Johanna Frie

Johanna Frie
Medien- und Kommunikationsmanagement, Medien- und Kommunikationsmanagement
Campus Hamburg

Tätigkeit nach dem Studium: National Marketing Coordinator bei Unilever Germany
Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Aktuell arbeite ich bei dem Großkonzern Unilever in Hamburg, welcher weltweit als einer der größten Hersteller von Verbrauchsgütern bekannt ist. Mit über 400 Marken, darunter bspw. die Skin Care-Marke Dove, dem Lebensmittelhersteller Knorr oder den Eiscreme-Marken Langnese und Ben & Jerry’s, ist Unilever aus dem Alltag nicht wegzudenken. Und dies ist auch eines der Aspekte, die mich an diesem Unternehmen so begeistern. Nachdem ich ein Praktikum im Customer Development & Franchising im Eiscreme-Segment absolviert hatte, wurde ich als National Marketing Coordinator für die Langnese Happiness Station übernommen. Hierbei handelt es sich um kleine Stores, die in Einkaufszentren, Kinos und Tier-und Freizeitparks zu finden sind und Langnese-Softeis mit einer breitgefächerten Auswahl an Toppings, Früchten und Saucen anbietet.

Welche Aufgaben haben Sie dort?
Unter meinem Zuständigkeitsbereich fallen Aufgaben wie z.B. die Entwicklung von Marketingplänen und crossmedialen Kampagnen, die Einführung neuer Produkte oder Aktionen sowie die zeitliche und inhaltliche Koordinierung unserer Werbeagenturen. Da es sich bei der Langnese Happiness Station um ein Franchise-Konzept handelt, kümmere ich mich jedoch gerne auch um die allgemeinen Anliegen unserer Franchisenehmer.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?
Ich habe immer einen Beruf gesucht, in dem ich mich kreativ ausleben kann. Meine Leidenschaft zum Kochen und die damit verbundene Begeisterung für Lebensmittel hat mir schnell gezeigt, dass ich im Food Marketing meinen perfekten Platz gefunden habe. Um ein Produkt bestmöglich zu vermarkten, ist eine gewisse Affinität einfach förderlich. Bei der Langnese Happiness Station habe ich die Möglichkeit sowohl im Marketing als auch in der Produktfindung (Toppingauswahl) kreativ zu sein. Da wir Online-und Offline-Kanäle bespielen, sind die Aufgaben außerdem täglich abwechslungsreich.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?
Vor dem Studium war ich mir noch unschlüssig, ob ich in der journalistischen Richtung oder in der Marketing-Branche Fuß fassen möchte. Daher erschien mir der Studiengang Medien-und Kommunikationsmanagement als perfekte Möglichkeit in verschiedenen Bereichen Einblick zu erhalten.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?
Mir hat es immer sehr gefallen, wie praxisorientiert der Studiengang war. Beispielsweise haben wir in einem Fach mit der Agentur Kolle Rebbe zusammengearbeitet und für die Firma KALDEWEI Marketingstrategien analysiert und neu ausgearbeitet. Insbesondere solche Projekte haben mir in der Anfangsphase meines Jobs geholfen und mir eine Herangehensweise gelehrt.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Mein Praxissemester habe ich damals bei dem Online Fashionshop ABOUT YOU im Brand & Advertising absolviert. Mir hat die Arbeit dort unglaublich viel Spaß gemacht, ich hatte tolle Kollegen und durfte hier auch noch nach meinem Praktikum als Werkstudentin weiterarbeiten.

Falls zutreffend: Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?
Ich habe mein Auslandssemester an der Universidad Austral in Buenos Aires absolviert. Argentinien ist wunderschön und da unser Semester im Vergleich zu anderen Universitäten frühzeitig zu Ende war (es fing dafür natürlich auch früher an) konnten wir noch die Zeit nutzen, um durch Südamerika zu reisen. Dadurch habe ich es tatsächlich noch geschafft, durch günstige Flüge Brasilien, Chile und Kolumbien zu sehen. Mein absolutes Highlight!

Zum Auslandssemester in Argentinien empfehle ich aber jedem: Lernt etwas Spanisch, da man mit Englisch oftmals nicht so gut weiterkommt. Und durch eine Wohngemeinschaft mit internationalen Studenten lernt man nicht nur schneller neue Leute und Kulturen kennen, sondern man verbessert auch seine Sprachkenntnisse. 

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?
Dadurch, dass die Klassen sehr klein waren und man in den verschiedenen Fächern auch mit anderen Studiengängen vermischt wurde, hatte man sich relativ schnell untereinander kennengelernt. Aus einigen Bekanntschaften sind gute Freunde geworden, die ich auch heute noch regelmäßig sehe.

Wenn Sie an Ihr Studium zurückdenken, woran denken Sie besonders gerne?
An die Vorlesungen bei Holger Liekefett und Urs Tellkampf – wirklich tolle und motivierende Professoren!
 
Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?
Bei „Veränderung und Wandel“ denke ich zunächst natürlich an die Digitalisierung. Hierbei geht es meiner Meinung nach aber nicht nur um neue Innovationen und digitale Fortschritte, die dem Menschen einige Prozesse im Leben erleichtern. Für mich persönlich ist es viel interessanter, wie sich die Digitalisierung auf das Denken in der Menschheit auswirkt und dieses verändert.

Die Digitalisierung und die Medien verändern die Übermittlung von Informationen – was sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich bringt, da diese zu Klarheit, aber auch zu falschen Glaubenssätzen führen können. Ein negatives Beispiel: Die Generation Z, also die heutigen Jugendlichen, sehen täglich in den sozialen Netzwerken unrealistische und gestellte Idealbilder, die die Entwicklung negativ beeinflussen und zu Selbstzweifel und zur der Ablehnung des eigenen Körperbildes führen können. Neben dem (falschen) Informationsüberfluss und dem damit einhergehenden Druck nach Perfektionismus/ den damit einhergehenden unrealistischen Vorstellungen seiner Selbst, verändert die Digitalisierung das menschliche Denken auch im Positiven: Heutzutage ist es einfach, Informationen und Geschehnisse weltweit zu verbreiten und die Menschheit durch Medien zu informieren. Dies führt auch zur Transparenz in vielen Prozessen, die Menschen dazu bringt, mehr Dinge zu hinterfragen und das eigene Handeln zu überdenken. Diese Selbstreflexion hat z.B. den Vorteil, dass heutzutage viel mehr über Nachhaltigkeit und den ökologischen Fußabdruck nachgedacht wird.

Dies sind natürlich nur zwei Beispiele, die nicht für die Veränderung und den Wandel in der Digitalisierung, sondern durch die Digitalisierung stehen.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?
Offenheit für Veränderung ist das A und O in der heutigen Arbeitswelt. Dafür ist mein aktueller Arbeitsplatz das perfekte Beispiel.  Die meisten Mitarbeiter sind bereits Jahrzehnte bei Unilever tätig. Selbstverständlich fördern Fortbildungen und Workshops die Kenntnisse in der Digitalisierung. Trotzdem ist es ein Unterschied, ob man in der Generation Y oder sogar als Digital Native aufwächst und täglicher Nutzer in Sachen Internet, Social Media oder Influencer Marketing ist. Daher war die Online-Präsenz der Langnese Happiness Station lange Zeit nicht wirklich vorhanden bzw. ausbaufähig. Durch die Offenheit meines Vorgesetzten und die Einwilligung für Veränderung im digitalen Marketing, konnten neue Kanäle bespielt und neue Erfolge erzielt werden.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?
Ich würde gerne mit meinem reichen Mann, zwei Kindern und einer Nanny in meiner Villa stehen. ;-) Realistisch gesehen strebe ich es aber eher an bis Mitte 30 einen guten Karriereaufstieg hingelegt zu haben, um es mir dann leisten zu können mit Familie und Kindern nur noch Teilzeit arbeiten zu müssen.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Es klingt sehr klischeehaft aber: Obwohl keine Vorlesungspflicht besteht, geht so oft wie möglich hin und hört zu. Versucht immer mal ein paar Stunden pro Woche euch hinzusetzen und die Vorlesungen durchzugehen und so wenige Klausuren zu schieben, wie nur möglich. Das erspart einem viel Stress und viele Tränen ;-) Und nehmt alle Parties mit, die sich anbieten. Denn so eine Zeit wie im Studium bekommt man nicht mehr wieder.

 

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