Studienrichtung Crossmedia- und Online-Management
„Das Medienmanagement der Zukunft ist crossmedial. Der Online-Kanal wird dabei zum Dreh- und Angelpunkt, als Werbeplattform sowie als Distributionskanal für traditionelle Medienangebote, z.B. für TV-Anbieter und Verlage. Die Studierenden lernen, gattungsübergreifend zu denken, medienneutral zu produzieren und ihr Gespür für digitale Trends zu schärfen.“
Vernetzen + Integrieren
Wenn ein Medium nicht mehr reicht
Nicht nur für Verlage ist Crossmedia das Thema schlechthin. Es bedeutet, die traditionellen Medienkanäle Print, Radio und Fernsehen online zu integrieren und interaktiv mit Such-, Kauf-, Kommentar- und Angebotsfunktionen zu erweitern. Bei dieser vernetzten Kommunikation läuft eine Fernsehsendung oder eine Werbekampagne nicht nur im TV, sondern zeitgleich auch online, auf Mobiltelefonen, in Computerspielen usw. Bereits heute erobern reine Online-Unternehmen wie Google, Amazon und Yahoo ständig neue Märkte und sind attraktive Arbeitgeber für Spezialisten ihres Fachs.
Das Studium behandelt die wichtigen strategischen Fragen bei der Planung. Welcher Inhalt? Für wen? In welcher Form und in welchem Medium geht das am besten? Dazu muss man sich mit allen Mediengattungen auskennen. Die Studierenden erstellen daher eigene Videos, produzieren Radiobeiträge, schreiben ihren eigenen Text dazu und loten die Darstellungsformen im Internet aus. Das Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen der Einzeldisziplinen Print, Rundfunk und Web ist die Grundlage für crossmediale und online-zentrierte Planung. Wie wirkt was? Wie wirken Medien zusammen? Welche Zielgruppen erreiche ich über welches Medium? Wie steuere ich die Workflows? Wie hole ich das Optimum aus meinen Inhalten heraus?
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Lehrprojekte: Mit echten Crossmedia-Kunden lernen
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Karrierewege: Wo arbeiten Crossmedia-Absolventen?
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Vorbei kommen und bewerben: Infotermine und Studienberatung
Lehrprojekte: Mit echten Crossmedia-Kunden lernen
Die Unternehmenspraxis beginnt schon früh im Studium, mit konkreten Projekten, mit echten Kunden. Im Laufe des Semesters arbeiten die Studierenden unter Anleitung ihrer Dozenten im sogenannten Lehrprojekt an einem echten Kundenauftrag. Mit abschließender Kundenpräsentation, bei der auch das persönliche Auftreten zählt. Denn näher an der Praxis kann man das Gelernte nicht vertiefen.
Ein Beispiel ist die Kooperation mit der Golf Lounge in Hamburg, für die Studierende ein Crossmedia-Konzept entwarfen. In einem weiteren Projekt arbeiteten die Studierenden am Online-Auftritt von HORIZONT, einem der wichtigsten Medienmagazine im deutschsprachigen Raum.
Karrierewege: Wo arbeiten Crossmedia-Absolventen?
Crossmedia- und Onlinemanagerinnen und -manager sind vor allem für große Medienunternehmen und die Werbewirtschaft interessant. Denn wo hohe Produktionskosten für Medieninhalte entstehen, gibt es Bedarf an nach Wegen, diesen Content gleich in mehreren Medien wirtschaftlich auszuwerten. Einmal produziert, können sie so mit geringem Mehraufwand höhere Erlöse generieren. Die Werbewirtschaft hat erkannt, dass viele Zielgruppen online bedarfsgerechter und mit sehr geringem Streuverlust zu erreichen sind. Und für genau diese Koordination werden Crossmedia-Experten benötigt. MHMK-Absolventen können sowohl bei traditionellen Medienunternehmen als auch bei reinen Online-Unternehmen wie Google, Amazon oder eBay und Mobildienstanbietern einsteigen. Weitere Arbeitgeber sind Dienstleister, die crossmediale Produkte herstellen, wie Marketing- und Werbeagenturen sowie Agenturen für Webdesign, Softwarehersteller mit Schwerpunkt Online oder mobile Services.








