Montag | 29. Oktober 2018

Videobasiertes Lernen: Macromedia erhält Millionenförderung vom BMBF


Im Rahmen seiner Hightech-Strategie 2025 fördert das BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung das interdisziplinäre Forschungsvorhaben „Student Crowd Research“ mit 3,7 Millionen Euro. Verbundpartner sind die Universitäten Bremen, Hamburg und Kiel, die Hochschule Macromedia sowie das Technologie-Unternehmen Ghostthinker. Die Laufzeit beträgt 3,5 Jahre. Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Bildungsraumes, der Studierenden kollaboratives, forschendes Lernen ermöglicht. Im Zentrum der neuen Formate steht der Einsatz innovativer Videotechnologien. Dieser Kompetenzbereich wird innerhalb der Verbundpartner von Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger von der Hochschule Macromedia verantwortet.


„Anspruch von ‚Student Crowd Research‘ ist es, die digitale Hochschulbildung in Deutschland qualitativ voranzubringen“, erläutert Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger das ehrgeizige Ziel des gemeinsamen Forschungsprojektes von Hochschule Macromedia, den Universitäten Bremen, Hamburg und Kiel und dem Technologie-Unternehmen Ghostthinker.

Interaktive Videoformate: Neue Möglichkeiten zum forschenden Lernen

Bislang werden Videotechnologien in der deutschen Hochschullehre mehrheitlich zur Visualisierung von Lerninhalten genutzt. Der Nutzer rezipiert diese Inhalte, bleibt aber ein passiver Konsument. Anspruch des Forschungsverbundes ist es, Videotechnologien als Lernwerkzeuge zu erschließen. Die Nutzer sollen sich forschend und gestaltend mit den Lerninhalten auseinandersetzen – und zwar im Austausch mit anderen. „Über Annotations-, Tagging- und Kollaborationsfunktionen hält Videotechnologie ein enormes Potenzial für interaktives, konstruierendes Arbeiten parat – das werden wir methodisch erschließen“, so Hebbel-Seeger.

Die Expertise des Macromedia-Experten stellt eine wichtige, inhaltliche Säule in dem Verbundvorhaben „Student Crowd Research“ dar. Erst die Einbindung innovativer Videotechnologien in Verbindung mit Interaktions-Formaten und Instrumenten der Selbstevaluation ermöglicht, dass sich erheblich mehr Studierende an traditionell betreuungsintensiven Lernformen wie studentischen Forschungsprojekten beteiligen können.  

Digitaler Bildungsraum: Blaupause für Bildungs- und Politikbereiche

Der digitale Bildungsraum soll am Ende des 3,5-jährigen Förderzeitraum erschlossen und neben der Hochschullehre auch auf andere Bildungs- und Politikbereiche übertragbar sein. Inhaltlich steht bei dem Verbundvorhaben „Student Crowd Research“ die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsthemen im Zentrum. Die konkreten Lerninhalte orientieren sich an dem UN-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) und werden in die Wahlbereiche (z.B. Generals Studies) von Studiengängen integrierbar sein.

Der Startschuss für die gemeinsame Arbeit der Verbundpartner fällt am 5. November 2018.

Hochschule Macromedia: Medienexpertise als Kernkompetenz

Medienexpertise ist Kernkompetenz der Hochschule Macromedia, insbesondere mit Blick auf den digitalen Wandel. Neben sozialen und ökonomischen Aspekten der digitalen Mediennutzung stehen didaktische Aspekte im Fokus. So forscht Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger vom Campus Hamburg der Hochschule Macromedia seit vielen Jahren zur Nutzung innovativer Videotechnologien in der Hochschullehre. Seine Arbeiten beinhalten Untersuchungen zum Einsatz von Virtual Reality, 360°Grad-Videos und Drohnen (siehe auch hier für Projektbeispiel).

(IMH)


Im Verbund mit den Unis Bremen, Hamburg und Kiel erhält die Hochschule Macromedia mehrjährige Forschungsförderung vom BMBF.

Im Verbund mit den Unis Bremen, Hamburg und Kiel erhält die Hochschule Macromedia mehrjährige Forschungsförderung vom BMBF.

Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger von der Hochschule Macromedia Hamburg forscht zu innovativen Videotechnologien. Foto: Macromedia / Selim Sudheimer

Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger von der Hochschule Macromedia Hamburg forscht zu innovativen Videotechnologien. Foto: Macromedia / Selim Sudheimer

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