23.08.2019

Mission MARS: Macromedia lädt Industrievertreter zu Forschungssymposien

Eine ganz besondere „MARS-Mission“ hat jetzt die Hochschule Macromedia auf den Weg gebracht: Am Campus München fand das erste Macromedia Applied Research Symposium (MARS) zum Thema Künstliche Intelligenz statt. Das neue Veranstaltungsformat bringt Macromedia-Wissenschaftler und Vertreter aus der Wirtschaft zusammen. Idee ist, Ergebnisse der angewandten Macromedia-Forschungsprojekte unkompliziert an Topmanager weiterzugeben und sie dabei auf ihre Praxistauglichkeit zu prüfen. Symposien an anderen Macromedia-Campus folgen.

„Wir hatten in den zurückliegenden Jahren immer wieder den Wunsch, unsere Forschungsergebnisse schneller und direkter an relevante Unternehmen weiterzugeben. Den Wissenschaftsbetrieb mit seinen langen Publikationszyklen empfinden wir mitunter als zu schwerfällig. Mit den Macromedia Applied Research Symposien bieten wir unseren Praxispartnern jetzt Gelegenheit zum unkomplizierten Schulterschluss“, so Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo, Vizepräsident Forschung und Lehre der Hochschule Macromedia.

Der Einladung Kolos zur Pilotveranstaltung von MARS folgten Dr. Dirk Kleine (Regional Lead Microsoft News), Florian Stickel (Chefredakteur Microsoft News), Maike Zimmermann (Account Executive Media&Telco Industry), Björn Schmidt (Leitung DuMont Lernlandschaft), Joachim Melzer (Geschäftsführer Abendzeitung), Dr. Felix Krohn (Digitalisierungsberater). "Wir haben uns bei MARS bewusst für ein exklusives Format entschieden. Wir wollen unsere Forschungsergebnisse nicht nur VOR den Industrievertretern präsentieren, sondern MIT ihnen diskutieren und jedem ausreichend Sprechzeit ermöglichen", verdeutlicht Kolo.

Pilotveranstaltung MARS: Künstliche Intelligenz und ihr Potenzial für Medienhäuser

Thema der Pilotveranstaltung war Künstliche Intelligenz und ihr Potenzial für Medienhäuser. Vier Masterstudierende der Hochschule Macromedia präsentierten Forschungsergebnisse des zurückliegenden Semesters. Gemeinsam mit dem Praxispartner Microsoft News hatten sie ihre Forschungsarbeiten in einem Themencluster verortet, um Anwendungsszenarien für die neuen Technologien systematisch auszuloten.

  • Lucas Lutz: Künstliche Intelligenz und die Veränderung von Wertschöpfungsstrukturen in Zeitungsverlagen
  • Julia Röhrl: Artificial Intelligence’s (AI) Impact on Media Industries – Examination of changes in value creation by analysis of AI media start-ups
  • Markus Giese: Conversational Journalism and AI – Interaction perception and self-disclosure with current and advanced chatbot technology
  • Denise Pfeffermann: How useful is personality mining from social networks for media management purposes?

Den studentischen Vorträgen folgte eine ausführliche Diskussionsrunde, an der sich die anwesenden Entscheider leidenschaftlich beteiligten. „Das ist angewandte Forschung im besten Sinne“, so Prof. Dr. Florian Haumer, Dekan der Macromedia-Medienfakultät. „Wir freuen uns über das wertschätzende Feedback unserer Gäste. Aber auch wir als Hochschule profitieren sehr: unsere Studierenden können sich als Nachwuchswissenschaftler empfehlen und wir erhalten ein gutes Gefühl für die Relevanz unserer Themen.“

(IMH)