Alumnus

Marc Lange

Platzhalter Männlich

Marc Lange

"Bekommt keine Panik, wenn ihr im Laufe des Studiums vielleicht doch noch einmal Lust auf etwas anderes bekommt. Alles was ihr bis dahin gelernt habt, könnt ihr einsetzen, um an das neue Ziel zu gelangen."

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

Ich arbeite momentan für die Visable GmbH als Senior Manager Social Media & Employer Branding.

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Meine Aufgaben sind sehr vielseitig. In meiner Rolle als Social Media Manager betreue ich alle Social-Accounts von Visable und der Untermarke wlw in der DACH-Region. Dabei bin ich für die strategische Ausrichtung auf den einzelnen Kanälen sowie die Konzeption und Umsetzung von Kampagnen verantwortlich. Zusätzlich unterstütze ich unseren HR-Bereich im Employer Branding. Das heißt: Durch unterschiedliche Maßnahmen versuchen wir, unsere Arbeitgebermarke zu stärken und von der Konkurrenz abzuheben. Dazu gehörten in der Vergangenheit z.B. Mitarbeiterinterviews, Messeauftritte oder ganz neu unsere Mitarbeitervideoplattform für Bewerber.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?

Ich liebe die Abwechslung in meinem Job. Auf der einen Seite habe ich sehr viel mit dem Marketing für unsere Produkte zu tun, auf der anderen helfe ich aber auch aktiv mit, dass Bewerber unsere Firma in Betracht ziehen. Hinzu kommt, dass Visable in einer sehr spannenden Branche arbeitet (B2B), in der – speziell im Social Media-Bereich – noch viel Spielraum vorhanden ist, um neue Dinge auszuprobieren.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?

Vor dem Studium hatte ich eigentlich das Ziel später einmal als Sportkommentator im Fernsehen zu arbeiten. Der Job als Social Media Manager in Unternehmen war damals noch nicht so fest etabliert, wie es heute der Fall ist. Von damals Schüler-VZ über MySpace bis Facebook und heute TikTok haben mich die sozialen Netzwerke aber schon immer fasziniert. Auch wenn ich mir die Arbeit in diesem Bereich vor dem Studium vielleicht nicht unbedingt vorgestellt hatte, hatte ich unterbewusst aber doch immer ein bisschen gehofft, dort vielleicht einmal hineinzurutschen. Das ist schließlich auch passiert.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Die Macromedia hat einen super Ruf in der Medienbranche. Ich hatte dadurch wenig Probleme spannende Praktika zu finden, die mir schließlich den Einstieg ins Berufsleben deutlich vereinfachten.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Mein Praxissemester verbrachte ich in der Printredaktion von Men’s Health. Es war eine super Erfahrung, mir wurde von meinen beiden Chefs sehr viel Vertrauen entgegengebracht. Von klassischer Recherchearbeit bis hin zu Interviewführung, Texterstellung und der Arbeit mit InDesign habe ich viel gelernt, was für die Arbeit im journalistischen Printbereich wichtig ist. Nach dem Praktikum durfte ich weiter als freier Redakteur mitwirken und konnte mich über einige Veröffentlichungen freuen.

Wenn Sie an Ihr Studium zurückdenken, woran denken Sie besonders gerne?

Der Kurs „Live-Kommentar“ war für mich ein absolutes Highlight. Wir haben dort sehr viel gelernt und gelacht. Dort ist uns allen bewusst geworden wie anspruchsvoll und herausfordernd es sein kann selbst nur 15 Minuten eines Fußballspiels zu kommentieren. Die Prüfung war sehr praxisorientiert und hatte – trotz der Aufregung – richtig viel Spaß gebracht.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?

Extrem wichtig. Ich merke es täglich bei meinem jetzigen Arbeitgeber: Vor rund 90 Jahren war Visable (damals noch „Wer liefert was“) ein Verlag mit einem eigenen Nachschlagewerk für Geschäftskunden. Heute vereint Visable unter sich die beiden größten Online B2B-Marktplätze Europas und bietet ausschließlich digitale Produkte an. Ohne die Offenheit für Veränderung wäre das niemals möglich gewesen.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

In zehn Jahren möchte ich noch immer einen Job haben, für den ich brenne und der mir einfach Spaß bringt. Der Titel dahinter ist für mich zweitrangig.