Alumnus

Alexander Wolff

Alexander Wolff

"Beginnt das Studium nur, wenn ihr wirklich Spaß an Medien habt und holt dann alles Mögliche aus dem Studium heraus."

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

Kurz nach meinem BA-Abschluss habe ich begonnen, in der Unternehmenskommunikation von Rolls-Royce zu arbeiten. Parallel dazu bin ich freiberuflicher PR-Berater. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich 18 Monate Werkstudent der Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH und habe dort das Mietermagazin gestaltet, inhaltlich sowie graphisch. Außerdem habe ich 12 Monate freiberuflich für k3 berlin – Kontor für Kultur und Kommunikation gearbeitet und große Theater- und Tanzfestivals vorbereitet.

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Rolls-Royce: Redaktion des Mitarbeitermagazins, Pflege des Intranets

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?

Mich fasziniert die Vielfältigkeit von Kommunikation, die Reibepunkte zwischen einem Unternehmen und den Öffentlichkeiten. Gut gemachte, strategische Kommunikation ist spannend und essentiell für den Erfolg eines Unternehmens.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?

Nein, dazu fehlten mir die konkreten Einblicke in Branchen und Unternehmen.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Insofern, als das Personal jederzeit ansprechbar und hilfsbereit war. Neben hilfreichen Tipps ermöglichten fast alle Leute der Uni Einblicke in die Wirtschaft, abseits des üblichen Wissens.

Bei welchem Unternehmen/Einrichtung haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Während meines Praxissemesters war ich bei einer kleineren Agentur, der Quda GmbH. Dort konnte ich eigenverantwortlich Projekte umsetzen und habe viel dazugelernt.

Falls zutreffend: Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?

Die Bewertung des Auslandssemesters kann nur positiv ausfallen! Seoul ist eine sehr interessante Stadt, der Unterricht an der damaligen Uni (aSSIST) war sehr gut. Freundschaften aus dieser Zeit bestehen bis heute.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen, was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?

Vielleicht ergibt sich in Zukunft die ein oder andere Freundschaft oder sogar Geschäftsbeziehung. Der Kontakt während des Studiums war wegen der kleinen Studiengruppen sehr intensiv und produktiv.

Wenn Sie an Ihr Studium zurück denken, woran denken Sie besonders gerne? Was hat Ihnen besonders gut, was weniger gut gefallen?

Die hohe Praxisrelevanz und die Insidereinblicke in wirtschaftliche Prozesse haben mir besonders gut gefallen. Weniger gut waren Entscheidungen, die nicht am Berliner Campus getroffen wurden, aber trotzdem umgesetzt werden mussten. Der eigene Charakter des Standortes wurde mitunter untergraben.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“?

An Chancen!

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?

Sehr wichtig, denn durch die schnelllebige Arbeitswelt muss man zumindest während der Arbeitszeit am Ball bleiben und Entwicklungen beobachten.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

Ja. Ich würde gern in 10 Jahren eine leitende Position in einer Kommunikationsabteilung eines Unternehmens innehaben.