Alumna

Bilge Kizil

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Bilge Kizil

"110% zu geben zahlt sich immer aus."

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

Nach meinem Bachelor-Abschluss an der Macromedia Freiburg wird es für mich einen nahtlosen Übergang ins Berufsleben geben. Im Oktober beginne ich die Arbeit als „Creative Editor“ bei der Westwing Group AG in München.

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Als „Creative Editor“ werde ich in einem 10-Personen-Team arbeiten und mich um die Konzeption und Organisation von Kreativkonzepten verschiedener Sales-Kampagnen kümmern. Die Arbeit beinhaltet die Ideenentwicklung, das Schreiben eines Storyboards für die Foto- und Videoproduktionen sowie das Briefing der beteiligten Abteilungen, wie zum Beispiel des Grafik-, Foto-, Video- und Marketing-Departments.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?

Während des Studiums an der Macromedia Freiburg hatte ich sowohl während der Semester als auch im Praxissemester die Möglichkeit, in die praktischen Prozesse einer Kreativ-Produktion einzusteigen und herauszufinden, in welcher Rolle ich mich am wohlsten fühle. Mich begeistert es, eine Idee zu entwickeln, eine Kampagne zu gestalten und mich um die effiziente und projektorientierte Ausführung zu kümmern. Das sind genau die Eigenschaften, die die Stelle als „Creative Editor“ bei Westwing ausmachen.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?

Mein Motto ist „Think Big“. Also, ja! Die Möglichkeit sich nach dem Design-Studium vielseitig zu entfalten, genieße ich sehr. Demnach kann ich mir auch sehr gut vorstellen, in der Zukunft in weitere Positionen einzusteigen und mich auszuprobieren.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Von meiner Professorin und Mentorin Karin Jobst habe ich gelernt, bereits während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln und studienbegleitend kreativ tätig zu sein. Durch Exkurse aus Dozenten- und Hochschulinitiative weiß ich um die Wichtigkeit von Besuchen diverser Ausstellungen, Unternehmen und Universitäten auf der ganzen Welt und konnte bereits früh Kontakte knüpfen.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Im 6-monatigen Praxissemester war ich als Art Direktorin und Designerin bei der Hamburger Naturkosmetikfirma “Stop The Water While Using Me!” beschäftigt. In dieser Zeit durfte ich verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel die Konzeption zweier Werbekampagnen, dessen Gestaltung, Produktion und Postproduktion ich teilweise in Co-Arbeit als auch selbstständig übernehmen durfte.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?

Im Studium gab es oft die Option, diverse Projektearbeiten im Team umzusetzen. Ich denke, es ist sehr wichtig, schon früh zu lernen, sich mit weiteren Parteien abzustimmen. Aus Studiensicht ist es ein Privileg, mit mehreren kreativen Köpfen zusammen zu kommen und an Konzepten zu arbeiten. Hierbei lernt jeder voneinander und vor allem erfährt man viel über sich selbst und die eigenen Präferenzen sowie Vorstellungen. Aus persönlicher Perspektive kann ich sagen, dass ich sehr froh über die Kontakte zu den Kommilitonen bin. Auch wenn wir alle das Gleiche studiert haben, hat sich jeder in eine andere Richtung entwickelt. Diese kreative und individuelle Entwicklung kann in der Zukunft sowohl für private als auch berufliche Beziehungen hilfreich sein.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?

Die „Offenheit für Veränderung“ ist in der heutigen Zeit unabdingbar. Bleiben wir stehen, kommt morgen jemand anderes und macht es besser. Gerade in der Medienwelt ist es von großer Wichtigkeit, sich stetig weiterzubilden und den Fortschritt als obligatorisch anzusehen und auch anzunehmen. „Dran bleiben“ ist die Devise, ansonsten ist man schnell raus.

Wenn Sie an Ihr Studium zurückdenken, woran denken Sie besonders gerne?

An die Exkursionen mit Prof. Karin Jobst, den Spaß an der Arbeit und den Gefallen am Ehrgeiz für die eigenen Projekte.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?

Muster zu verlernen und neu zu erlernen!

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

Selbstständig, gesund und zufrieden.