Fashion-Slam mit Aperto, Daimler und Wear it Berlin u.a.

Fashion-Slam mit Aperto, Daimler und Wear it Berlin u.a.

  • Semester

    4. Semester

  • Betreuung

    Prof. Dr. Brigitte Kleinselbeck

  • Studienrichtung

    Fashion Management

Fashion-Slam mit Aperto, Daimler und Wear it Berlin u.a.
Mode trifft Technologie: Beim Slam-Event „FutureFashion – Fashion in the Eye of the Tech Storm“ präsentierten am 27. Juni auf Einladung der Hochschule Macromedia Berlin sieben Experten von Aperto, Daimler AG, Wear It Berlin und anderen namhaften Unternehmen ihre persönliche Perspektive auf die Synergie zwischen handwerklich meisterhaftem Modedesign und digitaler Innovation.

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„Schlüsselmotivationen für die Integration von Technologie in die Modewelt sind Überleben, Performance, Freiheit.“ Mit diesem Statement setzte Peter Beyerlein, Biowissenschaftler an der TU Wildau, den Rahmen für einen Abend voller mutiger, kreativer und überraschender Einblicke: Am 27. Juni lud Marketing-Expertin Prof. Dr. Brigitte Kleinselbeck von der Hochschule Macromedia Berlin sieben Mode- und Technologie-Experten ins eindrucksvolle Büro des Co-Hosts Aperto in Berlin Mitte. Unter dem Motto „FutureFashion – Fashion in the Eye of the Tech Storm“ diskutierten sie über die neuesten Innovationen auf dem Gebiet Fashiontech – und über die Zukunft der Modebranche.

FutureFashion: Sieben Experten präsentieren ihre persönliche Perspektive auf mögliche Synergien zwischen Mode und Technologie


Im digitalen Zeitalter arbeitet kaum noch ein Unternehmen innovativ, ohne Technologie zum zentralen Faktor seines Erfolgs zu machen. Selbst in traditionellen Handwerksprofessionen geht der Trend zu digitalen Lösungen. Die Modebranche nicht ausgenommen: Egal ob Designer oder Department Store, alle Akteure in der Modeindustrie bekommen den technologischen Wandel zu spüren. Von Wearables wie den Google Glasses oder Smart Watches bis hin zu persönlicher Shoppingberatung mittels Künstlicher Intelligenz – die Grenze zwischen Mode und Technologie ist schmaler denn je. Doch wohin führt uns das Modebusiness der Zukunft – und was ist schon heute möglich?

Organisiert von Prof. Dr. Brigitte Kleinselbeck und Bachelor-Studenten der Studiengänge Medien- und Kommunikationsmanagement und Medien- und Werbepsychologie (4. Semester), präsentierte „FutureFashion – Fashion in the Eye of the Tech Storm“ sieben eindrucksvolle Talks von David Linderman (Creative Director bei Aperto, an IBM Company), Veaceslav Driglov (Business Innovation Manager bei Daimler Group, Projekt Peninsula), Layla Mueller (HTW, Fashion Technology Designer in Residence bei Elektro Couture), Larry Tee (DJ, Künstler, Founder und Designer bei TZUJI), Martha Berwanger (IBM Watson Cognitive Dress Designer von der HTW Berlin), Thomas Gnahm (Festival Director bei Wear It Berlin) and Prof Dr. Peter Beyerlein (Leiter der Arbeitsgruppe Bioinformatik am Institut für angewandte Biowissenschaften an der Technischen Universität Wildau).

Die Zukunft ist näher, als wir denken: Präsentation des IBM Cognitive Dress von der CeBit 2017


Ende 2016 verblüfften IBM Watson und das Designerlabel Marchesa die Modewelt auf der prestigeträchtigen New Yorker Met-Gala mit dem weltweit ersten kognitiven Kleid. 2017 stellte Martha Berwanger, Design-Studentin an der HTW Berlin, in Kooperation mit IBM Watson ihre eigene Version des intelligenten Ausgehdresses auf der CeBit Hannover aus. Bei „FashionFuture“ präsentierte sie ihr Meisterstück: Durch eine in den Stoff eingenähte Watson-Software wechselt das Kleid fortwährend seine Farbe – basierend auf der Analyse des Tonfalls von Tweets mit dem Hashtag #IBM. Grün für Leidenschaft, Gelb für Freude – ein Meilenstein für das Zusammenspiel von Mode und Technologie. Apertos Creative Director David Linderman dazu: „Unkonventionelles Material schafft, was niemand je für möglich gehalten hätte – modische Einzigartigkeit zu erschaffen, indem man mittels Datenanalyse Emotionen darstellt.“

Wearables: Neue Wege zum Ausdruck von Persönlichkeit und Individualität

Layla Mueller, Designer in Residence bei Elektro Couture und Studentin der HTW Berlin, verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Ihre Mode schlägt Brücken zwischen Musik, Technologie und Mode. Indem sie Sensoren in ihre Materialien integriert, produziert Layla Designerstücke, die in Synchronisation mit musikalischen Impulsen ihre Farbe wechseln – ein Fashiontech-Trend, der schon bald zur Normalität in Clubs oder auf Musikfestivals werden könnte. „Wearables sind zurzeit ein zentrales Thema“, so Thomas Gnahm, Festival Director bei Wear It Berlin. „Kleidung zu tragen, die mit der Umwelt kommuniziert, wird sich in Zukunft als Trend rasant verbreiten.“

Doch warum bleibt dann gerade medienwirksam antizipierten Wearables wie den Google Glasses oder der Apple iWatch der Erfolg versagt? „Es geht nicht um die ausgeklügelste Technologie, sondern um deine Idee und die Menschen, für die du designst. Frag dich selbst: Würde ich das kaufen?“, erklärte Gnahm. Er glaubt, dass die Google Glasses den Konsumenten mit ihren ausufernden Funktionen überfordern. Spectacles dagegen könnten Verkaufsschlager werden – weil sie zentrale Bedürfnisse des heutigen Nutzers befriedigten: Die Brille ermöglicht es ihrem Träger dank integrierter Technologie, persönliche Momente aus eigener Perspektive als Foto festzuhalten und anschließend bei Snapchat zu teilen - und so gesehen zu werden, Individualität kund zu tun und persönliche Impressionen als soziale Währung in Social Media zu teilen. 

Modetechnologie als Ergänzung des menschlichen Körpers

Ausgehend von der Perspektive des Wissenschaftlers sorgt sich Prof Dr. Peter Beyerlein vom Institut für angewandte Biowissenschaften an der TU Wildau nur wenig darum, den Konsumenten zu schocken: „Schon bald werden wir Smartphones in unsere Körper integrieren.“ Beylerin ist sich sicher, dass implantierbare Smartphones bald auf den Markt kommen – ebenso wie „Smart Tattoos“: „Was kann daran schlecht sein, zuhause den Namen seiner Frau auf dem Arm zu tragen und draußen zum Namen der Geliebten zu wechseln?“, scherzte er in seiner Präsentation. Welcher Natur auch immer die Bedürfnisse des Konsumenten sein mögen - der Fokus auf den Kunden ist jedenfalls ein zentraler Faktor erfolgreicher Geschäftsmodelle, unterstrich auch Veaceslav Driglow, der für das Innohub der Daimler AG in Berlin nach innovativen Auto-Technologien forscht.

Berlin, the Place to be für die Modebranche

Während Driglov nach Berlin gekommen ist, um die Automobilindustrie zu revolutionieren, zog Designer und TZUJI-Gründer Larry Tee hierher, um sich vom kreativen Vibe der deutschen Hauptstadt beflügeln zu lassen. Ihm zufolge ist Berlin gerade in Zeiten des Brexit der „Place to be“- nicht nur für Start-ups im Allgemeinen, sondern auch für Mode und Technologie im Besonderen. „Lasst uns mal ehrlich sein: Ihr seid hier richtig!“, rief er den Macromedia-Studierenden zu. „Wenn ihr etwas Innovatives macht, werdet ihr das nicht in New York tun, und auch nicht in London. Berlin ist der perfekte Nährboden für neue Ideen!"

(Text: Nora Werbeck)
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