Alumnus

Yves Arndt

Yves Arndt

Nutzt die Zeit neben dem Studium sinnvoll. Das ist der beste Moment, um Kontakte fürs Leben zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln, die einem nach dem Abschluss den entscheidenden Vorteil bringen. Spaß sollte auch nicht fehlen, aber wer heutzutage denkt, dass ein Abschluss allein reicht, damit einem die Managerposition mit Kusshand zugeworfen wird, der irrt.

Interview

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

Ich war für mehrere Jahre als Planer und Kundenberater bei der Mediaagentur OMD (Omnicom) und bin nun zu Viacom GSA gewechselt. Dort bin ich als Senior Manager Media Planung und Barter zuständig.

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Zum einen koordiniere ich die Mediaplanung für Werbekampagnen unserer Marken Comedy Central, MTV und Nickeloden. Dafür steht mir eine Mediaagentur zur Seite, mit welcher ich im stetigen Austausch bin. Mein zweiter großer Aufgabenbereich ist die Betreuung des Barter-, also Gegengeschäfts. Mit anderen Worten, ich suche geeignete Partner, welche ihre Werbeflächen gegen unser Tauschen. So lassen sich nicht nur spannende Kooperationen umsetzen, sondern auch kommende Werbekampagnen mit zusätzlicher Reichweite verstärken.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?

Das Mediageschäft fand ich schon lange spannend, da es die Schnittstelle aus harten Fakten und kreativem Arbeiten/Problemlösung darstellt. Nach fast 5 Jahren Agenturerfahrung ist es jetzt sehr interessant einmal die andere Seite kennenzulernen. Vor allem weil meine jetzigen Aufgaben genau dort anfangen, wo sie vorher aufgehört haben.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?

Ich hatte vor dem Anfang des Studiums keine konkrete Vorstellung, aber es hat sich seitdem alles gut entwickelt.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Wir hatten viele praktische Projekte mit großen Partnern und Agenturen, wie z.B. Jägermeister, wodurch man einen Einblick in den Workflow bekommen konnte. Außerdem helfen mir die breit gefächerten Schwerpunkte jetzt, da ich von vielen Themen und Bereichen grundlegend Ahnung habe. Gerade für meine Arbeit, wo ich mit den unterschiedlichsten Bereichen Kontakt habe, ist das sehr vorteilhaft. Davon abgesehen sind die kleinen Studigruppen perfekt gewesen, um ein persönliches Verhältnis zu den Dozenten aufzubauen. Diese haben uns immer zusätzlich unterstützt, wenn wir sie brauchten.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Mein Praxissemester hatte ich bei der OMD Berlin, wo ich im Anschluss weiter als Werksstudent und nach Beendigung des Bachelors auch festangestellt gearbeitet habe. Meine Erfahrungen waren durchweg positiv und ich konnte sehr viel lernen.

Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?

Auch wenn ich inhaltlich eher wenig neues gelernt hatte, so konnte ich meine Zeit dort kulturell voll ausschöpfen und internationale Kontakte knüpfen, mit denen ich heute noch im Austausch stehe.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?

Wir waren nur eine kleine Gruppe, aber es hat zusammen immer Spaß gemacht. Zu einigen halte ich aber weiterhin Kontakt. Es wäre schön, wenn diese Verbindung künftig auch Berufliche Vorteile mit sich bringt.

Wenn Sie an Ihr Studium zurückdenken, woran denken Sie besonders gerne?

Vor allem an das Auslandssemester und die vielen spannenden Projekte.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?

Digitalisierung.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?

Unabdinglich. Wer nicht bereit ist sich stetig weiterzuentwickeln und anzupassen hat in der modernen Arbeitswelt nicht zu suchen.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

Weiterhin glücklich zu sein, mit dem was ich tue.