Alumnus Dominik Erdmann

Dominik Erdmann
Medienmanagement, Markenkommunikation und Werbung
Campus München

Tätigkeit nach dem Studium: Head of Marketing and Communication, Digital Health Factory
Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Heute arbeite ich als Head of Marketing and Communication der Digital Health Factory, einem Company Builder im Gesundheitswesen.

Welche Aufgaben haben Sie dort?
Meine Arbeit teilt sich in mehrere Bereiche auf, ich betreue sowohl die Marketing- und Kommunikationsaktivitäten für unsere Holding die Digital Health Factory als auch für die Ventures in unserem Portfolio. Es geht hier vor allem um die Entwicklung und Umsetzung der Unternehmenskommunikation und der Marketingstrategie, Brand Development sowie um Media Relations und Investorenkommunikation.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?
Das Gesundheitswesen ist ein ungemein spannendes Feld, in dem man einen echten und relevanten Unterschied machen und positiv auf die Gesellschaft einwirken kann. Wir verknüpfen die Möglichkeiten der Digitalisierung mit nachweislich erfolgreichen Therapiemethoden, um diese erschwinglicher zu machen und weltweit mehr Menschen zur Verfügung zu stellen.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?
Mein Aufgabenfeld ist so umfangreich und mannigfaltig, dass es ziemlich jedes Aufgabenspektrum umfasst, dass mir schon im Studium Freude bereitet hat.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?
Neben der praxisrelevanten Ausbildung, dem Einblick in andere Blickwinkel und Kulturen über das Auslandssemester, bis hin zu meinem Praxissemester, das mich wohl am nachhaltigsten geprägt hat, lässt sich alles auf einen Punkt reduzieren: stetig Neues entdecken zu wollen, gemeinsam an einem Strang ziehen und das Gemeinwohl nicht vergessen.

Bei welchem Unternehmen/Einrichtung haben Sie Ihr Praxissemester  verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?
Mein Praktikum habe ich bei RCKT, die im Februar 2015 ausgegründete Agentur von Rocket Internet verbracht. RCKT betreut Startups von Rocket Internet in Bezug auf Marketing und Kommunikation und unterstützt Unternehmen, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu gestalten. Mittlerweile ist RCKT zur Hub Agency des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ernannt worden. Die Lernkurve war extrem steil. Das lag an der Mischung aus Agentur, Startup und dem Enterpreneurial Spirit. Nicht umsonst kommuniziert RCKT, die erste „Entrepreneurial Agency“ und „Digital Native Agency“ zu sein: sie sind strategische Berater und digitale Kreative. Die Arbeit dort unterteilte sich zu meiner Zeit in drei Bereiche: Agenda/PR, Branding und Content. Ich konnte in alle Einblick nehmen, also auch in solche, die mit meinem Studiumsschwerpunkt nicht viel zu tun hatten, und dadurch vollkommen neue Erfahrungen sammeln. Mit dem Fokus auf digitale Transformation änderte sich der Schwerpunkt in das ABC des digitalen Wandels: Accelerate, Build, Connect. Die Atmosphäre in Berlin war sehr angenehm und locker, man war ermutigt, jederzeit Fragen zu stellen, ob Praktikant oder Geschäftsführer war egal.

Falls zutreffend: Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?

Zwar lief in Dublin nicht alles positiv und man konnte nicht immer auf Support von Dritten hoffen, aber das führte dazu, dass man viel selbstständiger wurde. Das Auslandssemester war der Zeitpunkt, an dem man das erste Mal auf Kommilitonen der anderen Standorte traf, wodurch viele Freundschaften entstanden sind. Am Griffith College konnten durch die internationale Umgebung viele Ideen geteilt, neue (kulturelle) Einblicke gewonnen und Impulse aufgenommen werden.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen, was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?
Zwar haben sich im Praxissemester einige unserer KommilitonInnen weiter inner- und außerhalb von Deutschland zerstreut, im Auslandssemester konnte man allerdings standortübergreifend viele Freundschaften schließen. Diese freundschaftlichen Beziehungen halten bis heute an und aus einigen haben sich sogar geschäftliche entwickelt.

Wenn Sie an Ihr Studium zurück denken, woran denken Sie besonders gerne? Was hat Ihnen besonders gut, was weniger gut gefallen?
Eines meiner persönlichen Highlights des Studiums war meine Teilnahme an der Roger Hatchuel Academy sowie die dazugehörige Fahrt zu den Cannes Lions. Besonders positiv fiel mir der enge Kontakt zu ProfessorInnen, DozentInnen und MitarbeiterInnen der Universität sowie Studierenden auf, alle haben an einem Strang gezogen. Dadurch, dass wir uns nicht nur die Theorie aneigneten, sondern diese gleich mit realen Kunden und Projekten in die Praxis umsetzten, können wir auf ein breit gefächertes und gefestigtes Fundament aufbauen. Die Organisation und interne Kommunikation war leider nicht immer wünschenswert. So wurde beispielsweise nicht immer allen Beteiligten kommuniziert, wann Vorlesungen stattfinden, was an einer privaten Uni die Studierenden doch teuer kommt. Leider gab es am alten Standort, verglichen mit einer staatlichen Hochschule, kein richtiges Unileben. Ein richtiger Campus, Mensa oder Studententicket fehlte leider. 

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“?
Man sollte offen gegenüber Neuem sein, viele Dinge ausprobieren und experimentieren, die eigenen Grenzen überschreiten, seine Scheuklappen ablegen, mal vom festgelegten Weg abkommen und sich dem hingeben, was links und rechts noch Spannendes wartet.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?
Offenheit und Veränderung sind die Essenz für Fortschritt. Es gibt nichts fataleres als ein durch Stillstand und Sturheit geprägtes Unternehmen, das verkrampft an alten Strukturen festhält. Gerade im Digitalen ergeben sich jeden Tag neue Chancen, die womöglich ein rasches Umdenken erfordern. Neugierde und Risikobereitschaft sind hier die treibenden Kräfte.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?
Ein Job, der durch tägliche Monotonie geprägt ist, bedeutet für mich Stillstand. Ich ziehe dem abwechslungsreiche neue Projekte vor, die mir täglich neue Blickwinkel eröffnen. Vieles ist möglich, eine kreative Führungsposition, ein eigenes Unternehmen, etwas ganz anderes? Man weiß nie, welche Gelegenheiten sich ergeben, man muss die eigenen Scheuklappen ablegen.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Seid mutig, zweifelt alles an, habt keine Angst, probiert stetig neue Dinge aus, macht Fehler und lernt daraus, fallt aus der Reihe, habt nicht zu viel Respekt.

 

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