Lucas Müller

Medienmanagement
Campus Köln

Tätigkeit nach dem Studium: Junior Product Manager
L´Oréal
Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Ich arbeite bei L´Oréal als Junior Product Manager. Dort bin ich im Massenmarktsegment bei L´Oréal Paris Haircare tätig.

Welche Aufgaben haben Sie dort?
Ich betreue die Premium Haarpflegemarke DESSANGE, die im September 2016 auf dem deutschen Markt gelauncht wurde. Ich verfahre nach dem 360-Grad-Ansatz, der alle Kommunikationsmaßnahmen bezüglich der Marke umfasst. Das bedeutet, ich kümmere ganzheitlich um sämtliche Kommunikationsmaßnahmen. Dazu gehören im Digitalbereich z. B. sämtliche Maßnahmen auf Instagram oder auch die direkte Zusammenarbeit mit Influencern ebenso wie Printkampagnen, Out-of-Home und TV. Ein sehr wichtiger Bereich ist auch die Präsentation und Bewerbung der Produkte in Drogeriemärkten also direkt am Point of Sale.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?
Zunächst bin ich der Meinung, dass auf jeden Fall eine Portion Glück dazugehört hat. Der Arbeitsmarkt ist derzeit kein leichter. Ich kenne viele gute Leute, die lange suchen mussten, um eine passende Stelle zu finden. Ich habe zum Glück parallel zum Masterstudium bereits neun Monate als Werkstudent bei L´Oréal gearbeitet. Es hat mir gut gefallen und daher war es für mich naheliegend, nach dem Studium eine Bewerbung dorthin zu schicken. Sicher hat mir meine Werkstudentenstelle auch dabei geholfen, eingeladen zu werden. Danach folgte dann das klassische Bewerbungsverfahren – ich habe mich von Gespräch zu Gespräch gehangelt, bis mir am Ende die Stelle angeboten wurde, mit der ich sehr zufrieden bin. Mich begeistert vor allem, dass ich quasi alleine die Verantwortung für eine ganze Marke übernommen habe. So hat man sein „eigenes Baby“ und fiebert noch mehr mit. Ich kann an keinem Drogeriemarkt mehr vorbeigehen, ohne mal kurz zu schauen ob die DESSANGE Produkte auch richtig positioniert worden sind.
Darüber hinaus sagt mir die Vielseitigkeit des Jobs sehr zu. Ich musste mich nicht spezifisch auf einen Bereich des Marketings wie z. B. „Digital“ festlegen. So habe ich die Möglichkeit, zu Beginn meines Berufslebens zu schauen, in welchem Bereich ich mich selbst am wohlsten fühle und in welche Richtung ich mich dann zukünftig spezialisieren möchte.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?
Ehrlich gesagt nicht. Mein Fokus lag während des Bachelors und während des Masterstudiums eigentlich mehr im Automobilbereich und noch spezifischer im Motorsport-Marketing. Daher habe ich auch ein Praktikum bei Porsche im Motorsport-Marketing gemacht, das mir auch sehr gut gefallen hat. Als Praktikant konnte ich dort auch verschiedene Projekte in unterschiedlichen Bereichen mitumsetzen. Aber für den Berufseinstieg habe ich dort dann keine Stelle finden können, die mir die Abwechslung hätte bieten können, die ich mir für den Anfang gewünscht habe. Bei Porsche sind die Bereiche auch strikter voneinander getrennt. L´Oréal hat mit der Position des Junior Product Managers genau ins Schwarze getroffen.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?
Die Hochschule und speziell das Personal haben mich in meinen Plänen bestärkt. Die Dozenten und Professoren haben mich meine Projekte mit dem Fokus auf Motosport durchführen lassen und mich gut auf den Berufsalltag vorbereitet. Durch viele Praxisprojekte und vor allem das dauerhafte Trainieren der Soft Skills während des Studiums fühle ich mich im Berufsalltag deutlich sicherer und souveräner. Das hilft mir offen für Neues zu sein, offen auf Menschen zugehen zu können und keine Hemmschwellen vor Präsentationen etc. zu haben.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?
Mein Praxissemester während des Bachelors habe ich bei der Eventagentur facts + fiction im Kölner Rheinauhafen gemacht. Dort habe ich ein europaweites Projekt der Bayer AG betreut und bin im Rahmen einer Roadshow sieben Monate lang eigenverantwortlich durch 18 Städte gereist. Es war eine super Erfahrung, in der ich bereits viele im Studium angeeignete Skills anwenden und den Businessumgang auf Englisch verbessern konnte. Ich habe in vielen Ländern Kontakte zu großen Eventagenturen und den jeweiligen Corporate Communications Abteilungen von Bayer knüpfen können. Ich habe bis zu meinem Berufseinstieg auch lange nach dem Praktikum als Freelancer für facts + fiction gearbeitet und Bayer-Projekte betreut.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?
Wir waren ein sehr harmonischer Kurs, obwohl wir eigentlich alle sehr unterschiedlich waren. Natürlich hat man nicht zu allen durchgehend Kontakt, aber wir versuchen, uns jährlich zu treffen. Dank der sozialen Medien ist man zumindest immer „up to date“. Aber es sind auch wirklich feste Freundschaften entstanden, die ich auch nicht mehr missen möchte.

Wenn Sie an Ihr Studium zurückdenken, woran denken Sie besonders gerne?

Um nur einige Punkte zu nennen... Im Lehrprojekt haben wir eine Veranstaltung namens „Casino calls Cocktails“ organisiert. Auch wenn dieser Event wirtschaftlich alles andere als erfolgreich war, sind wir im Kurs noch mehr zu einem Team zusammengeschmolzen und haben eine super Veranstaltung auf die Beine gestellt. Aus diesem Event habe ich viel mitgenommen, aus den Fehlern gelernt und erinnere mich gerne daran zurück.
Ein weiteres Highlight und zugleich auch trauriger Moment war unsere Absolvia. Sie war das Ziel auf das man drei Jahre hingearbeitet hatte, markierte aber zugleich auch das Ende eines Lebensabschnitts.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?

Zunächst denke ich da an persönliche Veränderungen. Ich habe während meines Bachelors einen Wandel durchgemacht, wie sicher jeder in dieser Zeit. Seit dem Abschluss sehe ich Dinge als „normal“ an, die ich mir vorher nie hätte vorstellen können. Zum Beispiel einen Vortrag vor 300 Leuten halten zu können, ohne vor Nervosität zusammenzubrechen.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?
Ich denke, es ist sehr wichtig, prinzipiell offen für Veränderungen und Neues zu sein. Wichtiger ist für mich jedoch die persönliche Bewertung der Veränderungen. Nicht jede Veränderung ist gut, nicht jede notwendig. Manchmal ist man vielleicht auch besser beraten, eine Veränderung zu überspringen und auf die nächste zu warten.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

In 10 Jahren... Ich darf mir jetzt was wünschen, oder? Ich fühle mich aktuell sehr wohl bei L´Oréal und das Unternehmen bietet eine Vielzahl von Perspektiven, Weiterentwicklungschancen und Optionen. Alleine 34 Marken, die alle unterschiedlich im Markt positioniert sind, bieten viel Abwechslung. Mein kleiner Traum ist es jedoch, irgendwann auch noch mal zurück zu Porsche zu kehren und dort im gehobenen Management im Motorsport-Marketing tätig zu sein. Aber in 10 Jahren kann viel passieren :)

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Jeder tickt anders. Ich glaube jedoch, wenn man ein offener und kommunikativer Mensch ist, bietet die Macromedia viele Möglichkeiten, sich persönlich, fachlich und zukunftsorientiert weiterzubilden. Gerade am Anfang belächelt man vielleicht Angebote wie Zusatzvorlesungen oder Career Days, aber es zahlt sich aus. Ich kann an dieser Stelle auch einfach noch mal Danke sagen für drei tolle Jahre!

 

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