Macromedia als Unternehmen

Unternehmen

Die Hochschule Macromedia ist eine staatlich-anerkannte Hochschule für angewandte Wissenschaften. Privater Träger ist die Macromedia GmbH. Sitz der Trägergesellschaft ist Stuttgart, größter Verwaltungsstandort München. Dort war die Macromedia GmbH im Jahr 1993 gegründet worden.

Geschäftsführer der Macromedia GmbH ist Dr. Reimar Müller-Thum. Er übernimmt die Aufgaben im Jahr 2013 von den Unternehmensgründern Herbert Schmid-Eickhoff und Sabine Terjung. Der personelle Wechsel ist an einen Wechsel der Eigentumsverhältnisse geknüpft: So gehört das Unternehmen seither zur internationalen Bildungsgruppe Galileo Global Education mit Sitz in Paris, welche sich heute mehrheitlich im Besitz der L’Oreal-Familie und des kanadischen Pensionsfonds CPP Investments befindet.

Galileo Netzwerk

Die Mitglieder des Galileo Netzwerks profitieren von vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten und Synergien. So kann die Macromedia GmbH ihr akademisches Portfolio um neue Bildungsmarken erweitern, darunter das Fashion-Design-Studium in Kooperation mit der französischen Modeschule Atelier Chardon Savard und das Schauspielstudium in Kooperation mit der Pariser Schauspielschule Cours Florent. Auch die Integration deutscher Wettbewerber wie der Hochschule für Kunst, Design und Musik (hKDM) in Freiburg sowie der Vitruvius Hochschule Leipzig wird von Paris gefördert und erweitert das Kompetenzprofil der Macromedia. Neben Hochschule Macromedia und Macromedia Akademie gehört seit 2019 die PFH Private Hochschule Göttingen zum deutschen Galileo Netzwerk. Die PFH komplettiert den Zugang der Galileo Gruppe zum deutschen Bildungsmarkt durch ihre ausgeprägte Kompetenz im Bereich der Fernstudiengänge.

Beschäftigte

Für die Macromedia GmbH arbeiten über 400 festangestellte Mitarbeitende in Voll- und Teilzeit. Jede zweite Person arbeitet in der Hochschullehre oder in einer akademischen Funktion, die anderen sorgen für reibungslose Abläufe im Studierenden- und Campusmanagement, in Buchhaltung und Controlling,
Interessentenkommunikation und Studienberatung ebenso wie in spezifischen hochschulischen Serviceabteilungen wie dem International Office, Career und Alumni Services und Bibliotheken.

Gründung als „Medienhochschule“

Der Bezug auf Medien gehört als namensgebender Bestandteil fest zur MacroMEDIA. Vor allem in ihren ersten beiden Jahrzehnten prägen typische „Medienberufe“ das Portfolio von Macromedia Akademie und Hochschule Macromedia (ab 2006). Neben Bereichen der multimedialen Mediengestaltung und Medienproduktion gehört dazu das weite Feld des Medienmanagements. Spezialisierungsmöglichkeiten orientieren sich entlang der klassischen Sparten der Medien- und Verlagsbranche wie Musik, Sport, Film und Event, aber auch an Querschnittsaufgaben wie Marketing und Kommunikation.
Voraussetzung für die Gründung der Hochschule Macromedia sind die Bologna-Reformen (1999) und die damit einhergehende Deregulierung im deutschen Hochschulwesen.

Auch profitiert die Hochschule Macromedia von einem politisch geförderten Trend zur Akademisierung von Ausbildungsberufen. Mit ihren berufsbezogenen, grundständigen Studiengängen der ersten Jahre ist sie typische Vertreterin dieses privaten Hochschulsegments, entwickelt jedoch gleichzeitig eine Reputation als Akteurin in der angewandten Forschung. Zur schnell wachsenden Fakultät der Hochschule Macromedia gehören aktive Medien- und Kommunikationswissenschaftler:innen, die in der Öffentlichkeit und in der Scientific Community große Beachtung finden.

Neupositionierung als „Hochschule zur Gestaltung des digitalen Wandels“

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung erlebt die Medienbranche ungeheure Veränderungen. Mobiler Medienkonsum, Diversifizierung und Fragmentierung revolutionieren die Medienlandschaft und führen zu weitreichenden Änderungen in Erlös- und Wertschöpfungsmodellen über die Medien hinaus in allen Wirtschaftsbereichen. Entsprechend ändern sich auch die Anforderungen an die Nachwuchskräfte. Macromedia reflektiert, ja antizipiert diesen Paradigmenwechsel. Als „Hochschule zur Gestaltung des digitalen Wandels“ positioniert sie sich neu und richtet alle Curricula konsequent auf den Erwerb von Kompetenzen für eine nachhaltige Zukunft aus.