Prof. Dr.

Marlis Prinzing

Studiengangsleitung Journalistik

Marlis Prinzing ist Studiendekanin am Campus Köln, Local Head der Kölner Wirtschaftsfaktultät sowie Professorin für Journalistik. Bundesweit leitet sie hochschulintern das Study Program Journalism. Ihre journalistische Laufbahn begann sie bei einer Regionalzeitung, als freie Journalistin schrieb sie u.a. für „Die Zeit“, die „Financial Times Deutschland“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Sie ist Partnerin der Initiative “Qualität im Journalismus”.

Lehrgebiet:

Journalismus

Zu Journalismus
Campus:

Köln

Zum Standort
Fakultät:

Fakultät Medien

Publikationen

2021

Aufgeklärt und selbstbestimmt: Vorschlag für eine Strategie zu ethisch orientiert gestalteten digitalen Kommunikationsräumen

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2021

Medienethik und die Praxis: Positionen und Erfahrungen aus Journalismus, Regulierung und Ausbildung

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2021

Medienregulierung zwischen normativen Anforderungen und faktischen Defiziten

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2021

„Mir sind die Augen geöffnet worden.“: Medienethik in der Ausbildung

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2021

Kommunikations- und Medienethik Reloaded

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2020

Journalismus im digitalen Aufbruch.

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2020

Unwissenheit frisst Journalismus – Journalismus frisst Unwissenheit. Zur Einschätzung der aktuellen Entwicklung von Medien und ihrer Bedeutung für die Demokratie aus Sicht der journalistischen Ethik.

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2020

Zwischen virtuellen Schlägen und analogen Mistkarren. Digitale Aggression auf Personen in der Öffentlichkeit.

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2020

Ethikkompetenz als Querschnittsaufgabe

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2019

Intimisierung des Öffentlichen. Zur multiplen Privatisierung des Öffentlichen in der digitalen Ära.

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2019

Entblößt im Glashaus oder auf Kurs in eine selbstbestimmte Zukunft? Von der Notwendigkeit einer systematischen ethischen Vermessung des Privaten als Basis digitaler Aufklärung – ein Essay.

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2019

Eingeboren? Oder nur eingewandert ins Digitale? Warum die Abkehr vom Mythos einer Generation von Digital Natives Voraussetzung einer verantwortungsorientierten Bildungs- und Gesellschaftspolitik ist.

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2019

Genesen am Leiden der Vorbilder? Effekte einer durch Krankheiten Prominenter angefachten Gesundheitskommunikation.

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2019

Aufwachsen mit Medien. Zur Ethik mediatisierter Kindheit und Jugend.

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2016

Doppelt belastet: Die Rolle von Frauen und Männern im Mediendiskurs über Familien

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2015

Finanziert! Journalismus, den die Crowd kauft: Eine Studie zu Crowdfunding als Finanzierungsmöglichkeit von Journalismus

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2015

Remnant “Family”: The Role of Women in the Media Discourse on Families

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2015

Shitstorms: Nur Wutstürme oder begründete demokratische Proteste?

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2015

Technische Virtuosität ist kein Hexenwerk: Ein Besuch im Storytelling-Baumark

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2015

Wie Storytelling Journalismus erneuern kann

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2015

Woran scheitern Erzählungen?: Mit einer kleinen Navigationshilfe für die Kunst der Story

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2015

Die Feinmechanik des Erzählens: Was können Journalisten von Anderen lernen?

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2014

Die Feinmechanik der Recherche: Was können Journalisten von anderen lernen

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2014

Rauf auf die Schultern der Riesen: Recherchenetzwerke im Netz

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2014

Damals wie heute: Wer recherchiert, darf sich nicht vor Menschen fürchten

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2013

Selber schuld?!: Fallen und gefallen in der Medienarena

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Werdegang von Marlis Prinzing

Marlis Prinzing ist Studiendekanin am Campus Köln, Local Head der Kölner Wirtschaftsfaktultät sowie Professorin für Journalistik. Bundesweit leitet sie hochschulintern das Study Program Journalism.

Sie ist Hauptinitiantin der „Charta für Öffentliche Kommunikationswissenschaft“. In der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) ist sie Sprecherin der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und Co-Leiterin der Redaktion des Informationsdienstes Aviso.

Im Bereich Medienethik nimmt sie auch Lehraufträge an den Schweizer Universitäten Freiburg und Zürich wahr. Sie ist Kolumnistin für Medienthemen beim „Tagesspiegel“ (Berlin) und beim „Standard“ (Wien). Außerdem wirkt sie als Moderatorin, Buchautorin und Herausgeberin von Fachbüchern.

Zuvor war sie u.a. tätig als Projektleiterin am Europäischen Journalismus-Observatorium der Universität Lugano, als Dozentin an der Universität Fribourg (Schweiz), als Gastprofessorin in Riga (Lettland) und für die Unternehmenskommunikation der Robert Bosch GmbH.

Marlis Prinzing hat Politikwissenschaften und Geschichte sowie Mathematik in Regensburg und Tübingen studiert und dort einen Schwerpunkt auf Ökonomie gelegt. Sie promovierte mit einer Unternehmens- und Branchenanalyse (ABB-Wissenschaftspreis 2000).

Ihre journalistische Laufbahn begann sie bei einer Regionalzeitung und einem Regionalradio, hatte die Verantwortung für ein Lokales Kulturressort, befasste sich mit Wirtschafts- und Wissenschaftsthemen und verfasste Porträts. Als Freie Journalistin schrieb sie u.a. für „Die Zeit“, die „Financial Times Deutschland“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Als Moderatorin bekannt wurde sie mit ihrer 1999 gestarteten Reihe “Das rote Sofa”.

Sie ist Partnerin der Initiative “Qualität im Journalismus” (Deutschland). Ferner ist sie Mitglied im Deutschen Journalistenverband DJV, im Netzwerk Recherche sowie bei Reporter ohne Grenzen und im Verein “Qualität im Journalismus” (Schweiz). Außerdem gehört sie dem Beirat der Kreisparkasse Göppingen an und ist Rotarierin.

Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind aktuell: Medieninnovation, Ethik, digitale Gesellschaft, Journalismus, Medienökonomie, Mediensysteme, Storytelling.

Marlis Prinzing ist eine Brückenbauerin und eine Grenzgängerin. Sie will die Stärken verschiedener Disziplinen verknüpfen, auf Gemeinsamem aufzubauen, aber auch Grenzen benennen, damit Marken klar und erfolgreich bleiben, Aufgabenfelder konturenscharf sind und dadurch gute Ergebnisse erreicht werden, und damit Veränderungen überwiegend in positiver Aufbruchsstimmung konstruktiv umsetzbar sind. Grenzgänge spielen auch geografisch in ihrem Werdegang eine Rolle, dort vor allem im gesamten deutschsprachigen Raum. In Deutschland und in der Schweiz verfügt sie über Netzwerke in den Bereichen Medien, Medienwirtschaft und Politik.

Sie ist überzeugt: „Journalismus ist in der digitalen Mediengesellschaft in einer aufregenden Aufbruchszeit und darf keinem gleichgültig sein. Zukunfts- und werteorientiert ausgebildete Journalisten sind für eine vitale demokratische Gesellschaft und damit für unser politisches, ökonomisches und soziales Miteinander, so wichtig wie Ärzte für die Volksgesundheit. Eine aufgeklärte Gesellschaft braucht professionelle Journalisten mit Rückgrat, die relevante und auch schwierige Themen anpacken und Sorge tragen, dass maßgebliche Akteure und Anliegen Gehör erhalten.“

www.marlisprinzing.de