Alumna

Burcu Göktas

Burcu Göktas

"Ich liebe es Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, indem ich besondere Events im Leben zu erstklassigen Erlebnissen mache. Das Erschaffen dieser besonderen Momente habe ich mir zum Beruf gemacht."

Interview

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

Ich habe mich mit meiner eigenen Hochzeits- & Eventagentur ‚alley weddings & events‘
selbstständig gemacht und bin dort der CEO.

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Das Konzeptionieren, Organisieren und Stylen von Hochzeiten und Events. Selbstverständlich
bin ich als CEO einer noch recht jungen Firma für vielerlei weiterer Aufgabenbereiche zuständig,
wie bspw. das Sales Management oder die Außenkommunikation.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?

Bis jetzt habe ich im Leben immer alles auf mich zukommen lassen und mir wenig Gedanken
darüber gemacht, wo ich in ein paar Jahren stehen werde. Am Ende kommt alles sowieso anders
als gedacht. Dass ich mich irgendwann selbstständig machen möchte, war jedoch schon immer
ein Traum von mir, der jetzt in Erfüllung gegangen ist.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Mein Studiengang hat mir einen sehr guten Überblick in vielerlei Bereiche der Medienbranche
gegeben. Zusätzlich haben mich die Lehrprojekte noch neugieriger auf das echte Arbeitsleben
gemacht.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Mein Praxissemester habe ich bei Markenfilm, der größten Werbefilmproduktion in Deutschland,
absolviert. Anschließend wurde ich als Werkstudentin übernommen, habe nach dem Studium als
Referentin der Geschäftsführung gearbeitet und wurde dann zu der Head of Communication
befördert. Das Praxissemester hat mir daher einen tollen Start in das Arbeitsleben ermöglicht.

Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?

Das Auslandssemester hat mir sehr viele wertvolle Erkenntnisse über mich selber gegeben und
mir Erfahrungen geschenkt, die ich niemals vergessen werde. Außerdem habe ich dort Freunde
fürs Leben gewonnen.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?

Mein Verhältnis zu meinen Kommilitonen war super. Einige von Ihnen gehören heute noch zu
meinen besten Freunden.

Wenn sie an Ihr Studium denken, woran denken Sie besonders gern?

Ich denke besonders gerne an mein Auslandssemester und an die Erfahrungen, die ich dort
machen durfte zurück.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?

Mit Veränderung und Wandel assoziiere ich nur Positives. Beruflich, wie auch persönlich. Ein
Leben im Stillstand kann ich mir nicht vorstellen.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?

Sie ist unabdingbar.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

Nein, das habe ich nicht und möchte ich auch gar nicht. Ich lebe gerne im hier und jetzt und habe
schon immer die Zuversicht und das Vertrauen in mich selbst gehabt, dass ich meinen Weg
gehen werde und das alles so kommen wird, wie es kommen soll.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?

Traut Euch, seid offen und habt Vertrauen in Euch und Eure Talente. Geht auf Unternehmen zu,
schreibt sie an, networked. Networking ist aus meiner Sicht das A und O im Arbeitsleben.