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Noemi Serrano Smethurst

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Noemi Serrano Smethurst

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

Pahnke Hamburg, Senior Social Media Consultant

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Als Expertin im Bereich Digital Marketing (insbesondere Social Media) erstelle ich Kampagnen und Marketing Strategien für unsere Kunden, setze diese mit meinem Team um und berate Kollegen, wenn deren Projekte Berührungspunkte mit Social Media Marketing haben.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?

Durch die Jahrelange Erfahrung im Digital Marketing kann ich große Kampagnen umsetzen und gemeinsam mit Kollegen neue „Experimente“ wagen und somit immer tiefer in die
Marketing und Media Welt eintauchen. Social Media ist so viel mehr als ein Selbstdarstellungs-Tool und wenn die Kunden das verstehen, kann man sehr kreativ und zukunftsorientiert arbeiten.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?

Nicht direkt. Schon diese Art von Beruf, jedoch in der Musikbranche, aber das ist ja für die Zukunft nicht ausgeschlossen. Außerdem mache ich das in meiner „Freizeit“, dann setze ich Marketingpläne und Erfolgsstrategien mit Musikern und Bands aus meinem Umfeld auf und setze diese um.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Der Unterricht und Austausch – auch in Pausen auf dem Flur – mit Dozenten aus den Branchen war sehr lehrreich. Insbesondere aber die praktischen Projekte, in denen man z.B. ein Konzert alleine auf die Beine stellen musste.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Mein Praxissemester habe ich bei Sony Music in den Labels RCA Germany & Ariola gemacht. Dort ist mir die Wirkung und die Relevanz von gutem Marketing erst richtig bewusst geworden. Für Musiker bestimmt öfters ernüchternd, da man die Qualität der Musik nicht den Erfolg erzielt. Zumindest in der Regel. Trotz der Pandemie waren die Erfahrungen bei Sony sehr prägend und wegweisend.

Falls zutreffend: Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?

Die Zeit in Irland war die spaßigste Zeit und die Zeit in der ich viel wichtiges Allgemeinwissen über die Medienwelt und wirtschaftlichen Aspekte gelernt habe. Vor allem habe ich aber meine besten Uni Freunde dort kennengelernt und vermisse die Zeit in den Student Halls of Residence noch heute.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?

Die Kommilitonen haben sich alle gegenseitig geholfen und die Atmosphäre war wie in einer Schulklasse – nur besser! Ich bin mir sicher, dass man sich früher oder später über den Weg laufen wird und ich freue mich schon drauf.

Wenn Sie an Ihr Studium zurückdenken, woran denken Sie besonders gerne?

Das Auslandssemester, die praktischen Projekte, bei denen komplett kreativ sein konnte und einige der Dozenten, die mich sehr geprägt haben.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?

Auch wenn die Digitalisierung immer weiter vorangetrieben wird, sind wir immer wieder auf die Dinge angewiesen, die wir früher gelernt haben und auf die Erfahrungen, die man gemacht hat – beruflich, akademisch und privat.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?

Sehr wichtig. Man muss nicht alles zu 100% verstehen, aber wer neugierig bleibt, dem fallen Veränderungen leichter.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

In 10 Jahren hätte ich mir gerne eine Selbstständigkeit aufgebaut, oder bin dann gerade auf dem Weg dahin.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?

Nehmt alles mit, stresst euch nicht zu sehr, wenn ihr einige Fächer nicht direkt besteht und bleibt neugierig!