Tiziana Grabner

Medienmanagement, Musikmanagement
Campus München

Tätigkeit nach dem Studium: Senior Media Consultant & Planner, Mediaplus Media 1 GmbH & Co. KG (Serviceplan Gruppe)
Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Mediaplus Media 1 GmbH & Co. KG (Serviceplan Gruppe); Senior Media Consultant & Planner
 
Welche Aufgaben haben Sie dort?
Wir betreuen unsere Kunden in der strategischen Planung, Beratung und Umsetzung ihrer Mediakampagnen – primär in den Medienkanälen TV, Print, OOH, Funk und Radio. Dazu gehört neben dem Verhandeln der Konditionen auch die Entwicklung von neuen, innovativen und kreativen Ideen und Ansätzen, die für den Kunden maßgeschneidert werden.
 
Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?
Ich bin bei Mediaplus gelandet, nachdem ich an dem „Master of Media“-Traineeprogramm teilgenommen habe. Das Traineeprogramm beinhaltete vier Stationen: Focus Magazin Verlag (Burda), SevenOne Media, Tomorrow Focus (mittlerweile BurdaForward) und Mediaplus. Bei letztgenannter Station hat es mir am besten gefallen – und das hat sich nicht verändert. Ich habe tolle Kollegen, betreue vielfältige Kunden und arbeite in einer schnellen und herausfordernden Branche, in der man nie auslernt.
 
Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?
Vor dem Studium war ich zunächst als Praktikantin, dann als Junior Projektmanagerin bei einer Eventagentur tätig. Dadurch hatte ich bereits eine ganz gute Vorstellung vom Arbeitsleben. Was ich heute konkret mache, davon hatte ich damals allerdings noch keine Vorstellung.
 
Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?
Ich habe im Studium über allen Disziplinen hinweg viel über die Medienlandschaft erfahren.  Dabei habe ich von den rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekten über die kreativen Komponenten und fachlichen Besonderheiten sehr viel gelernt Darüber hinaus konnte ich während meiner Zeit an der Hochschule (auch jenseits des Lehrplans) viele sogenannte Soft Skills aufbauen, gerade auch im Rahmen von Teamarbeiten. Wann ist man sonst schon dem Stress und der Anspannung einer gesamten Filmproduktion vom Casting bis zum Schnitt ausgesetzt?
 
Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?
Mein Praxissemester habe ich an der Bayrischen Staatsoper im Development und Sponsoring Team absolviert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich (abgesehen von ein paar Opernbesuchen in meiner Kindheit) nur wenige Berührungspunkte mit klassischer Musik. Im Rahmen meines Musikmanagementstudiums wollte ich das dringend ändern. Ich habe in dem Team viel gelernt und viel erlebt. Besonders spannend fand ich die Öffnung dieser traditionellen Institution hin zu einem jüngeren Publikum ohne dabei die etablierten, älteren  Besucher zu verschrecken. Auch hat mich beeindruckt - und diese Erfahrung durfte ich durch meine Tätigkeit hautnah miterleben - was die Staatsoper alles für, durch und mit ihren Förderern tut.
 
Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?
Zu meinen Kommilitonen hatte ich während des Studiums einen sehr guten Kontakt. Bedingt durch unterschiedliche Wege und neue Herausforderungen haben sich einige Kontakte leider etwas verlaufen. Während des Studiums hat man sich immer gegenseitig unterstützt und gut zusammengearbeitet. Umso mehr freue ich mich heute, wenn ich ehemalige Kommilitonen auf Branchenveranstaltungen sehe, andere auch mal auf einen Kaffee oder zufällig beim Spaziergang in München oder in einer anderen Stadt treffe.
 
Wenn Sie an Ihr Studium zurück denken, woran denken Sie besonders gerne?
Es gibt vieles aus dem Studium, an das ich gerne zurückdenke. Eines meiner absoluten Highlights war folgendes Erlebnis: Das Semester neigte sich seinem Ende entgegen und zum nächsten Tag waren gleich mehrere Hausarbeiten fällig. Das Wetter war gut, der bisherige Sommer war heiß. Ich hatte zwar schon die kompletten Recherchen erledigt, allerdings noch nichts zu Papier gebracht. Ich kam gegen 10 Uhr morgens am Tag vor der Abgabe in die Hochschule. Auf dem Weg dahin kaufte ich mir noch Proviant und einen Camping Wasserkocher. Die nächsten knapp 30 Stunden bis zur Abgabe verbrachte ich in dem Computerraum am Campus München. Das Schöne war, dass ich nicht alleine war. Die Nacht hindurch haben wir uns gegenseitig unterstützt und die Hausarbeiten der anderen immer wieder durchgelesen und korrigiert. Wir haben Red Bull gegen Nudeln getauscht und wenn jemand kurz vorm Aufgeben war haben alle dafür gesorgt, dass die Motivation wieder steigt.
 
Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ und wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt zu bestehen?
Veränderung und Wandel sind ein ständiger Prozess – und Grundvoraussetzung jeder Entwicklung. Gerade deshalb schätze ich Offenheit für Veränderung ungemein. Man sollte Neuerungen zumindest eine Chance geben und sich ausprobieren. Insbesondere, um in einer digital getriebenen Arbeitswelt zu bestehen, ist diese Offenheit von großer Bedeutung. Durch das digitale Zeitalter wird alles nur noch schneller und wenn man sich selber nicht flexibel zeigt, tut das vielleicht ein anderer. Das soll nicht bedeuten, dass sich alles ändern muss. Vielmehr sollte man meines Erachtens eine gute Balance zwischen „Altem“ und „Neuen“ wahren. Denn, nicht alles was neu ist, ist auch besser.
 
Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?
Ein spezielles Ziel habe ich nicht. Vielmehr habe ich an mich selbst den Anspruch, dass ich mich beruflich und persönlich immer weiterentwickeln möchte – das kann ein Ziel allein aber gar nicht zum Ausdruck bringen.
 
Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Habt Spaß. Seid bereit, über den Tellerrand zu schauen. Seid offen für Neues – gerade, wenn es um die Berufswahl geht! Und geht niemals davon aus, dass ihr bestimmte Unterrichtsinhalte im Berufsleben nicht doch mal wieder anwenden werdet.

 

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