Dienstag | 20. Oktober 2015

Das Publikum muss Qualität im Journalismus erkennen können

„Wir brauchen den differenzierten Blick“, argumentierte Journalistik-Professorin Dr. Marlis Prinzing beim Herbstforum der Initiative Qualität im Deutschlandradio Funkhaus Berlin.

Thema des Herbstforums war „Qualität hat ihren Preis – Journalismus finanzieren“. Marlis Prinzing diskutierte auf einem Podium mit Dr. Ralf Bremer (Google Digital News Initiative, Berlin), Simone Jost-Westendorf (Landesanstalt für Medien, Stiftung Vielfalt und Partizipation, Düsseldorf) Jens Rehländer (VW-Stiftung, Hannover) und Prof. Dr. Stephan Russ-Mohl (Uni Lugano) – moderiert von Werner Lauff.

 


Jeder müsse sich an die Nase fassen, so Marlis Prinzing, und es als Auftrag begreifen, dem Publikum zu vermitteln, was Qualität im Journalismus ausmacht; und viele Redaktionen müssten endlich begreifen, dass sie ihr Publikum nicht nur hinnehmen, sondern den Austausch mit ihm pflegen sollten; einige neuere Formate leisten das bereits; auch die New York Times liefere ein Vorbild. Erst wenn solche Grundlagenarbeit gemacht sei, könne man erwarten, dass Zahlungsbereitschaft entsteht, zumindest für Communitymitgliedschaften, und vor allem, dass den Menschen klar wird, wie wichtig es ist, Journalismus nicht als gleichgültig zu betrachten.

 


Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul begann die Experten-Tagung mit einem Statement zum Beitrag des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Sicherung von Qualität im Journalismus. Anschließend warnte Prof. Stephan Russ-Mohl in seinem Vortrag davor, zuviel Hoffnung darauf zu setzen, Stiftungen würden ein Königsweg zur Journalismusfinanzierung.

 


Das war auch gar nicht die Idee der Sprecher diverser neuer und klassischer Projekte, so Informationsjournalismus zu finanzieren, sie alle setzten auf Mischkonzepte, die sie anschließend kurz vorstellten: Konny Gellenbeck (taz), Dr. Christian Humborg (Correct!v), Philipp Schwörbel (Prenzlauer Berg Nachrichten), Alexander von Streit (Krautreporter), Hermann-Josef Tenhagen (finanztip) und Moritz Tschermak (Topf voll Gold) – sowie Florian Kranefuß (Der Tagesspiegel) und Bascha Mika (Frankfurter Rundschau), die miteinander über verschiedene digitale Strategien von Zeitungen sprachen.

 


Mehr Informationen: https://storify.com/DJVde/iq-herbstforum-2015


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