Michael Ziethen

Medienmanagement, Musikmanagement
Campus Köln

Tätigkeit nach dem Studium: Digital-, Social Media-, und Produktmanagement, Edel:Kultur
Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Momentan arbeite ich bei Edel:Kultur, einer Division des Medienunternehmens Edel. Hier arbeiten wir für drei Musiklabels für klassische Musik und Jazz: Berlin Classics, Neue Meister und MPS. Meine Verantwortung liegt hier sowohl im Digital- und Social Media-Management, als auch im Produktmanagement.
 
Welche Aufgaben haben Sie dort?
Die Aufgaben, die im Produktmanagement anfallen, sind sehr vielseitig. Im Grunde betreuen wir den kompletten Wertschöpfungsprozess von der Konzeption von neuen Projekten mit (neuen) Künstlern, über die Produktentwicklung bis zur Vermarktung im Massenmarkt und Fachhandel.
Als Digitalmanager beobachte ich die momentanen Marktentwicklungen besonders im Hinblick auf den gesamten Digitalmarkt. Hier müssen wir uns als Label gut aufstellen und uns stetig weiterentwickeln (Streaming, Playlist-Marketing, Remarketing, etc.). Ich entwickle darüber hinaus auch digitale Werbekampagnen mit dezidiertem Targeting und Performance-Marketing.
Als Social Media Manager bin ich zuletzt verantwortlich für die Kanäle in den sozialen Medien. Eine Hauptaufgabe hierbei ist es, kreative Inhalte zu schaffen und zu konzipieren: Content zu erstellen. Ebenso geht es hier auch darum, Interessierte über unsere Inhalte zu informieren und sie zu unterhalten, im besten Falle sie davon zu überzeugen, das mit dem Inhalt im Zusammenhang stehende Produkt zu kaufen.
 
Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?
Meine eine Leidenschaft ist klassische Musik. Hiermit beschäftige ich mich tagtäglich, eben auch im Beruf. Meine andere Leidenschaft ist Marketing: die erfolgreiche Vermarktung von einem Produkt gemäß der momentanen Marktsituation und den Bedürfnissen der Zielgruppen, die ich ansprechen will. Diese beiden Leidenschaften kann ich in diesem Beruf perfekt vereinen und meine Fähigkeiten in diesem Bereich weiterentwickeln und fördern.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?
Vor dem Studium war mir klar, dass es im klassischen Labelgeschäft um die Vermarktung von CD-Produktionen geht. Den Umfang und die facettenreichen Aufgaben habe ich zum Teil im Musikmanagement-Studium dann schon wahrgenommen. Natürlich werden aber die Aufgaben bei der praktischen Arbeit dann erst wirklich richtig deutlich.
 
Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?
Durch die Praxisnähe im Studium habe ich mich für die Arbeit sehr gut vorbereitet gefühlt. Auch der Fakt, dass fast alle Dozenten aus der Praxis kommen, ist ein absoluter Vorteil: es ermöglicht den Studenten, nicht nur mit „Formeln“ zu arbeiten, sondern mit praktischen Beispielen die Formeln auch zu füllen.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?
Im Praxissemester habe ich bei den WDR Klangkörpern in der Abteilung Markenführung Klangkörper gearbeitet. Durch eine sehr gute Betreuung und auch das entgegengebrachte Vertrauen konnte ich viel dazulernen und erste praktische Erfahrungen sammeln, von denen ich heute noch profitieren kann!

Falls zutreffend: Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?
Die Medienwelt ist absolut international, da sie (fast) keine Länder-Grenzen aufweist. Umso wichtiger ist es, andere Kulturen und Menschen kennenzulernen. Das kann, wenn man sich auf diese Kulturen auch einlässt, enorm dazu führen, sich in seiner Sozialkompetenz zu entwickeln. Außerdem ist die Kommunikation auf Englisch mittlerweile fast unerlässlich und eine Voraussetzung.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?
Durch die kleine Anzahl an Studenten pro Semester im Vergleich zu Universitäten hat man die Chance, viele Menschen kennenzulernen, die sich auch in anderen Fachbereichen entwickeln und weiterbilden. Zu einigen Kommilitonen habe ich heute noch Kontakt. Ich erhoffe mir, dass sich auch in Zukunft ein Austausch ergeben kann und man durch die Vernetzung sowohl persönlich als auch beruflich profitieren kann.

Wenn Sie an Ihr Studium zurück denken, woran denken Sie besonders gerne?
Ich denke zuerst an den direkten und sehr persönlichen Kontakt zu den Dozenten. Wir konnten sehr eng mit den Lehrenden zusammenarbeiten. Dadurch war ein viel höheres Entwicklungspotenzial jedes Einzelnen möglich, da auch auf jeden eigegangen werden konnte. Man war eben nicht einfach „nur eine Nummer“.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?
Die Welt ist in einem ständigen Wandel: Politik, Technologie, Wertschöpfungsmodelle – alles entwickelt sich weiter. Einen statischen Zustand gibt es heutzutage nicht mehr.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?
Wer nicht offen ist für Veränderungen, der steht auf der Stelle und dreht sich um seine eigene Achse ohne Entwicklung. Wer sich verändert, oder etwas verändern kann, und offen ist, sich neuen Herausforderungen und Veränderungen zu stellen, der kann überhaupt noch in der digital getriebenen Arbeitswelt bestehen. Wer nicht offen ist, wird kläglich scheitern.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?
Das kann ich heute noch nicht sagen. Hier ist es das Gleiche, wie mit der Veränderung: wenn ich mich heute auf ein statisches Ziel festlege, so gebe ich jeder Entwicklung, die mich in eine andere Richtung führt keine Chance mehr. Eines kann ich jedoch schon sicher behaupten: ich sehe mich auch in 10 Jahren noch in der Musikindustrie, in der ich zusammen mit einem kreativen Team neue Wertschöpfungsmöglichkeiten schaffe.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Wer rastet, der rostet! Stillstand ist Rückstand! Carpe occasionem!

 

Telefonische Studienberatung: 0800 6227663345

Unsere kostenlose Infoline für alle Fragen zur Studienwahl. Montag bis Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr

Wir freuen uns auf viele Besucher.
Gerne mit Freunden und Eltern.
Einfach vorbei kommen.

Am besten vorher anrufen und Termin
mit der Studienberatung vereinbaren.
Campusführung ist mit dabei

  • München 089 544151-0
  • Stuttgart 0711 280738-0
  • Freiburg 0761 442266
  • Köln 0221 31082-0
  • Hamburg 040 3003089-0
  • Berlin 030 2021512-0
Icon Kontakt per Whatsapp zur Hochschule Macromedia
WhatsApp nutzen

1. 0176 15098602 eingeben
2. Als Kontakt speichern
3. Über WhatsApp Fragen stellen

Montag bis Freitag
10:00 - 18:00 Uhr

Icon Rückruf von der Hochschule Macromedia anfordern
Rückruf vereinbaren
Alle Leitungen waren besetzt oder der gewünschte Ansprechpartner war im Gespräch? Kein Problem.

Wir rufen gerne zurück. Einfach Formular ausfüllen und Wunschtermin eintragen. Wir melden uns.
 
 


Rückruf vereinbaren