05.07.2023

Startup-Ideen von der KI: Welche Skills brauchen Gründerinnen?

Ob Medienberichte oder Aktienmärkte, ob Beratungsgeschäft oder öffentliche Förderprogramme: der KI-Hype ist omnipräsent. Die Nutzungsangebote sind schon jetzt enorm – und sie vervielfachen sich quasi täglich.

In der Lehrveranstaltung „Entrepreneurship und Generative KI“ hat die Hochschule Macromedia deshalb die Frage adressiert, welche Rolle Künstliche Intelligenz bei der Entwicklung von Start-ups spielen kann.

KI als Gamechanger

„KI ist ein Gamechanger, das steht fest. Schon mit den heute verfügbaren Tools lassen sich neue Geschäftsideen kreieren, ausarbeiten und für den Markteintritt vorbereiten“, so Prof. Dr. Dirk Kleine, der den Kurs leitete.

„Für die erfolgreiche Ausarbeitung dieser Ideen braucht es aber eine weitergehende, kritische Reflexionskompetenz, es braucht den kritischen Geist. Darum ging es in diesem Kurs, diese Kompetenz mussten die Studierenden in ihren finalen Präsentationen zeigen.“

KI als Content-Generator und Ideengeber

Die Hochschule Macromedia arbeitete bei diesem Projekt mit der Kommunikationsberatung commlab zusammen.

„Neben der strategischen Kommunikationsberatung gehört die Kreation von Content zu den wichtigsten Leistungen unserer Agentur. Hier generieren KI-gestützte Tools bereits beträchtlichen Mehrwert. Gemeinsam mit den Studierenden wollten wir jetzt wissen, wo die KI sogar zu neuen Geschäftsmodellen führen kann“, so Sándor Mohácsi, Geschäftsführer von commlab.

Deepdive zur Technologien, Erprobung, Evaluierung von KI

Am Anfang des Kurses stand ein Deepdive in die zugrunde liegenden Konzepte, Technologien und Anwendungen sowie die praktische Erprobung und systematische Evaluierung von KI-basierten Tools.

„Die Studierenden sollten Anwendungspotenziale, Effektivität und Grenzen von KI besser zu verstehen“, so Kleine. „Auf dieser Grundlage konnten wir bereits Branchen und Geschäftsbereiche identifizieren, in denen generative KI-Technologien disruptives Potenzial und Wachstumschancen bieten.“

„KI, bitte entwickle innovative Use Cases basierend auf generativer KI“

Im weiteren Seminarverlauf folgte

  • die Identifizierung von Branchen und Geschäftsbereichen, in denen generative KI-Technologien disruptives Potenzial und Wachstumschancen bieten
  • die Entwicklung und Validierung von innovativen Use Cases, die auf generativer KI basieren, um neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsprozesse zu ermöglichen
  • die Förderung einer kritischen Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stand der KI-Technologien, um ethische, soziale und ökonomische Implikationen besser zu verstehen

In ihren Abschlusspräsentationen stellten die Studierenden schließlich mehrere durch die KI generierte, neue Geschäftsideen, u.a.

  • Softwarelösungen aus dem Bereich der Generativen KI
  • Beratungsdienstleistungen für die Implementierung von KI-Tools
  • Plattform für virtuelle Anprobe von Fashion
  • Sprachlernplattform

Für Dirk Kleine steht nach der Abschluss der Lehrveranstaltung fest:

„KI kann eine entscheidende Rolle bei der Ideenfindung und Entwicklung von Start-ups spielen und Gründer von vielen Routinetätigkeiten ‚befreien‘. Dennoch ist kritisches Denken unerlässlich, um die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie zu navigieren und erfolgreiche Geschäftsmodelle zu gestalten.“

Wertvolles Feedback erhielten die Studierenden außerdem von Peter Lehnhardt vom ECE sowie Christian Growitsch vom Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW. Die beiden Professionals nahmen als Juroren an der Abschlusspräsentation teil und führten mit allen Teams eine intensive fachliche Diskussion.

Dafür sagen wir DANKE!

Informationen zum Macromedia Studiengang Management B.A. gibt es hier.
Informationen zum Macromedia Studiengang Business Management M.A. gibt es hier.

(IMH)