Alumna

Nadine Tannreuther

Nadine Tannreuther

"Arbeitet zusammen und nicht in Konkurrenz. Ein gut funktionierendes Team hat unglaubliches Potenzial!."

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

Selbstständig als Creative Director für ArtAspekt MEDIENPRODUKTION.

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Akquise, Konzeption & Management von kreativen Werbekampagnen mit Fokus auf Fotografie,
Film und Gestaltung.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?

Die Herausforderung, Medienprojekte zu planen und erfolgreich umzusetzen sind meine Antriebskraft. Für die Kreativität ist mir Flexibilität wichtig, daher habe ich als Freelancer die beste Chance, bei größeren Projekten mit anderen Freischaffenden aus meinem Netzwerk zu arbeiten. Der gesamtheitliche Überblick mit Kontrolle und Motivation begeistern mich jeden Tag aufs Neue für diese Position.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?

Ich wusste, dass Selbstständigkeit eine Option ist, jedoch sehr umfangreich und Risiko behaftet. Daher strebte ich zunächst eine Festanstellung an. Doch dann kam alles spontan anders.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Bestens! Von Grund auf wurde Wissen vermittelt: kompetent, zielstrebig & praxisorientiert. Die Hochschule Macromedia, ihren Kooperationspartnern und dem Personal bin ich sehr dankbar für eine schnelle, freundliche und weiter helfende Kommunikation, stets unkompliziert.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Das Praxissemester begann ich in Mainz in einem Designbüro. Dort stellte sich schnell heraus, dass Unstimmigkeiten herrschen und ich konnte einfach ein Architekturbüro finden um die restlichen vier Monate zu vollenden. Die Hochschule Macromedia konnte an dieser Stelle rasant helfen. Die Arbeit in beiden Unternehmen haben mich geprägt und bestens auf den beruflichen Alltag vorbereitet.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?

Der Kontakt zu den Kommilitonen war stets freundlich und Ergebnis orientiert. Besonders in einer Gruppe entwickelte sich eine Eigendynamik für weitere Projekte. Da ich aus München weg gezogen bin haben sich 99% der Kontakte leider zerschlagen, ich weiß jedoch wo und wen ich bei Bedarf kontaktieren darf.

Wenn Sie an Ihr Studium zurück denken, woran denken Sie besonders gerne?

Besonders schätze ich die „Zucht und Ordnung“ die uns beigebracht wurde, professionell und gewissenhaft zu arbeiten: Semesterarbeiten müssen so und so gebunden, CDs beschriftet und alles zu einem bestimmten Zeitpunkt abgegeben werden. Diese strukturierte Arbeitsweise schätzen heute mein Team & vor allem die Kunden.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ und wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt zu bestehen?

An Chancen, Kreativität und gute Konzepte.Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen? Als sehr wichtig beurteile ich, offen auf Veränderungen in der digitalen Arbeitswelt zu reagieren.
Wir müssen den Mut haben vielleicht zu scheitern um daraus neue Lösungen zu entwickeln.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

Selbstverständlich. In zehn Jahren arbeite ich zusammen mit einem tollen Team an Projekten die uns Spaß bereiten und haben unsere Leistung fest auf Empfehlungsprinzip etabliert. Die Aussicht auf Wachstum mit einem ausgeglichenen Zusammenspiel von Freizeit und Arbeit wird täglich gelebt.