Donnerstag | 22. Oktober 2015

Macromedia Filmstudenten nominiert für Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2015


Das studentische Initiativprojekt „Zwei Gesichter“ – ein Film mit dem provokanten Thema Homosexualität im Fußball – der Film- und Fernsehstudenten Glenn Büsing und Christian Schäfer tritt auf dem up-and-coming International Festival Hannover im Wettbewerb um den bedeutenden Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2015 in der Kategorie „Regie“ an.


Was im Frühjahr 2014 als ehrenamtliches Projekt über Homophobie begann, wird mit der Nominierung für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2015 belohnt. Die begehrte Auszeichnung, gestiftet vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird alle zwei Jahre vergeben und ehrt Arbeiten, die besonders einfallsreich, ungewöhnlich, humorvoll, provokativ oder eigenwillig sind. Büsing und Schäfer übernahmen die kreative Leitung des Sportfilms, der vom Jugendzentrum anyway e.V. und der DFB-Kulturstiftung produziert wurde. Die Hochschule Macromedia unterstützte die jungen Filmemacher als Koproduzent u.a. mit dem nötigen technischen Equipment.

Seit der Filmpremiere im Deutschen Sport & Olympia Museum im November 2014 liegt ein arbeitsreiches Jahr hinter den Kölner Studierenden: „Zwei Gesichter“ ging u.a. eine Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ein, die Tagungen unter der Überschrift Homophobie im deutschen Fußball nach sich zog. Eine interessante Interviewreihe mit Politikern und Sportexperten wurde geführt. So äußerten sich Persönlichkeiten wie Claudia Roth oder Thomas Hitzlsperger vor der Kamera der jungen Filmemacher. Vieles davon ehrenamtlich betreut und durchgeführt von Büsings Firma Hektorfilm.

Aber auch mit der jüngsten Nominierung ist das Projekt für Christian Schäfer und Glenn Büsing nicht beendet. Ob der Preis gewonnen wird oder nicht, es geht den beiden um die Auseinandersetzung mit dem Thema, das ihrer Ansicht nach immer noch nicht ernst genug genommen wird und mehr Aufmerksamkeit verdient. Gerade läuft die englische Untertitelung der Dialoge, damit der Film über YouTube auch fremdsprachige Zuschauer erreicht. „Zwei Gesichter“ soll weiterhin gezielt auf Veranstaltungen vorgestellt werden, um zu Diskussionen anzuregen. Demnächst geht das Projekt über die Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an Schulen in Köln und NRW, um mit den Schülern über Homophobie und Diskriminierung unter Jugendlichen zu sprechen; Ähnliches ist für den MSV Duisburg geplant, nachdem auch der 1. FC Köln Workshops für seine U16-Mannschaft mit „Zwei Gesichter“ durchgeführt hat. Man plant, das Medienprojekt dem Sportausschuss des Landtags NRW zu präsentieren. Und auch die Interviewreihe soll in ein paar Monaten fortgesetzt werden.

Wer den Filmkometen für die beste Regie-Nachwuchsarbeit in Händen halten wird, zeigt sich am November. Die Hochschule Macromedia drückt Glenn Büsing und Christian Schäfer und ihrem tollen Projekt die Daumen.

Der Film ist im Macromedia-Projektportal zu bewundern


Büsing und Schäfer absolvieren den Bachelor-Studiengang Film und Fernsehen an der Hochschule Macromedia (Foto: Tamim Haron).

Büsing und Schäfer absolvieren den Bachelor-Studiengang Film und Fernsehen an der Hochschule Macromedia (Foto: Tamim Haron).

Der 18-jährige Fußballer Jonathan lebt ein Doppelleben (Foto: Patricia Ahrens).

Der 18-jährige Fußballer Jonathan lebt ein Doppelleben (Foto: Patricia Ahrens).

Die Premiere fand im Deutschen Sport- und Olympiamuseum statt (Foto: Thomas Haas).

Die Premiere fand im Deutschen Sport- und Olympiamuseum statt (Foto: Thomas Haas).

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