Alumnus

Nikolaos Frangedakis

Nikolaos Frangedakis

Die Macromedia bietet im Laufe des Studiums viele Chancen und öffnet Türen. Durchgehen muss man aber selbst. Die vielen Möglichkeiten des Networkings bei Career Days, Besuchen und Präsentationen in Unternehmen, Mentoringprogramm oder dem Auslandssemester sind nur einige Beispiele. Ich halte diese bis heute für einen entscheidenden Faktor.

Interview

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

Seit Januar 2020 arbeite ich bei Bartels-Langness in Kiel und bin dort als Social Media Manager in der Unternehmenskommunikation/Marketing tätig.

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Kern meiner Aufgaben ist die Entwicklung und Umsetzung des Social Media Marketings von famila Nordost, Markant & Eigenmarken der Unternehmensgruppe Bartels-Langness. Zusätzlich die Beratung und Begleitung weiterer Projekte mit Social Media Kontext aus anderen Abteilungen der Unternehmensgruppe. Ich erstelle monatliche Beitragsplanungen unter Berücksichtigung der Guidelines, analysiere die relevanten Kennzahlen, koordiniere Anfragen, begleite Diskussionen und kommuniziere mit Kunden. Darüber hinaus recherchiere ich wichtige Themen und Trends und verantworte die Budgetierung gesponsorter Beiträge.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?

Bartels-Langness gibt es schon seit über 125 Jahren und gehört zu den 10 größten Lebensmittelhändlern in Deutschland. Es ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern in dem man trotz der Größe für seine Tätigkeit sehr große Wertschätzung und persönliches Feedback erhält.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?

Im Laufe des Studiums verändern sich bestimmte Interessensgebiete, auch wenn die Affinität zu Medien bestehen bleibt. Während des Studiums hatte ich sehr große Motivation ein Start-Up zu gründen, da ich immer schon gerne eigene Ideen umgesetzt habe und damit auch Erfolg hatte. Letztlich kann ich jetzt meine eigenen Ideen auch als Arbeitnehmer sehr gut umsetzen und wertvolle Berufserfahrung sammeln.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Das Praxissemester hat mich, wenn auch auf Umwegen, zu meiner jetzigen Position gebracht. Zunächst habe ich in einem Start-Up der Luftfahrt gearbeitet. Hier konnte ich mich thematisch ab einem bestimmten Punkt leider nicht weiterentwickeln und habe daher bei einer kleinen Eventagentur angefangen. Mit dieser haben wir regionale Events veranstaltet, bei der einer der Sponsoren mein aktueller Arbeitgeber war. Networking zahlt sich aus.

Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?

Das Studium im Ausland gehört vielleicht zu den schönsten Momenten des ganzen Lebens. Ich hatte das Glück in der wunderschönen Stadt Madrid einige Monate leben und studieren zu dürfen. Die Wärme und Herzlichkeit der Menschen sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Sehr angesehene Dozenten, großartige Universität mit Blick auf die Skyline der Stadt und viele Freizeitmöglichkeiten sind nur ein paar schöne Dinge dieser Zeit. Sehr zu empfehlen.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?

Zunächst mal habe ich an der Macromedia einen neuen Freund fürs Leben gefunden. Dazu sind die kleinen Gruppen am Campus eine gute Gelegenheit schnell Kontakte zu knüpfen. Auch hier sollte man einfach offen und herzlich auf Leute zu gehen. Man trifft sich immer ein zweites Mal im Leben.

Wenn Sie an Ihr Studium zurückdenken, woran denken Sie besonders gerne?

An den Ausblick auf die Alsterfontäne. Kleiner Spaß. Der Moment als die Bachelorarbeit fertig wurde, war besonders schön. Und zwar, weil man das Gefühl hatte mit dem Studium wirklich was anfangen zu können. Die Angst von allem ein bisschen, aber nichts so richtig zu können, hat wohl jeder zu Beginn eines Studiums. Ich bin froh, dass die Macromedia mich auf das Berufsleben in der Medienbranche genügend vorbereitet hat.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?

„Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung“ sagte mal ein griechischer Philosoph. Ich denke diese Aussage beantwortet die Frage weiterhin sehr aktuell.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?

In meinem Job ist es immer wichtig bestehende Strukturen zu hinterfragen und nicht selten auch mal über Bord zu werfen. Im Leben bieten sich immer neue Chancen. Ich halte stetige Weiterbildung in einer immer komplexer werdenden Berufswelt für unabdingbar. Ohne Offenheit für Veränderungen wird es schwer werden auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen. Viele Menschen haben vor Veränderungen Angst, ich würde Sie als große Chance begreifen und Sie immer herzlich begrüßen.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

Hoffentlich, wie jetzt, auf zwei Füßen. Tatsächlich aber wünsche ich mir ein weiterhin erfülltes Berufsleben und die Chance neue Menschen kennen zu lernen, mich weiterzubilden und mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?

Es ist einfach aufzugeben. Es ist die einfachste Sache der Welt zu sagen: Ich gebe auf, ich mache nicht weiter, ich lasse es bleiben. Aber was schwer ist, ist jeden Tag 100% zu geben und vielleicht eben nicht sofort zu merken, dass man Fortschritte macht, sondern einen langen Atem braucht. Die Erfolge werden kommen. #youchange