Yvonne Westphal

Yvonne Westphal
Medienmanagement
Campus Köln

Tätigkeit nach dem Studium: Gründerin, Produzentin, Pathfinder Studios Filmproduktion GmbH
Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Ich arbeite in der von meinem Lebensgefährten und mir gegründeten Filmproduktionsfirma Pathfinder Studios. Auf meiner Visitenkarte steht „Projektplanung & Produktion“, aber eigentlich übernehme – bzw. überwache – ich alle Bereiche, die NICHT mit dem kreativen Teil des Filmemachens zu tun haben. Sprich, das Back Office mit Büroarbeit, Vertrieb, Finanzen und Kundenkontakt; die Projektplanung mit Organisation, Budgetierung, Planung und Verträgen sowie die Film-Vorproduktion. Darüber hinaus leite ich unsere Strategie- und Beratungsabteilung, in der wir Medienkonzepte für Kunden erstellen, und bin Textchef. Klingt erstmal recht viel, aber eigentlich laufen viele Enden automatisch zusammen. Uns ist wichtig, dass all unsere Mitarbeiter zwar film-affin sind, aber doch irgendwie Allrounder. Ich bin da keine Ausnahme.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?
Ich liebe die Herausforderung und die ständige Abwechslung. Als Dienstleister haben wir ständig wechselnde Projekte, Kunden und Branchen, in die wir uns einarbeiten müssen (und dürfen). Heute Erklärfilm für ein Start-Up mit Terahertzfrequenzmessung, morgen Online-Strategie für eine Bank und übermorgen Eventfilm für eine Premium-Automobilmarke. Alle Branchen, alle Größen, alle Themen. Das ist spannend!
Daneben die firmeninternen Prozesse, die am Ende alle in unserer Hand zusammenlaufen – das ist zwar anstrengend, aber am Ende des Quartals oder eines Auftrags weiß ich, dass der Erfolg und das Lob (aber auch ein eventueller Misserfolg) allein auf unsere Kappe geht. Das ist ein gutes Gefühl.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?
Für mich war zwar relativ schnell klar, dass ich lieber auf Agentur- als auf Unternehmensseite arbeiten möchte (wegen der abwechselnden Projekte und Tätigkeiten). Aber vermutlich wäre ich – wie viele meiner KommilitonInnen übrigens – zu einer etablierten Kommunikations- oder Werbeagentur gegangen. Heute zählen die zum Teil zu unseren Auftraggebern! ?

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?
In allem! Wir haben hier bei uns viele PraktikantInnen, die gerne in meine Richtung studieren möchten, und ich lege ihnen allen eine private Hochschule (wie die Hochschule Macromedia) ans Herz. Weil Dozenten, Inhalte und Kontakte direkt aus der Praxis kommen und für die Praxis gemacht sind. Weil die Atmosphäre kompakt-produktiv-freundschaftlich ist. Weil man nicht nur Wissen, sondern auch wirklich wertvolle Kontakte mitnehmen kann. Weil ich unsere kleine Produktionsfirma ohne dieses Studium vermutlich nicht innerhalb von 3 Jahren so erfolgreich hätte machen können.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?
Bei Europas größter studentischer Unternehmensberatung OSCAR in Köln, wo ich in einem Social Media Projekt für die Evonik Industries AG gearbeitet habe. Das hat mir unglaublich viel Erfahrung in Sachen Unternehmensklima, -führung und Arbeitsalltag, aber auch ganz besonders in Sachen Kundenprojekte und -kommunikation gebracht. Wenn man mit Anfang 20 mit den Heads of Employer Branding und Marketing eines so großen Unternehmens an einem Tisch sitzt, prägt das schon gewaltig.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?
Auf dem roten Teppich der internationalen Filmpremiere eines unserer Langfilme.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Nehmt so viel aus den Lerninhalten mit, wie ihr könnt. Traut euch, Dozenten und Professoren persönlich um Rat zu fragen und profitiert von ihrem Wissen. Löst euch von dem Image „(Fach-)Hochschule ist schlechter als Uni“, denn gerade im Medienbereich zählt die Praxis, nicht die Theorie. An einer privaten Hochschule wie der Macro lernt ihr vielleicht nicht so viel Basistheorie wie ein Medienwissenschaftler an der Uni. Aber die Medienbranche braucht keine Akademiker, die alle Theorien und Modelle herunterbeten, aber nicht anwenden können. Die Medienbranche braucht wache, kluge Köpfe, die schnell umdenken und adaptieren können, die weiterdenken, die mutig sind. Das alles lernt man an der Macro – wenn man dafür bereit ist.

Foto: Franziska Krug / Gettyimages

 

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