Exkursion: Recherchieren lernen im Tiroler Ötztal
Drei Tage auf unbekanntem Terrain, Journalistik-Studierende und Sport- und Eventmanager vom Campus München begaben sich vom 12. bis 14. Dezember 2011 auf Recherchetour ins Tiroler Ötztal.
Recherchieren, das heißt im Unbekannten forschen, Nicht-Bekanntes ans Tageslicht holen. Eine Gruppe von Journalistik-Studierenden der MHMK München wurde buchstäblich ins kalte Wasser oder besser Eis geworfen: Drei Tage auf unbekanntem Terrain im Tiroler Ötztal lokalpolitische Geschichten recherchieren.
Anlässe boten sich genügend: Sei es die 5.300 Jahre alte Eismumie Ötzi, die Bergwanderer 1991 in den Ötztaler Alpen fanden und die heute im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt ist, seien es die die Skigebiete, Naturschutzgebiete und Stauseen in den Tälern, die Fragen zur Umwelt- und Energiepolitik und zur touristischen Infrastruktur aufwarfen, sei es ein stillgeschwiegenes NS-Projekt während des Zweiten Weltkriegs, dies waren nur einige der Themen, denen die angehenden Journalist/innen nachgingen. Zusammen mit Studierenden des Studiengangs Sport- und Eventmanagement machte die zwanzigköpfige Gruppe auch leibliche Erfahrungen mit dem Tiroler Tourismus: im winterlichen Kletterpark, bei der Nachtwanderung durchs noch nicht eröffnete Skigebiet Hochötz oder der Übernachtung auf der Alm auf 2.000 m Höhe.
Angeleitet wurden die Jungjournalisten von Prof. Dr. Hektor Haarkötter. Mit auf der Reise waren auch Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger vom MHMK-Campus Hamburg sowie Prof. Dr. Alexander Klaußner als Organisator der ungewöhnlichen Recherchetour.(mhr/sis)

Journalistik-Studierende und Sport- und Eventmanager vor einer Hütte im Ötztal ...

... und ein Blick von oben auf die Täler der Ötztaler Alpen
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