Donnerstag | 20. Dezember 2012

Es quietscht auf allen Kanälen

Mit ihren Erkenntnissen zur Beschaffenheit von Kratz- und Quietschgeräuschen haben der MHMK-Musikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Oehler und sein Wiener Kollege Prof. Dr. Christoph Reuter offensichtlich einen redaktionellen Nerv getroffen: Nach zahlreichen Berichten in Fachzeitschriften, Tageszeitungen und Hörfunksendungen haben sich jetzt auch deutsche Fernsehsender ausführlich mit ihren Beobachtungen beschäftigt. Seit Ende Oktober wurde die Studie der beiden bereits fünf Mal in verschiedenen Sendungen von öffentlich-rechtlichem und Privatfernsehen vorgestellt. Im Wissensmagazin „Leonardo“ vom WDR folgt der nächste Beitrag am 8. Januar 2013.

Vor etwas mehr als einem Jahr haben die Musikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Oehler (MHMK) und Prof. Dr. Christoph Reuter (Universität Wien) eine Studie zur Beschaffenheit von Kratz- und Quietschgeräuschen und den Rezeptionsfaktoren beim Menschen vorgestellt. Den Rahmen dafür bot die internationale Tagung der Acoustical Society of America (ASA) in San Diego, Kalifornien. Seitdem haben die Erkenntnisse, die unter dem nüchternen Vortragstitel „Psychoacoustics of chalkboard squeaking“ angekündigt wurden, eine eindrucksvolle Medienkarriere absolviert. Waren es zunächst die englischsprachigen Fachmedien, die Oehlers und Reuters Ergebnisse in die internationale Wissenschaftscommunity trugen (so u.a. das auflagenstärkste Wissenschaftsmagazin Science am 28. Oktober 2011, das in Deutschland initiierte, internationale Research Gate vom 31. Oktober 2011 oder das britische Wired vom 1. November 2011), schlossen sich in den USA und Großbritannien auch schnell Main-Stream-Formate wie die Online-Ausgabe des Discovery Channel am 1. November 2011, der britische Guardian am 4. November 2011, die Morning-Show „Good Morning America“ des US-Fernsehsenders ABC oder die renommierte Internetzeitung Huffington Post vom 11. Februar 2012 an.

 

In Deutschland gab Anfang Dezember 2011 eine ausführliche Meldung der Nachrichtenagentur dpa den Anstoß, dass die Entdeckungen des deutsch-österreichischen Forschungsteams zur Bedeutung von Tonhöheninformation und Hörerwartung auf das individuelle Hörempfinden die deutschen Zeitungsleser bundesweit erreichten. U.a. gehörte dazu Berichterstattungen in der Welt vom 14. Dezember 2011, dem Bonner Generalanzeiger vom gleichen Tag, der Berliner Morgenpost vom 25. Februar 2012 oder im PM Magazin vom Juli 2012. Den Printmedien schlossen sich im Verlauf von Frühjahr und Sommer 2012 Beiträge im deutschen Hörfunk an, so bei der Sendung „DRadio Wissen“ vom 12. Juli 2012 des Deutschlandradio,  am 8. Mai 2012 auf WDR5 in der Sendung „Lilipuz“ oder am 25.5.2012 auf in der Sendung "Wie war der Tag, Liebling?" beim SWR3. Schließlich, im Herbst und Winter 2012, nimmt sich das deutsche Fernsehen der unangenehmen Geräusche an, genauer die Redaktionen verschiedener Wissensmagazine. Am 23. Oktober 2012 „Galileo“ von ProSieben, am 12. November 2012 „Planetopia“ von Sat.1, am 13. November 2012 „Abendschau“ des Bayrischen Rundfunk.

 

Am 8. Januar 2013 wird das von WDR5 produzierte Wissensmagazin „Leonardo“ die Versuchsreihen von Oehler und Reuter vorstellen und ihre Schlussfolgerungen diskutieren. Verpassen Sie die Gelegenheit nicht, schauen Sie es sich von 16.05 - 17.00 Uhr, an. Weitere Informationen gibt es hier.

 

Michael Oehler, der am Campus Köln im Bachelorstudiengang Medienmanagement die Vertiefungsrichtung Musikmanagement unterrichtet, freut sich über das Medieninteresse an seiner Forschung:  „Dass Forschungsergebnisse als so relevant für das Alltagsleben einer breiten Bevölkerungsschicht empfunden werden, ist eher ungewöhnlich. Ich habe damit nicht gerechnet, empfinde dieses mediale Interesse aber als sehr motivierend – auch für die Studierenden an der MHMK. Interessanterweise hatten die Organisatoren der internationalen Akustik-Konferenz in San Diego das Potenzial unserer Forschung bereits erkannt und unsere Studie gemeinsam mit nur zehn anderen für eine populärwissenschaftliche Vorabveröffentlichung ausgewählt.“ (imh) 


MHMK Musikmanagement

Die Ergebnisse von Michael Oehler und Christoph Reuter zeigen u.a., wie wichtig die psychologische Dimension beim Hören ist. Auch im MHMK-Studium Musikmanagement gehören Musiksoziologie und -psychologie zum Curriculum - neben profunden Kenntnissen von Zielgruppen und Branchen, Vertrags- und Urheberrecht, Markenbildung und Marketing aber auch Musikgeschichte, Band- und Ensembleführung und technisches Wissen bis hin zu Licht-, Ton- und Studiotechnik.

Unangenehme Geräusche sind am 8. Januar 2013 Thema in der Wissenschaftssendung "Leonardo" (WDR5).

Unangenehme Geräusche sind am 8. Januar 2013 Thema in der Wissenschaftssendung "Leonardo" (WDR5).

Im Wissensmagazin "Galileo" (ProSieben) waren die Forschungsergebnisse von Michael Oehler und Christoph Reuter bereits am 23. Oktober thematisiert worden ...

Im Wissensmagazin "Galileo" (ProSieben) waren die Forschungsergebnisse von Michael Oehler und Christoph Reuter bereits am 23. Oktober thematisiert worden ...

... und in "Planetopia" (Sat.1) war am 12. November 2012 ein Beitrag den Quietschgeräuschen gewidmet.

... und in "Planetopia" (Sat.1) war am 12. November 2012 ein Beitrag den Quietschgeräuschen gewidmet.

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