Alumnus

Sven Badtke

Sven Badtke

"Habt Spaß im Studium und wenn ihr eine Idee habt testet diese einfach aus. Habt keine Angst ach mal etwas anderes zu machen. Oft bildet das Studium nur die Grundlagen und den Start in eine berufliche Laufbahn. Es gibt immer genug Zeit sich neu zu erfinden."

Interview

Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?

Ich arbeite als selbständiger Sports Performance Consultant.

Welche Aufgaben haben sie dort?

Ich bin Gründer einer kleinen Agentur, die allgemein jede Person/jedes Unternehmen berät. Das sind Entrepreneure, Models, Influencer, Athleten, Beratungsfirmen und viele mehr. Wir entwickeln Health & Wellness Strategien (Ernährung, Training, Mentale Gesundheit) um das körperliche Empfinden zu verbessern. Aktuell liegt der Fokus auf der Ernährungsberatung für Fußballer.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?

Ich wollte früher immer selbst Profisportler sein. So kann ich jetzt anderen Sportlern helfen ihr volles Potential auszuschöpfen.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?

So direkt nicht. Ich habe aber gehofft im Fußball aktiv zu sein.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?

Das Erlernen der Grundlagen in verschiedenen Bereichen hat definitiv geholfen und vor allem die praktischen Projektarbeiten. Auch war die Kommunikation mit den Dozenten und Hochschulmitarbeitern immer einfach und schnell.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?

Bei der Hamburger Marketingagentur Drewes & Keretic. Ich durfte in der Praxis viel mitarbeiten, da es noch eine kleine Agentur war.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?

Um ehrlich zu sein, besteht momentan nur noch zu einem Kommilitonen engerer Kontakt. Ich denke, dass allgemein, jeder seinen eigenen Weg geht und es normal ist nicht mit jeder Person Kontakt zu halten. Dennoch kreuzen sich die Wege immer wieder.

Wenn Sie an Ihr Studium zurück denken, woran denken Sie besonders gerne?

Freiheit und Selbstbestimmtheit. Fehler machen. Einfach Dinge ausprobieren.

Woran denken Sie bei "Veränderung und Wandel" ganz allgemein?

Ein spannender Prozess, der eher ein Marathon als ein Sprint ist und dazu noch sehr persönlich.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?

Eine meiner häufigsten Antworten für Klienten ist: Es kommt drauf an! Die Antwort mag nicht jeder… dennoch ist auch auf diese Frage, die Antwort: Es kommt drauf an. Generell offen für Ideen und neue Reize zu sein ist förderlich. Das beinhaltet auch das Thema Veränderungen. Dennoch kommt es sehr auf die aktuelle persönliche Situation an. Ich denke wir erlben das gerade in Zeiten des Coronavirus. Der Fokus sollte eher daraufliegen wie man mit Veränderung umgeht.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?

Für mich (Stand Juni 2021) geht es in den kommenden Jahren zu einem Masterstudium im Bereich Ernährung in die USA. Das Feld dort ict viel weiter voran geschritten und man benötigt ab 2024 einen Masterabschluss um überhaupt als “Registered Dietitian” arbeiten zu können. Dort sehe ich mich in der Arbeit mit Profisportlern.