3D-Kurzfilm „Level 3D“ setzt Standards
Der Kurzfilm „Level 3D“ findet immer mehr Publikum und wird am 11.03.2010 im Bayerischen Rundfunk diskutiert. Aktuell läuft die 3D-Produktion als Vorfilm zu „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ in den Forumkinos im Deutschen Museum München. Seit dem Kinostart von Avatar haben über 30.000 Kinobesucher „Level 3D“ gesehen, der als Ko-Produktion der MHMK (Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation) und Virtual Experience in einem Studenten-Workshop entstand.

Total auf 3D eingestellt: Die Teilnehmer des Workshops mit Alaric Hamacher (4.v.l.)

Christian Pfeil als Autofahrer, dem auf Parkdeck „Level 3D“ …

… kuriose Dinge widerfahren.
„Mir ist keine vergleichbare deutsche Produktion bekannt“, sagt Alaric Hamacher von Virtual Experience. Der 3D-Experte Hamacher stellte „Level 3D“ bereits 2009 im Fachkreis bei den Filmfestspielen in Cannes vor. Ende 2009 konkurrierte der Dreiminüter als einziger deutscher Beitrag im Kurzfilmwettbewerb des 3D Stereo Film- und Technologiefestival im belgischen Liége vom 30.11. bis 3.12.09 stattfand. Zuletzt präsentierte er den kurzen 3D-Spielfilm auf der Berlinale beim Empfang des FilmFernsehFonds Bayern am 18.02.2010, wo er einem ausgewählten Kreis in einem Nebenraum gezeigt wurde.
Am Donnerstag, den 11.03.2010 zeigt der Bayerische Rundfunk in seiner Jugendsendung on3-südwild Ausschnitte aus „Level 3D“ zum Thema "Zukunft des Films - 3D?". Für die Sendung werden Alaric Hamacher, Christian Pfeil zusammen mit dem MHMK-Absolventen Christian Herzer bei südwild am on3-Sendebus sein. Im Interview geben sie Einblick in die Technik, sprechen über ihre Dreherfahrung und diskutieren die Frage, inwiefern die Zukunft des Films in 3D liegt.
Sendetermin: 11. März, 16:30 - 17:30 Uhr (BR Alpha)
Wiederholung: 12. März um 1:15 Uhr im BR
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/suedwild
Bei der Geschichte über eine Einkaufsfahrt mit Tücken stand der erzählerische Umgang mit 3D im Vordergrund. „Oft geht es nur um Kirmeskino, um reine Effekthascherei“, so Michael Leuthner, Professor für Kamera am Campus München der MHMK. Er habe mit dem Workshop den Studierenden nahebringen wollen, wie man 3D für seine Dramaturgie einsetzen kann. Filmemacher bräuchten dringend eine neue, dreidimensionale Bildsprache, um die cinematographischen Möglichkeiten der Technik für ihre Geschichten zu nutzen.
Darüber hinaus ist Leuthner überzeugt, dass dreidimensionale Bewegtbilder weiterhin zunehmen wird: „3D wird mit der zunehmenden Verbreitung von 3D Displays nicht nur bei der fiktionalen Erzählung eine wichtige Form der visuellen Kommunikation sein“.
Der Stereographer Alaric Hamacher leitete den 3D-Workshop, in dem Studierende des Studiengangs Film und Fernsehen zusammen mit Regisseur Marcus Morlinghaus und Schauspieler Christian Pfeil mit „Level 3D“ ihren ersten 3D Film realisierten. Als innovative Filmschaffende bewiesen sich Morlinghaus und Pfeil unter anderem bereits durch ihr Online-Filmmagazin „Monopol News“, für den ihnen 2008 der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien den Innovationspreis des deutschen Films verlieh. Bei stereographischen Aufnahmen wird gleichzeitig mit zwei Kameras gedreht, entweder parallel oder schräg zueinander als konvergierende Variante. Diese technischen Entscheidungen haben direkten Einfluss auf die Bildwirkung. Hier bemängelt Filmprofessor Michael Leuthner fehlende Kenntnis bei Kameraleuten und anderen Entscheidern.
Mehr über den 3D-Workshop unter www.mhmk.de/stereo3d-workshop.
Über Alaric Hamacher - Alaric Hamacher ist Stereograph und 3D Consultant bei Virtual Experience. Seit 2006 produziert das Unternehmen 3D Live-Action für das D-Cinema. 2008 bringt Virtual Experience den ersten europäischen 3D Spielfilm „Delusion 3D“ in die Kinos und erhält dafür die Auszeichnung „Ort im Land der Ideen“. Die letzte Produktion „Level 3D“ wird in









