Alumna

Riva Lewis

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Riva Lewis

"Mein Lieblingszitat zur Zeit und wie ich finde sehr zutreffend: „Be stubborn about your goals, but flexible about your methods“, das trifft es, denke ich ganz gut. Fleißig und neugierig sein, ohne verbissen zu sein."

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

BMW AG, BMW Vertrieb Deutschland, Spezialistin Marketing

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Projektleiterin im Team Händlerveranstaltungen, Brand Stores und Kooperationen. Verantwortlich für interne (Händler-)Veranstaltungen.

Was begeistert Sie an Ihrer Position?

Ich mag es, projektbezogen zu arbeiten: Die Arbeit unterteilt sich dann in klassische „Phasen“ mit dem Event als klaren Höhepunkt und Abschluss. Auch schätze ich die Zusammenarbeit in unserem Team sehr: Alle sind sehr jung und kollegial.

Hatten Sie sich Ihren Job vor dem Studium so vorgestellt?

Nein, ich hatte eigentlich eher gedacht, dass ich mehr in Richtung klassische Werbung / Kommunikation gehe. Deshalb hatte ich ja ursprünglich auch Markenkommunikation und Werbung studiert.

Inwiefern haben die Hochschullehrer und Projekte Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Was ich jetzt mache, ist klassisches Projektmanagement. Dafür waren insbesondere die Praxisprojekte aus dem Studium eine gute Vorbereitung, bei denen wir für wechselnde Unternehmenspartner Aufgabenstellungen aus deren Unternehmenspraxis bearbeitet haben. Mir haben aber auch spezielle Kurse wie die Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche oder „Women in Leadership“ geholfen, das Assessment Center bei BMW zu bestehen.

Bei welchem Unternehmen/Einrichtung haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Mein Praxissemester habe ich bei MPG verbracht, einer großen Mediaplanning Agentur in New York. Diese Zeit hat mich sehr geprägt: Zum einen war es eine tolle Auslandserfahrung, in der ich sehr enge Freundschaften für Leben geschlossen habe. Zum andere war es meine erste „richtige“ Arbeitserfahrung mit Eigenverantwortung und 40-Stundenwoche arbeiten.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen? Wie ist er heute?

Mein Kontakt zu den Kommilitonen war super und ich habe während des Studiums viele gute Freundschaften geschlossen. Auch wenn ich einige aus den Augen verloren haben, so treffen sich die „Mädels“ aus meinem Studiengang doch in regelmäßigen Abschnitten zum Stammtisch. Anderen bin ich im Arbeitskontext schon wieder über den Weg gelaufen.

Wie erleben Sie den digitalen Wandel in Ihrer Arbeitswelt?

Ich bin an neuen Technologien sehr interessiert. Aber obwohl ich selbst zu den Digital Natives gehöre, bin ich manchmal regelrecht erschrocken, wie schnell sich der Wandel vollzieht.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?

Die Lust am Experimentieren und die Offenheit für Veränderung sind im Eventbereich extrem wichtig. Das heißt aber nicht, dass alle Bereiche des Eventmanagement zwingend auf digitale Varianten umgestellt werden müssen, da kommt es stark auf den Zusammenhang an. Das Veranstaltungsmanagement beispielsweise lebt stark von der persönlichen Note, dem menschlichen. Eine traditionelle, hochwertig gestaltete Einladung kann hier viel besser funktionieren als eine digitale Einladung. Gleichzeitig nutzen wir zur Gestaltung von Events natürlich digitale Technologie und Helferlein.