16.09.2019

Erfolg der „Originals“-Serie von Nokia: Macromedia-Professorin kommentiert für n-tv

Minimalismus und Achtsamkeit: zwei starke gesellschaftliche Trends, die laut Prof. Dr. Brigitte Kleinselbeck wesentlichen Anteil am Erfolg der neu-aufgelegten Handy-Klassiker von Nokia haben. Die Leiterin des Macromedia-Kompetenzzentrums Markenmanagement und Werbung sprach mit Macromedia-Alumnus Thomas Rostek für n-tv über die markenpsychologischen Aspekte des Retro-Marketings.

„Immer mehr Menschen fühlen sich heute von Technologien überfordert und streben einen achtsameren Umgang mit ihren eigenen Ressourcen an. Schlichtes Design und einfache Handhabung eines Mobiltelefons lenken den Nutzer weniger ab“, kommentiert Prof. Dr. Brigitte Kleinselbeck den Siegeszug der Retro-Phones von Nokia gegenüber der n-tv-Redaktion. Gerade erst hat der finnische Handyhersteller im Rahmen der Internationalen Funkausstellung Berlin die Neuauflage des Klapphandys 2720 vorgestellt. Bereits seit vergangenem Jahr sind die neuen Versionen der Nokia-Kulthandys 3310 und 3110 auf dem Markt.

Retro-Marketing: Glücksgefühle durch High-Tech plus Nostalgie

Das Retro-Marketing gibt es in verschiedenen Produkt-Bereichen. In der Mode sei es ohnehin ein dauerhaftes, globales Phänomen, so Kleinselbeck. Aber auch Automobilbauer hätten mit dem Fiat 500, VW Beetle oder Mini gezeigt, wie erfolgreich sich technische Innovationen mit einer nostalgischen Formsprache verbinden ließen: „Retro-Marketing kann sehr positive Gefühle auslösen. Da wird eine alte Sehnsucht befriedigt und mitunter auch verklärt, man blendet negative Erinnerungen aus“, erläutert Kleinselbeck die markenpsychologische Effekte.

Den kompletten Beitrag „Nokia will mit Kult-Handys wieder glänzen“ gibt es auf n-tv Online.

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(IMH)