Akkreditierungen der Hochschule Macromedia

Besser als TÜV: Systemakkreditierung für die Hochschule Macromedia

Im Zuge der sogenannten Bologna-Reformen hat der Gesetzgeber in Deutschland ein Akkreditierungssystem für Hochschulen eingeführt. Dieses System regelt die Vergleichbarkeit von Bachelor- und Masterstudiengängen und bewertet ihre Qualität. Übergeordnetes Ziel ist die Schaffung eines durchlässigen, europäischen Bildungsraums.

Sämtliche Studienprogramme der Hochschule Macromedia sind durch externe Akkreditierungsagenturen (FIBAA, zeva) programmakkreditiert . 2019 hat die Hochschule Macromedia außerdem die Systemakkreditierung durch den Akkreditierungsrat erhalten.

Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo
, der als Vizepräsident Akademische Grundsatzangelegenheiten und Forschung an der Hochschule Macromedia verantwortet, erläutert das dahinterstehende Qualitätsversprechen.

Herr Dekan Kolo, ist die Systemakkreditierung auch für Studierende wichtig?

Prof. Kolo: Ja, die Systemakkreditierung ist für Studierende sehr wichtig. Sie ist ein Gütesiegel, das der akkreditierten Hochschule höchste Standards in Lehre und Forschung bescheinigt. Eine systemakkreditierte Hochschule garantiert den Studierenden, dass dort nach zertifizierten Prozessen geplant, unterrichtet und bewertet wird.

Wie funktioniert das genau?

Prof. Kolo: Bei der Systemakkreditierung steht das hochschuleigene Qualitätssicherungssystem im Mittelpunkt. Ist die Hochschule in der Lage, definierte Qualitätsziele vollumfänglich und verlässlich umzusetzen? Verfügt sie über die erforderlichen Gremien und Prozesse, um Studienangebote einem regelmäßigen Qualitätscheck zu unterziehen und gegebenenfalls Verbesserungen auf den Weg zu bringen? Wenn ihr dieses Qualitätssicherungsniveau bescheinigt wird, darf eine Hochschule ihre Studiengänge selbst akkreditieren.

Wir erachten diese Form der Akkreditierung als besonders erstrebenswert. Unser Anspruch ist ja nicht, den einmal zertifizierten Unterricht an allen Hochschulstandorten in Dauerschleife zu wiederholen. Wir wollen unsere Lehrveranstaltungen und unser Curriculum insgesamt in jedem Semester weiterentwickeln. Wir wollen neue Technologien berücksichtigen, mit interessanten neuen Praxispartnern kooperieren und die Studierenden mit neuen Aufgaben fordern. Dieser dynamische Aspekt der Qualitätsverbesserung wird in der Systemakkreditierung besonders berücksichtigt. Das ist ganz in unserem Sinne.

Prof. Kolo: Neben der Systemakkreditierung werden im Hochschulwesen auch Programme akkreditiert sowie die Institution als Ganzes. Die Hochschule Macromedia verfügt seit langem über beide Akkreditierungsformen und lässt sie regelmäßig erneuern.

Essenziell für private Hochschulen ist die institutionelle Akkreditierung. Die Kernfrage dieser Akkreditierung lautet salopp: „Können die Hochschule?“ In diesem Prozess müssen nicht-staatliche Hochschulen ihre so genannte Hochschulförmigkeit unter Beweis stellen. Entsprechen Lehre und Forschung anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben? Ist die Freiheit von Lehre und Forschung garantiert? Zusätzlich wird in diesem Prozess auch die wirtschaftliche Verfassung der Trägergesellschaft bewertet. Anders als bei den staatlichen Hochschulen springt bei uns „Privaten“ schließlich kein Steuerzahler ein, sollten wir schlecht wirtschaften. 

Die Programmakkreditierung sagt etwas über die didaktische und inhaltliche Qualität der Studiengänge aus. Auch sie muss regelmäßig bestätigt werden. Geprüft wird der komplette Studienablauf, von den Studienzielen über deren Bezug zu den Inhalten, den Lehrformaten sowie Prüfungsformen, auf der Ebene einzelner Module sowie für das Curriculum insgesamt. Es geht um die wissenschaftliche Fundierung des Unterrichts, um die Studierbarkeit, die personelle und sächliche Ausstattung und um die Berufsfähigkeit der Absolventen, neudeutsch „Employability“ – ein Aspekt, der uns Fachhochschulen besonders wichtig ist.
Prof. Kolo: Wie das Qualitätsmanagementsystem einer Hochschule konkret abgeprüft wird, hängt vom Leitbild der Hochschule ab. Als Hochschule für Angewandte Forschung im Kontext von Medien-, Management- und Kreativberufen unterscheidet sich unser Leitbild beispielsweise erheblich von dem einer, sagen wir: staatlichen Universität mit einem Schwerpunkt auf medizinischer Grundlagenforschung. Entsprechend werden Qualitätsziele formuliert und mit messbaren Prüfkriterien versehen. Beispiel: Wenn in unserem Leitbild die Förderung der Berufsfähigkeit der Studierenden festgeschrieben ist, dann lautet das entsprechende Qualitätsziel „Beruflicher Erfolg der Studierenden“ und das entsprechende Prüfkriterium könnte die Beschäftigungsquote unserer Absolventen ein Jahr nach ihrem Abschluss sein.

Wir sind sehr zufrieden, den Prozess der Systemakkreditierung erfolgreich abgeschlossen zu haben. Es ist ein sehr komplexes Verfahren, an dem eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionsträger der Hochschule Macromedia mitgearbeitet. Aber wir haben dieses Verfahren gleichzeitig ein sehr guten Reflexionsprozess erlebt, bei dem sich unsere Organisation positiv weiterentwickelt hat.
Prof. Kolo: Die Systemakkreditierung schenkt Hochschulen ein hohes Maß an Flexibilität. Als systemakkreditierte Hochschule werden wir viel schneller auf technologische Entwicklungen und Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren zu können als heute. Bei Programmakkreditierungen mithilfe von externen Agenturen war es zuletzt vermehrt zu Engpässen gekommen – ein „Akkreditierungsstau“, wie man im deutschen Hochschulwesen immer häufiger vernimmt. Mit der Systemakkreditierung können wir zukünftig noch schneller noch relevantere Programme für unsere Studierenden auflegen und sind nicht mehr von extern gesetzten Terminen abhängig. 


Welche Vorteile haben Studierende von der Systemakkreditierung?

Prof. Kolo: Unsere Studierenden profitieren durch die Aktualität und Relevanz unserer Studienprogramme. Sie können sich darauf verlassen, dass viele kluge und branchenerfahrene Menschen an unserer Hochschule zu jeder Zeit ihr Bestes geben, um ihnen ein top aktuelles, praxisnahes und methodisch geprüftes Studienangebot machen. Sie werden erleben, dass wir nach zertifizierten Prozessen planen, unterrichten und bewerten. Und sie dürfen sich auf relevante Kooperationspartner freuen, die unsere Angebote sowohl im Rahmen konkreter Praxisprojekte als auch bei der strategischen Weiterentwicklung prägen. Das ist das Versprechen der Systemakkreditierung an unsere Studierenden.

Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo
Vizepräsident Forschung und Lehre
Hochschule Macromedia, University of Applied Sciences

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