Marian Nadler

Marian Nadler
Journalistik, Sportjournalismus
Campus Hamburg

Tätigkeit nach dem Studium: Social Media Redakteur, RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wo arbeiten Sie heute und wie lautet Ihre dortige Positionsbezeichnung?
Ich arbeite für das RedaktionsNetzwerk Deutschland als Social Media Redakteur

Welche Aufgaben haben Sie dort?
Meine Aufgaben umfassen das Verfassen von Posts für die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter, YouTube) der überregionalen Nachrichtenseite rnd.de. In diesem Zusammenhang erstelle ich auch Grafiken mit Photoshop. Zudem beraten wir die Sitemanager und Redaktionen der diversen Mitglieder des RedaktionsNetzwerks Deutschland, zum Beispiel die der Leipziger Volkszeitung oder die der Hannoverschen Allgemeine Zeitung, bezüglich ihrer Social-Media-Kanäle. Außerdem arbeiten wir eng mit dem Video-Ressort und unseren Mitarbeitern, die sich um Podcasts kümmern, zusammen, um diese Inhalte auch über die sozialen Medien zu verteilen. Zudem kümmere ich mich gemeinsam mit den Kollegen unserer Marketingagentur Digitalathleten um Werbemaßnahmen in den sozialen Medien und fungiere als Ansprechpartner für unsere Community Manager.

Warum arbeiten Sie an dieser Stelle und was begeistert Sie?
Nach ersten beruflichen Schritten im Lokal- und Sportjournalismus, arbeite ich nun beim RedaktionsNetzwerk Deutschland, weil ich sehen wollte, wie es ist, für ein überregionales Nachrichten-Medium zu arbeiten und ich mich in diese Richtung weiterentwickeln wollte. Die sozialen Medien faszinieren mich, weil sie mir eine gute Möglichkeit bieten, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Gleichzeitig muss man nirgendwo komplexe Sachverhalte so genau auf den Punkt bringen, wie in den sozialen Medien. Zudem nutze ich die sozialen Medien auch in meiner Freizeit, sodass ich im Grunde genommen ein Hobby zum Beruf gemacht habe.

Hatten Sie sich diese Art von Arbeit vor dem Studium vorgestellt?
Tatsächlich bin ich da ein bisschen reingerutscht. Eigentlich wollte ich mehr Texte schreiben. Nun habe ich mir im Social-Media-Bereich eine gewisse Expertise erarbeitet und bereue es nicht darin zu arbeiten.

Inwiefern haben die Hochschule, die Kooperationspartner der Hochschule bzw. das Personal der Hochschule Sie gut auf diese heutige Arbeit vorbereitet?
Social Media war Teil des Studienfachs „Spezielle Themen im Sportjournalismus“ bei Dozent Sven Henig. Hier haben wir unter anderem Snapchat-Stories erstellt und Videoschnitt auf dem Handy erlernt.

Bei welchem Unternehmen oder welcher Organisation haben Sie Ihr Praxissemester verbracht und wie bewerten Sie Ihre dort gemachten Erfahrungen?
Ich habe mein Praxissemester bei drei Unternehmen verbracht. Bei der Hamburger Morgenpost war ich als Praktikant im Video-Ressort tätig. Diese Erfahrung hilft mir heute dabei zu verstehen, wie die Video-Redaktion im RedaktionsNetzwerk Deutschland arbeitet. Außerdem kann es nie schaden, wenn man eine Video-Instastory auch selbst schneiden kann. In der Fernseh-Sportredaktion des Norddeutschen Rundfunks lernte ich, wie man mit brisanten Informationen umgeht, damals ging es auch um Recherchen im Ultra-Umfeld und andere investigative Recherchen, bei denen ich mithelfen konnte. In der Online-Redaktion von 17:30 SAT.1 REGIONAL lernte ich, wie Nachrichtenproduktion funktioniert und hatte dort erste Berührungspunkte mit Photoshop. Das alles hilft mir auch heute.

Falls zutreffend: Wie bewerten Sie rückblickend das Semester an der ausländischen Partnerhochschule? Welche Impulse konnten Sie mitnehmen?
Dublin war ebenfalls hilfreich für meinen Werdegang im Journalismus. Dort gab es ein Radiostudio, in dem ich mit Kommilitonen Podcastfolgen für meinsportradio.de aufnahm. Insofern habe ich dort auch einen Eindruck davon bekommen, wie Audioproduktion funktionieren kann, was mir für die heutige Zusammenarbeit mit den Podcast-Kollegen hilft. Ansonsten kann ich Irland insofern empfehlen, als die Kultur sich nicht so sehr unterscheidet von der deutschen. Der große Kulturschock blieb also aus. Dafür konnte man die wunderschöne Landschaft Irlands genießen und spannende Sportarten sehen (Gaelic Football und Hurling), die in Deutschland (fast) niemand kennt.

Wie war Ihr Kontakt zu Kommilitonen und was erhoffen Sie sich von diesen Kontakten in der Zukunft?
Der Kontakt zu meinen Kommilitonen war stets entspannt. Viele verbinden Privatstudenten mit Hochnäsigkeit, das habe ich so nicht erlebt. Mir sind in meinem Berufsleben auch hier und da schon andere Absolventen über den Weg gelaufen.

Wenn Sie an Ihr Studium zurückdenken, woran denken Sie besonders gerne?
Da fallen mir zunächst die vielen praxisorientierten Seminare ein. Im Medienbereich ist Praxis mit das Entscheidende, ohne die geht es nicht. Die Macromedia und meine Praktika haben mich gut auf das Berufsleben vorbereitet. Ansonsten denke ich auch gerne an die Seminare mit Campus-Legende Ulrich Kresse und seine bunten Schuhe zurück.

Woran denken Sie bei „Veränderung und Wandel“ ganz allgemein?
Ich glaube, dass gerade in Deutschland „Veränderung und Wandel“ oft zu kritisch gesehen wird. Dabei haben Veränderungen oft auch etwas Positives.

Wie wichtig schätzen Sie „Offenheit für Veränderung“ ein, um in der modernen, digital getriebenen Arbeitswelt heute und morgen zu bestehen?
Die Medienbranche und insbesondere die sozialen Medien sind immer im Wandel. Als Medienschaffender sollte man sich stets in jeder Hinsicht weiterentwickeln. In meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit Roboterjournalismus und Künstlicher Intelligenz beschäftigt. Auch wenn Künstliche Intelligenz immer noch in vielen Bereichen in den Kinderschuhen steckt, sollte man sich im Berufsleben immer breit aufstellen, damit man viele Einsatzmöglichkeiten hat.

Haben Sie ein Ziel, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?
Selbst ein kleines Team zu leiten, wäre toll. In zehn Jahren kann sich aber so viel tun, dass ich mich hier nicht festlegen will.

Gibt es etwas, das Sie unseren Studienanfängern mit auf den Weg geben möchten?
Wie gesagt, bildet euch immer weiter, probiert viel aus, wenn ihr noch nicht zu 100 Prozent wisst, was eure Nische oder „euer Ding“ ist. Bei mir ist etwas, wovon ich annahm, das klingt interessant, das probiere ich mal aus, auch wenn ich eigentlich etwas Anderes machen wollte, zu meinem Beruf geworden. Ansonsten: Belächelt Innovationen nicht, sondern befasst euch mit ihnen.

 

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