Studie zu berichten. „Von wegen Abschluss kaufen“ titelt der Sender das Interview mit dem Sozialökonom Jens Engelke, einem der Autoren der Studie und Senior-Projektmanager von CHE Consult. Zum Nachhören gibt es das Interview hier.

Zur Studie „Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen“ (2017) geht es hier. Ebenfalls lesenswert ist in diesem Zusammenhang die CHE-Studie „Hochschulbildung wird zum Normalfall“ (2014). Eine erste, umfassende Analyse des privaten Hochschulsektors in Deutschland lieferte die Studie „Rolle und Zukunft privater Hochschulen in Deutschland“ (2010) vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Unternehmensberatung McKinsey.

(IMH)


Die CHE-Publikation „Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen“ (2017) liefert einen Überblick über die Entwicklung, Typen und Konzepte privater Hochschulen.

Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo ist seit 2013 als Dekan sowie Vizepräsident verantwortlich für die Lehre und Forschung der Hochschule Macromedia.

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