Mittwoch | 26. Februar 2020

re.fashion: Studierende entwickeln Nachhaltigkeits-Label für OSKA

Am 22. Mai findet an mehreren Locations in München der erste Pop-up-Event von re.fashion statt. Weitere Events und Pop-up-Stores folgen in Palma de Mallorca, Paris, Maastricht, London, Wien und Berlin. re.fashion ist das neue Nachhaltigkeits-Label des Münchner Mode-Unternehmens OSKA. Studierende der Hochschule Macromedia haben es im Rahmen eines Praxisprojektes während des zurückliegenden Wintersemesters konzipiert. Dank der Begeisterung von OSKA Gründer und Geschäftsführer Helmut Bayer sollen die studentischen Ideen bereits im Sommersemester Wirklichkeit werden.

Ein Semester haben sie miteinander gearbeitet, haben ihre Begeisterung für mehr Nachhaltigkeit im Fashion-Business geteilt: 20 Studierende der Hochschule Macromedia, ihr Professor Hansjörg Zimmermann und der Unternehmer Helmut Bayer. Die ersten Ideen für das Nachhaltigkeits-Label entstanden bei einer gemeinsamen Exkursion nach Amsterdam und Rotterdam. Am Ende des Semesters legten die Studierenden dem OSKA Gründer dann einen ausgearbeiteten Businessplan mit Markenstrategie und Kommunikationsmaßnahmen vor: re.fashion – THE MISSION ZERO WASTE.

re.fashion – Nachhaltigkeit als Markenkern

Vision der Studierenden ist es, unter dem Label re.fashion Kleidungsstücke aus zurückliegenden Kollektionen der Labels OSKA und ISCHIKO sowie aus Textilüberschüssen neu produzierte Modelle zu vertreiben. Mittelfristig soll re.fashion dem Unternehmen ermöglichen, seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern und Umweltbelastungen zu vermeiden. Sogar getragene Ware oder Stoffreste sollen dann in den Produktkreislauf zurückgeführt werden. Vertrieben wird das Sortiment in Pop-up-Stores weltweit – mit überschaubarem Aufwand und minimalen Ressourcen. Dazu passt eine ausschließlich auf „soziale Medien fokussierte Kommunikation, die von Influencer Marketing und viralen Kampagnen lebt“, so die Empfehlungen der hierfür verantwortlichen Studierenden Sina-Luna und Isabel. 

„too good to waste”: Start von re.fashion in nur 100 Tagen

Bei dem Unternehmer Helmut Bayer rannten die Macromedia-Studierenden mit ihren Ideen offenen Türen ein. Ein verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen gehört ohnehin zur DNA seines Unternehmens. In kürzester Zeit verwandelte er das studentische Konzept in einen Maßnahmenplan und das Label re.fashion in eine eingetragene Handelsmarke: „re.use, re.cycle, re.spect, re.love – das Präfix ‚re‘ verweist auf ganz unterschiedliche Dimensionen von Nachhaltigkeit. Das empfinde ich als unheimlich klares, gutes Branding für das, was ich mit meinem Unternehmen anstrebe: ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltig handeln. Ich bin begeistert von der Teamleistung der Macromedia-Studierenden und freue ich auf die gemeinsame Umsetzung“, so Helmut Bayer anlässlich des Kickoff am Samstag, 22.2.2020.

Gestern Student, heute Start-up: Studierende begleiten den Launch

Sechs Macromedia-Studierende haben sich dem Projekt auch nach Semesterende verschrieben. Im Rahmen eines kleinen Start-up-Teams werden sie die Realisierung der ersten Pop-up-Stores begleiten. „An dem Projekt haben Design-Studierende, Manager, Filmer und Markenexperten mitgewirkt. Daher wurde dieses Konzept sehr ganzheitlich gedacht. Dass sie es jetzt sogar ‚auf die Straße bringen‘ dürfen, birgt eine großartige Chance für unsere Studierenden und belegt die außergewöhnliche Qualität ihrer Arbeit“, so Prof. Hansjörg Zimmermann, der das Projekt begleitet.

Weitere Informationen zu den Macromedia-Studienrichtungen finden Sie hier für
- Brand Management (B.A.)
- Fashion Management (B.A.)
- Mediendesign (B.A.)
- Regie (B.A.)

(IMH)


Macromedia-Studentin im Outlet von OSKA

Gemeinsam mit dem Münchener Mode-Unternehmen OSKA konzipierten Macromedia-Studierende das nachhaltige Fashion-Label re.fashion.

Gruppenfoto von Macromedia-Studierenden im OSKA-Outlet-Store

Sechs Macromedia-Studierende engagieren sich als Intrapreneure bei OSKA und begleiten den Launch des Labels re.fashion im Frühjahr 2020.

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