Alumnus David Feuerstein

David Feuerstein
Film und Fernsehen, Regie
Campus München

Tätigkeit nach dem Studium: Selbständiger Filmemacher: www.davidfeuerstein.com
Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Ich arbeite selbstständig als Filmemacher und mache Image- und Werbefilme direkt für Unternehmen.

Welche Aufgaben haben Sie dort?
Grundsätzlich beaufsichtige ich die komplette Herstellung der Filme. Meine Kernaufgabe ist dabei die inhaltliche Konzeption und die Regie am Set. Ich erstelle aber nahezu immer auch den Schnitt, das Color Grading und Motion Graphics. Je nach Bedarf werden externe Dienstleister zugezogen. Weil ich, meist ohne Agentur, direkt mit den Unternehmen zusammenarbeite, begleite ich die Filme von Anfang bis Ende. Vom ersten Gespräch über die Planung, Konzeption, Organisation des Drehs bis hin zur gesamten Postproduktion und Auslieferung führen wir alle Schritte bis zum fertigen Film durch. Dadurch sind die Kunden näher an der Produktion und haben zu jeder Zeit einen kompetenten Ansprechpartner.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?
Die Unabhängigkeit und die tollen Kunden begeistern mich immer wieder! Ich konnte bisher mit sehr unterschiedlichen Unternehmen zusammenarbeiten; von kleinen Unternehmen bis zu Großkonzernen. Es ist immer wieder eine spannende Herausforderung, auf mitreissende und ästhetische Weise die Geschichten zu erzählen. Da ich aus dem Dokumentarfilm komme, ist es immer wieder toll, die Qualitäten des Dokumentarischen, das unmittelbare und persönliche, mit der Ästhetik des Werbefilms zu vereinen!

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?
Unsere Professoren haben viel Zeit und Engagement in unsere Ausbildung gesteckt! Sie waren offen für neue und innovative Konzepte und unterstützen uns jetzt auch als Alumni noch jederzeit.

Bei welchen Unternehmen haben sie vor Ihrem Studium gearbeitet und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?
Vor meinem Studium habe ich ein zweijähriges Volontariat bei der Produktionsfirma Bilderfest in München gemacht. Wir waren hauptsächlich für das ARTE-Wissenschaftsformat Xenius verantwortlich, das in Zusammenarbeit mit dem BR, WDR und dem Hessischen Rundfunk entstand. Als Redakteur habe ich dort recherchieren, konzeptionieren und alle anderen inhaltlichen Aspekte erlernt. Damals entstand auch die Liebe zum Dokumentarfilm. Als Produktionsassistent kamen auch noch alle organisatorischen Aspekte dazu. Das sind alles Dinge, von denen ich heute bei jedem Auftrag profitiere! Danach war ich beim BR und habe eine 30-minütigen Doku gemacht und dann mein Studium an der Macromedia Hochschule begonnen. Meine Leidenschaft ist es heute, wenn es gut passt, das Dokumentarische mit dem Werblichen zu verbinden.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?
Ich habe schon häufiger mit Kommilitonen zusammengearbeitet. Man kennt sich schon lange, das schafft Vertrauen. Ich fände es schön, wenn es in Zukunft auch zu Kooperationen mit Alumni der nachfolgenden Semester kommt.

Wenn Sie an Ihr Studium zurück denken, woran denken Sie besonders gerne?
An das Feedback von Professor Michael Leuthner. Seine Rückmeldungen waren immer enorm wertvoll!

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?
Technische Innovationen aktiv mitzuverfolgen und zu nutzen ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Neue Erzählformen und das stetige Arbeiten an den eigenen Fähigkeiten sind für mich besonders wichtig. Nicht jedem Trend blind zu folgen, sondern zu überlegen, was sinnvoll und zielführend ist, sollte man dabei aber nicht aus den Augen verlieren.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?
In zehn Jahren würde ich weiterhin gerne Image- und Werbefilme machen. Für Kunden mit tollen Produkten und schönen Geschichten. Momentan interessieren mich besonders der Food / Hospitality-Sektor und soziale Einrichtungen.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Ich finde es wichtig auch einmal einen Schritt zurückzutreten. Wie arbeite ich serviceorientiert für den Kunden, wie kann ich gut mit meinem Team zusammenarbeiten und wie kann ich klar und transparent kommunizieren? Das sind alles Dinge, die man selbst für sich selbst herausfinden muss und die Zeit brauchen. Wenn man aber immer mal wieder aus der Situation heraustritt und sich einen Moment zum Überlegen gibt, hilft das meist.

 

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